Sonntag, 31. Dezember 2017

Das war 2017 - Ein Jahresrückblick auf Patces Patisserie

  So. Nach fünf Jahren Patces Patisserie habe ich es nun endlich mal auf die Kette bekommen, einen Jahresrückblick zu machen 😎 Damit ihr auf neue Ideen kommt und ich mich erinnere, was ich nochmal backen sollte! Ich habe nämlich auch zwei Favoriten gekürt. Das hat anfangs nicht ganz so geklappt, aber ich habe mich verbessert ;) Viele Rezepte habe ich auch direkt zweimal hintereinander gebacken, daran habe ich mich orientiert!🤤

Ich palaver' heute gar nicht so viel, sondern lasse die Fotos sprechen! Ich habe sie leider nicht alle einzeln verlinkt, weil ich sonst noch um Mitternacht hier gesessen hätte und das hätte ja keiner gewollt ¯\_(ツ)_/¯
Ihr findet aber rechts in der Sidebar den Kalender, wo ihr dann einfach auf den Monat drückt und alle Rezepte raushüpfen, welche ich da gebloggt habe 💁Oder sonst einfach in das Suchfeld eingeben oder im Tab "Nach Lust und Laune" schauen...

Januar
Apfel-Wickelkuchen
Reine Hafer-Cookies
Vegan Feel Good Banana Cake
Quarkbrot
Persönlicher Favorit:
Reine Hafer-Cookies & Banana Bread Muffins

 
 Februar
Snickerdoodle Cookies
Reiskuchen mit Apfel
Cookie Dough Cheesecake
Kartoffelbrot mit Walnüssen
Persönlicher Favorit:
Reiskuchen, Cookie Dough Cheesecake , Snickerdoodles, Kartoffelbrot (sorry, eine engere Auswahl ist hier nicht möglich ;)

 
 März
Einkornkuchen mit Birne & Teffmehl
Apfel-Quarktorte mit Schokolade
Einkorn-Cookies
Einkorn-Dinkelbrot 
Persönlicher Favorit:
Einkornkuchen mit Birne & Teffmehl & Einkorn Cookies

 
April
Heidelbeer-Schmandtorte
Carrot Cake Whoopie Pies
Münsterländer Struwen
Schokobrötchen wie vom Bäcker (ohne Hefe)
Dinkel-Mohnbrot
Ayurvedische Chai-Tee Cookies 
Persönlicher Favorit:
Münsterländer Struwen & Chai-Cookie

 Mai
Reine Haferbrötchen mit Quark
Südafrikanische Milchtarte mit Kokos & Zimt
Stracciatella-Gugelhupf mit Kirschen 
Persönlicher Favorit:
Milchtarte mit Kokos & Zimt

 
 Juni
Einfacher Zitronenkuchen vom Blech mit Stippmilch-Eis
Cookie Pizza mit Cerealien
Ice Cream Cookie Sandwiches
Polenta-Fladen
Erdbeer-Puddingbuchteln
Persönlicher Favorit:
Ice Cream Cookie Sandwiches
Erdbeer-Buchteln


Juli
Mango Cream Cheese Muffins
Spinatbrot
Kartoffelkuchen
Baked Oatmeal mit Beeren 
Persönlicher Favorit:
Kartoffelkuchen & Baked Oatmeal

August
Kirsch Buttermilch Tarte (ohne Backen)
Vollkorn-Rosinenbrötchen mit Hafer
Heidebrot
Zitronen-Blaubeerkuchen mit Hafer
Johannisbeer-Streusel-Cookies
Saftiger Schokokuchen mit Natron & Buttermilch
Persönlicher Favorit:
Johannisbeer-Streusel-Cookies & Schokoladenkuchen

 September
Dänische Schokobrötchen (Chokoladebollar)
Dinkel-Kakao-Kekse mit Füllung
Pitabrot
Zucchini-Himbeer-Brownies
Cleane Cookie Dough Pralinen mit Cashew 
Persönlicher Favorit:
Cleane Cookie Dough Pralinen & Chokoladebollar


 Oktober
Kürbis-Cookies
Black and White Cookies
Brownie-Amerikaner mit Hallooween-Fratzen
Kürbiskuchen, fettarm
Pflaumenkuchen mit Streuseln 
Persönlicher Favorit:
Kürbis-Cookies & Kürbiskuchen

