Mittwoch, 19. Juli 2017

Grün, aber kein bisschen giftig: Spinat-Brot

Wisst Ihr warum ich des Bloggens nie müde werde? Seit ich blogge, bin ich mehr und mehr experimentierfreudiger geworden. Vor einigen Jahren wäre ich zum Beispiel nie auf die Idee gekommen, ein Brot mit Spinat zu backen! 
Oder die Cookie Dough Pretzel Bites von hier oder einen Kuchen mit Einkorn und Teffmehl oder...okay, ich höre ja schon auf, aber ich könnte definitiv noch einige aufzählen ;)
Dabei geht es mir primär gar nicht darum, immer up to date zu sein und zu dem neuesten Superfood, Trend-Diät oder Ernährungsform ein Rezept parat zu haben. Ich bin einfach neugierig auf neue Zutaten, neue Kombinationen oder Zubereitungsarten :) 
So wie bei diesem Spinatbrot. Bisher habe ich nur diese Kräuterbutter-Scones gebacken, die ein bisschen grün daherkommen. Ganz anders dieses Brot hier: Hier kommen 150 g roher Babyspinat hinein auf 350 g Mehl. Der Spinat wird fein gehäckselt und macht das Brot sehr grün, besonders im Anschnitt.
Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber vielleicht ja eurer?
Ausprobieren lohnt sich jedenfalls, finde ich!

Happy Green Baking!
Zutaten für ein kleines Laib (ideal zum Probieren ;)
350 g Dinkelmehl Typ 1050
1 TL Salz
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Zucker
150 g Baby-Spinat
125 ml Wasser

Zubereitung:
Mehl mit Salz, Zucker und Hefe vermischen.
Blattspinat gut waschen, abtupfen und fein häckseln.
Den Spinat mit dem Wasser zu der Mehlmischung geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Nach der Gehzeit den Teig erneut kurz durchkneten und in einer kleinen Kastenform setzen.
Im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für 30-40 Minuten backen.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Draufklopfen hohl klingt.
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Mittwoch, 12. Juli 2017

Baked Bluberry Oatmeal [Gebackener Haferflocken-Auflauf]

Heute gibt es ein neues Frühstücksrezept für euch:
 Gebackener Haferflocken-Auflauf mit Blaubeeren. Plus: Griechischer Joghurt als Topping. Ich habe mir ja schon direkt ein Stückchen gegönnt, als ich ihn nachmittags zubereitet habe für das Frühstück am nächsten Tag. Geht also auch als Kuchen ;)
Den Haferflocken-Auflauf (oder ganz fancy: Baked Oatmeal) mache ich schon seit vergangenem Sommer regelmäßig und passe ihn immer was die Auswahl an Früchten angeht, saisonal an.
Im Herbst kommen Äpfel hinein (und natürlich extra viel Zimt), im Winter auch meistens Äpfel, aber dann gerne mit Kakao statt Milch, etwas Lebkuchen-oder Spekulatiusgewürz.
Zwischendurch kommen auch mal Bananen rein (leider nicht regional :D). Nun ja und im Sommer die volle Palette an Beeren: Heidelbeeren, Himbeeren, Johanisbeeren...was ist Eure liebste Beere, by the way?
Ein Stück von diesem Haferflocken-Auflauf am Morgen, hält ordentlich lange satt durch die im Hafer enthaltenen Ballaststoffe. Hafer lässt dem Blutzucker auch nicht so stark ansteigen wie Weizen oder anderes Getreide und enthält etwas weniger Kohlenhydrate. Auch die Beeren enthalten Ballaststoffe (sogar mehr als andere Obstsorten, wegen dem unterschiedlichen Oberflächenverhältnis der Früchte). Für ein paar mehr Vitamine kann man noch frisches Obst dazu essen, als Topping auf dem griechischem Joghurt. Statt Haushaltszucker kommt hier etwas Ahornsirup hinein.
Zutaten für eine kleine Auflaufform, ausreichend für 2 Portionen zum Frühstück oder für 4 Dessert-Portionen:
100 g zarte Haferflocken 
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
etwas Vanilleextrakt
30 g Ahornsirup
1 Ei
125 ml Milch
1 kleiner Apfel
1 Handvoll Blaubeeren 

Zum Toppen:
4 EL griechischer Joghurt
ein paar Blaubeeren 

Zubereitung:
Zuerst den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Milch, Ei und Ahornsirup verrühren.
Haferflocken mit den übrigen Zutaten vermischen und in die Auflaufform geben. Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in feine Würfel schneiden, zusammen mit den Blaubeeren zur Haferflockenmasse geben. Alles mit der Eier-Milch-Guss begießen und mit einer Gabel etwas vermischen. Den Haferflocken-Auflauf 30 Minuten backen. Vor dem Servieren mit etwas griechischem Joghurt und Blaubeeren dekorieren.
Schmeckt sowohl kalt als auch warm.
 


