Samstag, 28. Januar 2017

Pudding-Wickelkuchen mit Zimtäpfeln

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber bei uns stehen im Januar immer ein paar Geburtstage an (zum Glück erst gegen Ende des Monats. Also jetzt 😉 Das ist ganz gut so, dann hat man die Weihnachtskilos schon verdaut. Ähm, ich meine abtrainiert...okay, bei mir noch nicht so 🤔). 
Na ja, lassen wir das also mal außer Acht...
 Dieser kleine Geburtstagsmarathon verlangt dann schon wieder nach neuen Kuchenrezepten, die ausprobiert werden sollen ;)
Eine neue und sehr saftige Entdeckung auf der Kuchentafel ist dieser Pudding-Wickelkuchen bei uns. Er bedarf ein wenig Vorbereitung, aber dafür kann man ihn prima schon ein oder zwei Tage im Voraus backen, weil er sooo saftig ist 😍
Der Teig ist kein aufwendiger Hefeteig oder hauchdünn ausgerollter Strudelteig, sondern eine Art Quark-Öl-Teig (wobei das Öl hier durch rein pflanzliche Margarine ersetzt wird :D)  Dieser wird ausgerollt, mit einer fix angerührten Puddingcreme bestrichen und kurz angedünsteten Zimt-Äpfeln belegt. Alles aufgerollt - wie bei unseren heiß geliebten Zimtschnecken - und ab damit in den Ofen!
Den Wickellkuchen habe ich übrigens in einer Kastenform gebacken, da er - wenn er frei auf einem Backblech sitzen würde ohne jeglichen Halt - auseinander laufen würde. Dann würde er flacher werden und schneller austrocknen - und das möchte doch keiner oder?
Zutaten für zwei Rollen
Für den Quark-Teig:
500 g Mehl (bei mir Dinkel und Weizen gemischt)
1 Pck. (15 g) Backpulver
1 Prise Salz
175 g Margarine
100 g Puderzucker
2 Eier
 250 g Magerquark
6 EL Orangensaft
etwas Abrieb einer BIO-Orange

Füllung:
250 ml Vollmilch
1 Pck. backfeste (!) Puddingcreme
3 große Äpfel
1 Spritzer Zitronensaft
2 TL Zimtzucker
1 EL Rum (optional)

Für die Glasur (nach dem Backen):
50 g Butter, geschmolzen
50 g Puderzucker 

Zubereitung:
Für den Quark-Teig die Margarine mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren, ebenso den Orangenabrieb und den Saft. Anschließend den Quark untermixen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und kurz unter die nassen Zutaten unterkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 45 cm x 35 cm) ausrollen.
Für die Füllung die Milch in ein hohes Gefäß gießen, das Puddingpulver einrühren und die Creme aufschlagen.
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die gewürfelten Äpfel in einen Kochtopf geben, Zimtzucker und Zitronensaft zufügen und einige Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.
Den ausgerollten Teig mit der Puddingcreme bestreichen und den gedünsteten Äpfeln belegen. Alles zu einer Rolle aufrollen (von der Längssseite her aufrollen). Die Rolle in zwei gleich lange Teile teilen und jeweils in eine gefettete Kastenform setzen. Bei 180°C Ober/Unterhitze für ca. 45 Minuten backen.
Wenn der Wickelkuchen aus dem Ofen kommt, mit der zerlassenen Butter bepinseln und Puderzucker bestäuben. 
Der Kuchen hält sich mehrere Tage im Kühlschrank ohne trocken zu werden!
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Kommentare:

  1. Liebe Patricia,
    ich esse zu gerne Pudding mit Apfel und Zimt und das in einem gewickelten Kuchen, toll. Eine feine Kombination, die du da geschaffen hast.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    Antworten
    1. Liebe Sigrid,
      vielen Dank, freut mich, dass der Kuchen deinen Geschmack triftt! :)

      Liebe Grüße,
      Patricia

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  2. Wieder ein tolles Kuchen-Rezept. Klingt sehr, sehr lecker.
    LG, Diana

    AntwortenLöschen

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