 November
Apfel-Skyr.Tarte
Low Carb Brötchen mit Hanfsamen 
Stutenkerle
Wolfszähne
Kakao-Sterne mit Datteln und Erdmandeln

Persönlicher Favorit:
Wolfszähne & Stutenkerle

Dezember
Rentierkuchen / Torta Formosa
Lebkuchen mit Emmermehl
Kipferlkäsekuchen mit Apfel-Birnenkompott
Heidesand
Schwarz-weiß-Gebäck
Hefe-Tannenbaum mit Spekulatiuscreme
 
Persönlicher Favorit:
Rentierkuchen & Kipferl-Cheesecake
Mein Fazit aus 2017:Ich verliere einfach nicht die Lust am Backen und Kuchen essen!
😄


Habt ihr gerade ein Rezept entdeckt, welches ihr im neuen Jahr unbedingt ausprobiere möchtet? Wenn ja, verratet es mir gerne! :)

Und nun wünche ich euch einen guten Start ins neue Jahr! Dass wir alle gesund und munter bleiben, immer hungrig auf neue Rezepte und 2018 uns ein paar schöne Überraschungen bereithält!
🎊🎊🎊

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Süßes Fingerfood: Cruffins mit Schokoladencreme [und nur zwei Zutaten!]

Nach Weihnachten ist...vor Silvester! Und wenn ich jetzt noch auf der Suche nach einer süßen, kleinen und ratzfatz gemachten Nascherei seid mit nur gaaaanz wenigen Zutaten - für das Partybuffet natürlich, ich denke, die meisten von euch wollen im Moment gar nicht so viel an Essendenken? 😉 - dann seid ihr genau richtig hier!

Wie wäre es mit...Knusprig goldgelb gebackener Blätterteig mit einer schokoladigen Füllung?

Heute geht es mal wieder herrlich schnell und mit nur wenigen Zutaten an ofenfrisches Gebäck-Glück!
Für diese kleine Leckerei sind lediglich nur zwei Zutaten (Blätterteig und Schokoladenaufstrich) nötig und fünf Minuten Zubereitungszeit. Auch Perfekt, wenn mal wieder unangekündigter und kuchenhungriger Besuch vor der Tür steht oder sich innerhalb kurzer Zeit ein ausgeprägter Süßhunger ausbildet ;)

Nun ja. Oder als süße Kleinigkeit für das Silvester-Buffet!
Zutaten für 4 Cruffins:
1 Rolle Blätterteig (á 275 g)
1 gehäufter EL Schokoladenaufstrich (oder Nuss Nougat Creme)

Zubereitung:
Den Blätterteig ausrollen und mit dem Schokoladenaufstrich dünn bestreichen. Den Blätterteig von der langen Seite her aufrollen und mit einem Messer längs halbieren, sodass zwei dünne Stränge entstehen. Die beiden Stränge in der Mitte halbieren. Jeden der vier Stränge jeweils zu einer Schnecke aufrollen und in Muffin-Papierförmchen setzen.
Im vorgeheiztem Ofen bei 200°C ca. 25 Minuten backen. Schmecken sowohl warm als auch kalt :)

Chocolate Filled Cruffins
Ingredients (serves: 4 Cruffins)
1 package puff pastry (275 g)
1 hepead tablespoon Chocolate Spread

Bake for 25 minutes (400° F)


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Mittwoch, 20. Dezember 2017

Kein Weihnachten ohne...Lebkuchen! [Emmer-Lebkuchen ohne Nüsse]

Okay, die Überschrift trügt ein wenig...Emmer-Lebkuchen gibt es bei uns zum ersten Mal in diesem Jahr. Aber Lebkuchen im Allgemeinen existiert natürlich schon viel länger als Weihnachtsknabberei bei uns. Und diese Variante ist perfekt für alle Nussallergiker, denn das hier enthaltene Emmer (Urgetreide) hat einen herrlich-nussigen Geschmack!
Zudem macht es die Lebkuchen vollwertiger. Neben Rohrzucker ist auch Honig enthalten. 