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Donnerstag, 6. Juli 2017

Kartoffelkuchen mit Zimt [Auf besonderen Wunsch]

Wir unterbrechen kurz die Welle an sommerlichen Kuchen und stimmen uns schon ein mal ein wenig auf den Herbst ein, ja?
Ich verspreche Euch, es looooohnt sich!
Es geht hier nämlich um herrlich zimtigen Kartoffelkuchen!
Kartoffelkuchen?! Die hat doch jetzt hoffentlich nicht Kartoffeln in den Kuchen gepackt oder?
Fragt ihr euch das gerade? Dann kann ich sagen: Ja, hab ich! Manchmal muss man einfach ein bisschen verrückt sein und was wagen im Leben in der Küche ;)
Obwohl ich die Idee Kartoffeln in einem Kuchen zu packen gar nicht so absurd finde, ich habe die ja auch schon mal in ein Brot gepackt :D
Aber jetzt seid ihr sicherlich super gespannt darauf, wie er schmeckt oder?
Also, Freunde des guten (und manchmal außergewöhnlichen) Kuchengeschmacks, aufgepasst: Der Kuchen ist...
1. sehr saftig
2. herrlich zimtig
3. einfach mal was anderes!
Zusatz:
4. Die Kartoffeln werdet ihr nicht herausschmecken!
Den Kuchen haben wir zuhause schon zweimal gebacken. Einmal kam ich da gerade von Münster zurück und habe abends noch das letzte Stück abbekommen. Da war der Kuchen bereits drei Tage oder so alt und verdammt - er war immer noch so saftig und aromatisch 😍 Ich war so hin und weg und habe ich dann kurz darauf selbst gebacken. Nicht nur für uns auch für die Leute in dem Büro meines Vaters (ich teile ja gerne Kuchen!) Die fanden den ebenfalls extremst lecker und eine ebenso begeisterte Hobbybäckerein hat mich nach dem Rezept gefragt. Deshalb kommt jetzt das Rezept, obwohl es für den Herbst wahrlich besser gepasst hätte. Außer für die, die auch im Hochsommer eine ordentliche Prise vertragen, die werden sich jetzt schon diebisch über das Rezept freuen! :)
Speichert es euch also ab, für jetzt sofort oder für in ein paar Wochen. Vielleicht wird es aber auch schon nächte Woche wieder herbstlich und es gelüstet den ein oder anderen nach was zimtigen?

Jetzt aber zum Rezept, Freunde!
Zutaten für eine normalgroßer Kastenform:
250 g gekochte Kartoffeln (gerne vom Vortag)
150 g Margarine
180 g Zucker
2 TL Zimt (am besten Ceylon-Zimt)
3 Eier von glücklichen Hühnern
180 g Mehl
1 TL Backpulver
5 EL Milch

Für das Topping:
1 EL Margarine
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt

Zubereitung:
Die Kartoffeln durch die Presse drücken oder gut zerstampfen oder auch reiben, dass keine groben Stücke vorhanden sind.
Margarine mit dem Zucker verrühren.Die Eier einzeln untermixen. Dann die Kartoffeln zufügen. Mehl mit Zimt und Backpulver mischen und mit der Milch unter die Kartoffel-Zucker-Butter-Masse rühren.
Den Teig in eine gefettete und mehlierte Kastenform füllen, glattstreichen und bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Anschließend herausnehmen und mit der Margarine bestreichen. Der Kuchen ist noch sehr warm, sodass die Margarine schmilzt. Zum Schluss den Zucker mit dem Zimt mischen und darüber streuen.
Fertig ist der Kartoffelkuchen!
Guten Hunger
😋
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Montag, 26. Juni 2017

