Samstag, 11. März 2017

Schnelles Einkorn-Dinkelbrot mit Leinsaat [Backen mit Urgetreide]

Nach dem Einkorn-Kuchen von letzter Woche habe mich noch am selben Tag an dieses Einkorn-Dinkelbrot gewagt. Man kann sich ja nicht nur von Kuchen ernähren, stimmt's? ;)
Das Brot hier enthält wieder Hefe, die vergangenen Rezepte sind ja oft ohne ausgekommen, weil ich Hefe nicht so gut vertrage. Momentan geht es aber wieder.
Und trotz der Hefe ist das Brot schnell gemacht. Es kann direkt nach dem Anrühren in den kalten Ofen gegeben werden. Die Zeit zum Vorheizen des Ofens dient dem Brot quasi als Gehzeit, wenn man's so nimmt.
Beide Mehlsorten - sowohl Einkorn als auch Dinkel - sind hier in der Vollkorn-Version vertreten. Dennoch ist das Brot kein bisschen trocken. Ist ja auch genug Wasser drin ;)
Zutaten für ein Laib:
250 g Dinkelvollkornnmehl
250 g Einkornmehl
30 g Leinsamen, geschrotet
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
3 EL Apfelessig
1 Prise Zucker
400 ml lauwarmes Wasser 

Zubereitung:
Die Mehlsorten miteinander mischen. Salz, Hefe und Zucker untermengen. Anschließend Essig und Wasser zufügen und alles mit dem Knethaken ca. 5 Minuten verkneten. Den Teig in eine gefettete kleine Kastenform geben. Die Form in den kalten (!) Ofen schieben, auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen und 10 Minuten backen. Die Hitze auf 190°C reduzieren und weitere 40-50 Minuten weiterbacken. Nach ca. 25-30 Minuten kann das Brot aus der Form geholt und so auf dem Rost gebacken werden.
Das Brot schmeckt frisch aus dem Ofen am besten, nach zwei Tagen wird es allerdings trocken. Daher das Brot lieber teilen, einfrieren und bei Bedarf autauen. Oder toasten!
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Kommentare:

  1. Oh das Brot siet toll aus, eine tolle Textur. Wie schön, dass du Hefe momentan wieder besser verträgst=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Ich bin auch froh, dass es momentan wieder besser geht :)
      Danke!

      Liebe Grüße,
      Patricia

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  2. Hallo Patricia,
    dein Brotrezept kenne ich so ähnlich, frisch schmeckt das Brot klasse. Super, dass du Einkorn verwendest, das steht bei mir auch noch auf dem Plan. Übrigens, es schwirren im Web Brotrezepte herum, vor allem bei Plötzblog, da wird für ein Brot nur 1 g Hefe verwendet. Vielleicht wäre das was für dich?
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Hallo Sigrid,
      vielen Dank für den Tipp!Das mit 1 g Hefe pro Brot finde ich interessant, aber da muss man bestimmt frische Hefe verwenden...Ich habe nämlich durch Ausprobieren herausgefunden, dass ich Trockenhefe sehr viel besser vertrage als Frischhefe und ich den Teig nur sehr kurz bzw. gar nicht gehen lasse, damit die Hefe nicht so viel Zeit zum "arbeiten" hat.
      Aber mal sehen, dass mit den 1 g probiere ich vielleicht doch mal aus, nur mal so aus Neugier ;)

      Liebe Grüße
      Patricia

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  3. Hi liebe Patricia,
    dein Brot sieht mal wieder fabelhaft aus. :-) Ich finde es auch sehr schön, dass du die alten Urgetreidesorten verwendest, das hat sowas ursprüngliches finde ich. :-)

    Hab einen schönen Sonntag. :-*
    Claudia

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