Dies ist dann auch mein letztes Weihnachtsplätzchenrezept für dieses Jahr. Dabei spuken mir noch so einige im Kopf herum...aber nun ja: Nächstes Jahr ist ja auch wieder Weihnachten 😉

Zutaten für Emmer-Lebkuchen ohne Nüsse (20 Stück):

175 g Emmer-Vollkornmehl

70 g Dinkelmehl Typ 630

1 TL Natron

1,5 TL Lebkuchengewürz

2 Eier

60 g Rohrzucker

35 g flüssige Butter

125 g Honig

200 g Zartbitterkuvertüre



Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten miteinander mischen. Eier, Butter und Honig hinzufügen und mit dem Knethaken verkneten. Den Teig abgedeckt für zwei Stunden kaltstellen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen, die Dicke sollte überall gleich sein. Mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden. Die Lebkuchenstangen auf ein Backblech setzen und bei 180°C für 12-15 Minuten backen. Die ausgekühlten Lebkuchen mit der geschmolzenen Kuvertüre bestreichen und kalt aufbewahren.


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Sonntag, 17. Dezember 2017

Hefe-Tannenbaum mit Spekulatius-Aufstrich & Mini Pull Apart Breads

Frohen dritten Advent euch, meine kuchenhungrigen Leser da draußen!
🙌

Zum ersten Advent kredenzte ich euch einen Rentierkuchen, am vergangenen Sonntag kam  ein Kipferl-Käsekuchen auf den Tisch und heute?
Heute gibt es einen Tannenbaum! 
Einen der nicht nadelt, ja ich möchte sogar sagen: DIESEM Tannenbaum möchte man unbedingt näher kommen - man kann die Finger einfach nicht von ihm lassen! 😏

Dieses schmucke Hochstapler-Bäumchen besticht durch mehrere Hefeteigschichten. Auf jede Schicht lässt sich eine leckere Spekulatius-Creme hingebungsvoll gleiten und bezirzt unsere Geschmacksknospen. Nach dem kurzen Aufenthalt im muckelig warmen Ofen kommt  der krönende Abschluss - eine zimtige Puderzuckerglasur, die in den noch weichen Teig sickert. Weihnachtsmann, du kannst zu Hause bleiben, ich backe mir mein Glück selbst!
Zutaten für einen Tannenbaum (+ 8 Mini Pull Apart Breads):
500 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
50 g Zucker
50 g Butter
200 ml Milch
1 Ei
1 Prise Zimt
1 Msp Zitronenabrieb
1 TL Vanilleextrakt

Spekulatius-Aufstrich (davon werden 6 EL gebraucht), nach einem Rezept von hier
300 g Spekulatius 
20 g Honig
1 TL Vanilleextrakt
 TL Zimt
1 Prise Salz
50 ml Sahne
1,5 TL Spekulatiusgewürz
120 g weiche Butter 
ein paar EL Sahne oder Milch zum Bestreichen
Glasur:
Puderzucker
Wasser
Zimt
Vanille

Zubereitung:
Mehl mit Hefe, Salz und Zucker und Gewürzen vermischen. Butter in der Mikrowelle erwärmen, zusammen mit der Milch und dem Ei zu den übrigen Zutaten geben und alles mit der Hand oder dem Knethaken zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Aufstrich herstellen: Dafür die Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben, diesen verschließen und mit einem Nudelholz die Kekse solange bearbeiten, bis sie nur noch ganze feine Brösel sind. Die Brösel mit dem Honig und der Sahne in einen Mixer geben und vermengen. Anschließend die Gewürze zufügen, ebenso die weiche Butter. Solange mixen, bis eine cremige Textur erreicht ist. Bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen (nicht in kaltstellen, die Masse zieht sonst stark an und lässt sich nachher nicht gut auf den Teig verstreichen!).

Wenn der Hefeteig lange genug gegangen ist, eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig erneut gut durchkneten. Anschließend in zwei gleichgroße Portionen teilen. Beide Portionen jeweils rechteckig ausrollen, etwa auf die Größe des Backbleches.
Die Rechtecke mittig durchschneiden. Eine Hälfte mit zwei Esslöffel Spekulatius-Aufstrich bestreichen, dann die zweite Teigdecke auflegen. Wieder mit zwei EL Aufstrich bestreichen, dritte Teigdecke obendrauf und ein letztes Mal zwei EL Spekulatius-Aufstrich gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die letzte Teigdecke oben auflegen.
Das nun hochgestapelte Rechteck in Tannenbaumform bringen: Dafür mit einem Messer von oberen Rand nach unten verlaufend einen mehr oder weniger diagonalen Strich ziehen (sh. Fotos), das Messer soll nicht den Teig vollständig durchschneiden, sondern lediglich andeuten. Mit dem Messer nun die Seiten anschneiden. Jeden Strang verdrehen.