Pudding-Buchteln mit Erdbeeren & Streuseln

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Kinners, es gibt Buchteln! 
Die habe ich in meiner langjährigen Hobbybäckerinnen-Karriere doch tatsächlich noch nie gemacht :D Dabei sind Hefeteig-Buchteln gar nicht kompliziert! (Sowas merkt man ja immer erst, wenn man es einmal gemacht hat...)
Einfach einen Hefeteig herstellen (gelingt mit Trockenhefe so gut wie immer), diesen zu Kugeln formen und in eine Form setzen. Die Kugeln etwas flachdrücken, mit Vanillepudding und Erdbeerkonfitüre befüllen, ein paar Streusel rüber und ab damit in den Ofen!
Der Pudding und die Konfitüre kann man je nach Zeit, Geschick und Lust selber machen oder einfach kaufen. Ich haber den Pudding hierfür selbstgemacht, die Erdbeerkonfitüre aber nicht.
Das Rezept habe ich mir übrigens nicht selber ausgedacht - stattdessen hat es mich bei Janina vom Kleinen Kulinarium angelacht. Und zwar so herzlich, dass ich keine drei Tage später in der Küche stand und es ausprobiert habe!
Ich habe das Rezept nur insofern abgeändert, dass ich Dinkelmehl verwendet habe - sonst nichts. Und die Backzeit war bei mir kürzer, aber dafür kann ich ja nichts ;)
Das Rezept ist wirklich fantastisch: Ein super luftiger Hefeteig mit einer leckeren Puddingfüllung und einem fruchtigen Kern. Na ja - und dann kommen noch Streusel obendrauf!

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Rezept! Mir schwebt ja schon eine herbstliche Variante mit Äpfeln und Zimtpudding vor und eine winterliche mit Lebkuchen-Schokoladenpudding und Birnenkompott vor...aber bis dahin ist ja zum Glück noch laaange hin!
Genießen wir also erstmal den Sommer mit diesen Puddingbuchteln mit Erdbeerkonfitüre oder was meint Ihr?
Zutaten für 12 Puddingbuchteln mit Vanillepudding, Erdbeerkonfitüre und Streuseln
Für den Hefeteig
500 g Dinkelmehl Typ 630 (+ etw. mehr zum Kneten)
1 Pck. Trockenhefe
60 g Zucker
75 g flüssige Butter
250 ml Milch
1 Ei
1 Prise Salz
Abrieb einer halben (Bio-)Zitrone

Für den Vanillepudding:
200 g Sahne
90 g Milch
60 g Zucker
1 Eigelb
25 g Speisestärke
Mark einer halben Vanilleschote

Für die Streusel:
100 g Dinkelmehl Typ 630
70 g kalte Butter
70 g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote

Außerdem
12 TL Erdbeerkonfitüre
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Hefeteig Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz mischen. Flüssige Butter, das Ei, Zitronenabrieb und die Milch zufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
Den Hefeteig 30 Minuten ruhen lassen an einem warmen Ort.

Währenddessen den Pudding herstellen. Dafür die Sahne mit der Hälfte der Milch, der Vanille und dem Zucker in einen Topf geben und erhitzen.
In einer kleinen Schale das Eigelb mit der Stärke und der restlichen Milch glattrühren.
Wenn das Sahne-Zucker-Gemisch hochkocht, die Eigelb-Stärke-Masse unterrühren mti dem Schneebesen und noch eine Minute bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen.
Den Pudding abkühlen lassen.

Für die Streusel alle Zutaten miteinander verkneten und bis zur weiteren Verarbeitung kaltstelllen.

Wenn der Hefeteig gegangen ist, auf einer bemehlten Fläche erneut durchkneten und 12 gleichgroße Portionen abstechen (ca. 80 g pro Stück). Die Kugeln in eine gefettete Auflaufform setzen, dabei etwas Abstand lassen. Die Teigline jetzt nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Anschließend in die Mitte einer jeden Kugel eine Mulde formen (ich habe dafür einen Eisportionier genommen). In diese Mulde nun 1 EL Pudding und obendrauf 1 TL Konfitüre setzen.
Den Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und die Buchteln 25 Minuten backen, bis der Hefeteig goldbraun ist. 
Nach dem Backen die Buchteln mit etwas Puderzucker bestäuben.

Die Buchteln unbedingt frisch aus dem Ofen probieren und servieren
Am zweiten Tag sind sie nämlich schon eine ganze Ecke trockener...wie man das von Hefekuchen so kennt :o
Buchteln with Vanilla Pudding, Strawberry Jam and Crumbles
Buchteln means a german yeast-dough speciality in ball shape
Ingredients (serves: 12 "Buchteln")
Yeast-Dough:
500 g spelt flour
1 packet of dry yeast
60 g sugar
75 g butter, softened
250 ml milk
1 egg
pinch of salt
lemon zests

Vanilla Pudding:
200 g heavy cream
90 g milk
60 g sugar
1 egg yolk
25 g cornstarch
pulp of a vanilla pod

Crumbles:
 100 g spelt flour
70 g butter, cold
70 g sugar
a bit of a pulp of a vanilla pod

12 tsp strawberry jam
Powdered Sugar

*Bake for 25 minutes at 360° F*
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Mittwoch, 21. Juni 2017

Choco Cookie Ice Cream Sandwiches & Rezepte für selbstgemachtes Vanille-und Schokoladeneis

Diese Ice Cream Cookie Sandwiches sind ein wahr gewordenes und eisiges Träumchen. Aber für diese momentan herrschende Sommerhitze die perfekte Abkühlung!
Wie ich auf die Idee kam, mir zwei Cookies zu schnappen und ein Kügelchen Eis dazwischen zu packen?
Nun ja...es gibt von einem namhaften Eishersteller aus den USA genau so eine Kreation! Das schmeckt auch echt lecker, aber auf Dauer frisst das doch ganz schön den Geldbeutel leer und eigentlich ist mir selbstgemachtes Eis lieber, weil man auf unnötige Zutaten wie Palmöl, Glukose-Fructose-Sirup & Co. verzichten kann.

Aus dem u.a. Rezept für diese  Eiscreme Sandwiches bekommst du gleich 12 Sandwiches heraus. Und da sie sich prima einfrieren lassen und einige Zeit im Froster halten, kannst du sie auf Vorrat machen!
Die beiden Rezepte für Vanille-und Schokoeis ergeben gerade so viel, dass du alle Cookies damit füllen kannst. Pro Sandwich kommt 1 EL Eis drauf.
Wer es kaum abwarten kann in den Genuss dieser knusprig-kühlendes Erfrischung zu kommen, kann auch gekaufte Cookies und gekaufte Eiscreme verwenden. 
Dabei ist das gar nicht nötig! Die Marmor-Cookies sind in fünf Minuten angerührt, in weiteren fünf Minuten geformt und 15 Minuten später liegen sie schon fertig gebacken vor euch auf dem Teller.
Und wer jetzt noch eine Eismaschine hat - der kann währendessen noch schnell dieses Vanilleeis anrühren. Das Rezept ist eigentlich mit einem Ei vorgesehen, aber da es nicht erhitzt wird, sollte man wirklich nur sehr frische Eier (max. 3-4 Tage) verwenden für Eis. So frische Eier hatte ich in dem Moment nicht, deshalb habe ich es weggelassen. Das Eis ist dadurch etwas weniger fest/cremig, aber das hat mich in diesem Rezept nicht gestört. Damit das Vanilleis aber nicht so weiß daherkommt, habe ich eine Prise Kurkuma in die Masse gegeben.
Wer mag, kann an die Ränder noch ein paar Chocolate Chips drücken, ist aber kein Muss! :D
Zutaten für 12 Cookie Sandwiches
Für die Marmor-Cookies (ergibt 2 Bleche á 12 Cookies):
120 g Butter
90 g Rohrzucker
50 g weißer Zucker
1 TL Vanillextrakt
1 Ei
200 g Mehl (bei mir Dinkel Typ 630 + 1050 je zur Hälfte)
2 TL Speisestärke
1 TL Natron
1 Prise Salz
75 g gehackte Schokolade

Für den dunklen Cookie-Teig zusätzlich:
2 gehäufte TL Kakaopulver
1 EL Milch
Für das Vanilleeis:
200 g Sahne
200 ml Milch 
30 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
1 Eigelb (wer kein rohes Ei möchte, lässt es einfach weg. Das Eis wird dadurch nur etwas weniger cremig und standfest)
1 Prise Kurkuma
Mark einer Vanilleschote bzw. 2 TL Vanillepulver

Für Schokoladeneis:
50 g Zartbitterschokolade
50 g Vollmilchschokolade
250 g Sahne
50 g Milch
1 Ei (optional)
 

Zubereitung:
Für die Cookies Butter und Zucker cremig schlagen. Vanille und Ei untermixen. Mehl mit Natron und Salz mischen und ebenfalls unterrühren, aber nur ganz kurz, bis sich alles miteinander vermengt hat. Dann die gehackte Schokolade unterheben.
Den Teig in zwei Hälften teilen. Unter die eine Hälfte den Kakao und die Milch kneten. Nun von beiden Teigen jeweils einen TL Teig abnehmen und zwischen den Händen zu Kugeln formen. So entsteht das Marmormuster. Die Kugeln mit etwas Abstand auf ein Blech setzen und im Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze 10-15 Minuten backen, je nachdem ob ihr sie knuspriger (15 Min.) mögt oder lieber etwas weicher/chewy (10 Min.)
Die Cookies auf einem Teller auskühlen lassen.

Für das Vanille-Eis einfach alle Zutaten miteinander verrühren und in die Eismaschine geben für 50 Minuten. Sobald das Eis fertig ist (und die Konsistenz es zu lässt, das variiert wahrscheinlich von Eismaschine zu Eismaschine) ein Esslöffel Eis auf einen Cookie geben und einen weiteren Cookie obendrauf setzen und andrücken, sodass das Eis bis zum Rand reicht.

Für das Schokoeis die Schokolade in Stücke hacken und mit der Sahne und der Milch aufkochen lassen. Auf Kühlschranktemperatur abkühlen lassen. Wer ein sehr frisches rohes Ei hat, kann dies kurz bevor es in die Eischmaschine geht, unterrühren. Wer kein frisches Ei hat, lässt es sicherheitshalber weg. In der Eismaschine 45 Minuten rühren und kühlen lassen. Auch direkt wenn es fertig ist auf die Cookies geben.

Entweder sofort essen oder noch eine Weile im Froster gefrieren lassen. Nach ca. 2 Stunden ist das Eis auch komplett gefroren (zumindest bei unserem Gefrierschrank).

Die Choco Cookie Ice Cream Sandwiches können einige Zeit im Froster gelagert werden.

Happy Ice Cream Cookie Sandwich-ing!

Samstag, 17. Juni 2017

Mini Polenta-Fladenbrote

Time for Polenta again!
Polenta ist den meisten von Euch bestimmt geläufig, zumindest denjenigen, die diesen Blog schon etwas länger verfolgen :)  Mit Polenta, also Maisgrieß, habe ich bereits diesen luftig-lockeren Kuchen mit Kirschen & Macadamia-Nüssen gebacken und dieses sonnengelbe (hefefreie) Brot. Auch dieser glutenfreie Ricotta-Kuchen mit Zwetschgen kann mit Polenta gebacken werden!
Und wer es lieber herzhafter mag, dem empfehle ich die italienisch gebackene Polenta mit Tomate & Mozzarella!
Ihr seht - mit Polenta kann man allerlei zaubern, sei es Brot, Kuchen oder herzhafte Gerichte!

Aber genug in alten Rezepten geschwelgt, es wird Zeit für was Neues! Und zwar für diese Polenta-Fladen. Die sind nicht allerdings nicht glutenfrei, weil auch noch Dinkel mit Spiel ist. Durch das Olivenöl im Hefeteig ist der Fladen so locker wie Pizza-Teig (zumindestens der, den meine Mutter immer macht ;)
Wer mag, kann auch noch klein geschnittene Oliven oder Paprika unter den Teig kneten - alles nach Gusto!
Auch das Topping ist wie so oft ganz variabel: Mohn, Sesam, Leinsamen, etwas mehr Polenta oder einfach nur (Kräuter-)Salz ¯\_(ツ)_/¯
Zutaten für 9 Polenta-Fladen:
400 g Dinkelmehl Typ 1050
100 g Maisgrieß (Polenta)
1 Pck. Trockenhefe 
1 Prise Zucker
1 TL Salz
85 g Olivenöl
275 ml Wasser

Toppings zum Bestreuen:
Maisgrieß
Mohnsaat
Leinsamen 
Salz

Zubereitung:
Das Mehl mit dem Maisgrieß, Zucker, Salz und Hefe mischen. Wasser und Olivenöl zufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.
Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und denTeig in neun gleichgroße Portionen teilen. Jede Portion zu einem runden Fladen ausrollen bzw. mit den Fingern den Teig etwas auseinanderziehen.
Die Fladen auf ein Backblech legen, mit Wasser benetzen und etwas Salz und anderen Toppings wie Maisgrieß oder Leinsamen bestreuen.
Im Ofen bei 200°C für 20 Minuten backen.
Schmecken frisch aus dem Ofen natürlich am besten. Die Polenta-Fladen können aber auch eingefroren und bei Bedarf ruck-zuck in der Mikrowelle aufgewärmt werden! Schmeckt auch noch super gut!

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Samstag, 10. Juni 2017

Bunte Cookie-Pizza mit Knusper-Topping [Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt!]

In letzter Zeit schießen diese Läden wie Pilze aus dem Boden, in denen man Dinge wie Waffeln oder Frozen Yoghurt bestellen und dann ganz nach eigenem Gusto toppen kann. Diese Toppings sind nicht selten gecrushte Cookies, Süßigkeiten oder Pralinen 😏 
Und ich muss ja ehrlich sein: Ich liebe sowas! 🤗 Also wenn man sich Dinge nach Lust und Laune und ganz nach persönlichem Geschmack zusammenstellen kann :) So eine Cookie Pizza mit verschiedenen Toppings ist demnach genau mein Ding! Getreu dem Motto von Pippi Langstrump "Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt".
Das Rezept ist auch durch und durch wandelbar. Wer Haferflocken-Cookies nicht mag, nimmt ein normales Chocolate Chip Cookie Rezept hier vom Blog. Statt einer Vanillecreme geht auch steif geschlagene Sahne oder eine Schokoladen-Ganache. Das Topping können frische Beeren und kleingeschnittene Mango, Bananen oder auch geröstete Kokoschips sein. Ihr seht - Da wird für jeden etwas dabei sein!
Meine Topping besteht überwiegend aus Frühstückscerealien, die sind schön knusprig und wenn man die richtige Marke erwischt, auch gar nicht so süß. Oder wenigstens ohne Palmöl und so 'n Mist. Nur die holländischen Streusel mussten sein und Schoko-Puffreis-Waffeln😋

Happy Baking! 
Zutaten für eine Cookie Pizza à 8 Stücke und 24 cm Durchmesser:
150 g Dinkelmehl Typ 1050 (herkömmlichen Weizenmehl ist auch o.k.)
150 g zarte Haferflocken
1 Ei
125 g Zucker (halb Rohrzucker, halb normaler Zucker bei mir)
150 g Margarine oder Butter
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
etwas Vanilleextrakt
1 EL Milch
Chocolate Chips (optional) 

Toppings (variabel):
Hafer Crunchy
Dinkel Pops
Chocolate Chips
 Schokoladenstreusel
Kakao Nibs
Schoko-Puffreis-Waffeln (Nippon)
Choco Krispies 
Mokkabohnen
andere Süßigkeiten oder Pralinen
Holländische Streusel 😍

Zubereitung:
Margarine oder Butter mit Zucker aufschlagen, das Ei untermixen. Die trockenen Zutaten mischen und mit der Milch unterrühren. Zuletzt die Chocolate Chips unterheben.
Eine 24 cm Pie oder Springform fetten und mit etwas Mehl bestäuben. Die Form mit dem Teig auskleiden (ohne Rand). Der Teig darf nicht zu dick werden, da die Cookie Pizza sonst zu trocken wird. Ich habe aus dem übriggeblieben Teig noch 7 Cookies herausbekommen, die ich separat abgebacken habe.
Im vorgeheizten Ofen die Cookie Pizza bei 180° Ober-/Unterhitze für 15-20 Minuten backen. Der Cookie sollte leicht gebräunt, aber noch nicht hart sein.

Cookie Pizza with different Toppings
Ingredients (serves: 8 cookie slices)
150 g flour
150 g quick oats
1 egg
125 g sugar (half raw cane sugar, half granulated sugar)
150 g butter
pinch of cinnamon
pinch of salt
1/2 tsp baking powder
some vanilla extract
1tbsp milk
Handful of Chocolate Chips

Toppings (variable):
Breakfast Cereals
Chocolate Chips
Chocolate Sprinkles
Cocoa Nibs
Chocolate Puffed Rice Wafers
Choco Krispies 
Chocolate Mocha Beans
other sweets


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Samstag, 3. Juni 2017

Zweierlei von der Zitrone: Zitronenkuchen vom Blech & Zitronen-Stippmilch-Eis

Diesen Kuchen konnte ich endlich mal wieder für die Kollegen im Büro meines Vaters backen. Seit ich in mehreren Kliniken (Küche & Ernährungsberatung) meine Praktika gemacht habe, habe ich gemerkt, dass Kuchen vor allem in Büros gut ankommen. Wenn man stattdessen eh schon den ganzen Tag (beruflich) in der Küche steht oder mehrmals die Woche mit Patienten/Klienten Lehrküchen hat und auch backt, freuen sich die Kollegen jetzt nicht so übertrieben wie Büro-Kollegen ;)

Da kam es mir gerade Recht, als ich neulich unter der Woche mal frei hatte und mein Vater sein Geburtstagsfrühstück nachholen wollte. Er hatte zwar nicht explizit nach Kuchen gefragt, aber so ein kleines Stück Zitronenkuchen nach einem herzhaften Frühstück ist ja nicht verkehrt, dachte ich mir ;) Zudem muss ich ein paar einfache und schnelle Blechkuchen austesten, die ich demnächst für das Büro-Jubiläum backen möchte :) #ichbininmeinemElement!
Und beschwert hat sich beim Frühstück auch keiner zum Glück, eher das Gegenteil :))

Den Kuchen hatte ich bereits am Vortag gebacken, weil ich mir sicher war, dass der Kuchen am nächsten Tag noch besser schmeckt. Und Tatsache - der Kuchen schmeckt mit jedem Tag besser, weil auch zitroniger! 

Das Stippmilch-Eis mit Zitrone gab es übrigens nicht zum Frühstück, das hätte dann vielleicht doch den Rahmen gesprengt :D Das gab es an Vatertag nach dem Grillen. Ich bin ja nach dem Grillen immer pappsatt (auch wenn ich kein Fleisch esse), aber Eis als Nachtisch rutscht noch in die letzten freien Ecken meines Magens ;D
Zutaten für ein Blech Zitronenkuchen:
350 g Butter oder Margarine
325 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
6 Eier
350 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630, Weizenmehl geht aber auch!)
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 Pck. Zitronenabrieb (alternativ geht natürlich auch geriebene Bio-Zitrone, die hatte ich bloß nicht mehr da)
Saft einer Zitrone

Für den Zitronen-Guss:
250 g Puderzucker
ca. 3-4 EL Zitronensaft

Für das Stippmilch-Eis (ausreichend für 6-8 große Kugeln):
200 g Sahne
250 g Quark
150 g Joghurt
80 g Zucker
Saft einer Zitrone

Zubereitung des Zitronenkuchens:
Butter und Zucker aufschlagen und die Eier nach und nach unterrühren.
Mehl mit Backpulver und Salz mischen und mit dem Zitronensaft und der Zitronenschale kurz (!) untermixen.
Den Teig auf ein gut gefettetes Backblech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 175° Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen.
Den Kuchen auskühlen lassen. Für den Guss Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und auf dem Kuchen verteilen.
Der Kuchen hält sich im Kühlschrank gelagert mehrere Tage frisch!

Zubereitung Stippmilch-Zitronen-Eis:
Alle Zutaten mit dem Handrührgerät miteinander verrühren. Die Masse abschmecken und ggf. mehr Zitronensaft zufügen.
 Mit Eismaschine: Die Masse in den Behälter der Eismaschine geben und 45 Minuten darin gefrieren lassen. Anschließend nochmal mind. 30 - (höchstens) 2,5 Stunden in den Gefrierschrank stellen (danach wird es sehr hart, weil ja keine Emulgatoren wie im gekauften Eis vorhanden sind).
Ohne Eishmaschine: Die Masse in ein gefriergeeignetes Gefäß füllen und in den Gefrierschrank stellen. Alle 20-30 Minuten mal durchmixen und wieder kaltstellen. Diesen Vorgang mind 5 x durchführen.
Alternativ: Die Masse einfach in Eisförmchen gießen, Stiel reinstecken und für 1-2 Stunden gefrieren! :)
 
Easy and moist lemon cake
Ingredients (serves ca. 25 pieces)
 350 g butter

325 g sugar
1 package vanilla sugar (8g)
6 eggs
350 g flour
15 g baking powder
pinch of salt
fresh grated lemon zests from one lemon
juice of a lemon
 
*Bake for 20 minutes (350°F)*

Lemon Icing:
250 g powdered sugar
ca. 3-4 tbsp lemon juice

Lemon Curd Ice:
200 g heavy cream
250 g curd
150 g yoghurt
80 g sugar
juice of a lemon



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