 



 Anschließend 15 Minuten gehen lassen und den Ofen in der Zeit vorheizen.
Bei 200° C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen. Der Tannenbaum sollte goldbraun sein, nicht zu dunkel, sonst wird das Gebäck zu trocken. 

***Die Teigreste habe ich zum Schluss aufgeschichten und in kleine Happen geschnitten und mit dem Tannenbaum mit gebacken. So enstanden lustige, kleine Pull Apart Breads!

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Kein Weihnachten ohne...Heidesand!

Immer wenn ich zum Jahresende hin Heidesand backe...also nein, eigentlich wenn ich von meiner Familie gefragt werde, wann ich mit der Weihnachtsbäckerei beginnen möchte und ich darauf frage, mit welchen Sorten ich anfangen soll, kommt postwendend die einstimmige Antwort "Heidesand"!
Und darauf folgt die Story, die keine ist: Als Kind durfte ich nämlich eine lange Zeit lang keine Eier essen, keine Milchprodukte, am besten auch kein Weizenmehl...tja, da muss man als Mutter schon mal die Plätzchenrezepe etwas optimieren. In meinem Fall waren das dann Heidesand ohne Ei. Die hat meine Mutter nur für mich gebacken. Für den Rest der Familie gab es Heidesand mit Ei. Das Ende vom Lied? Ich habe meine Spezial-Heidesand verschmäht, während meine Familie sie restlos weggeputzt hat. Sie mochten meine Sorte lieber, ich ihre. Wahrscheinlich hat meine Mutter schon im Jahr darauf nur noch das Heidesand-Rezept ohne Ei gebacken. Ich kann mich übrigens nicht erinnern, dass ich Heidesand irgendwann nochmal mit Ei gegessen habe. Und von daher gibt es heute ein Heidesand-Rezept ohne Ei. Auch sonst sind nur sehr wenige Zutaten von Nöten für diesen Klassiker in unserer Familie. Schaut Euch die Zutatenliste ruhig an!
 
Zutaten für ein Blech voll Heidesand:
125 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
190 g Dinkelmehl

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen oder dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu ein oder zwei Rollen formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Die Teigrollen ca. 1 Stunde im Kühlschrank parken. Ein Blech mit Backpapier belegen, den Ofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teigrollen mit einem Messer in Scheiben schneiden, ca. 1 cm oder wie dick ihr die Kekse nachher haben möchtet. Die Plätzchen mit ein wenig Abstand auf das Backblech setzen und im Ofen 15-20 Minuten backen. 
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Sonntag, 10. Dezember 2017

Kipferl-Käsekuchen mit Apfel-Birnenkompott & Erdmandeln

Einen happy zweiten Advent euch allen!

Jedes Jahr ein neues Kipferl-Rezept. So erscheint es mir, wenn ich mir die Posts aus den vergangenen Jahre ansehe. Neben Walnuss-Kipferl tummeln sich hier auch Zimtkipferl und Kürbiskernkipferl. Und dieses Jahr? 

Dieses Jahr gibt es Erdmandel-Kipferl mit Vanille!
Und das als Käsekuchen mit Apfel-Birnenkompott. Wer möchte ein Stück? 
Ein Teil der Kipferl dient hier dem Keksboden des Kipferl-Käsekuchens. Natürlich könnt ihr aber auch "normale" Kipfer nehmen, egal ob selbstgemacht oder gekauft.Die Kekse zerkrümmelt ihr gut. vermischt sie mit Butter und schon habt ihr den Boden hergestellt. Den drückt ihr in eine Springform und obendrauf kommt die Käsekuchencreme. Ab damit in den Ofen und währenddessen flugs das Apfel-Binenkompott herstellen.
Fertig ist das zweite Advent-Küchlein für den Nachmittagskaffee!
Zutaten für die Vanillekipferl mit Erdmandeln:
280 g Dinkelmehl Typ 630
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
 Mark von zwei Vanilleschoten
70 g Puderzucker
210 g weiche Butter 
100 g gemahlene und geröstete Erdmandeln

 Zutaten für einen Kipferl-Käsekuchen á 26 cm Durchmesser
Für den Keksteig:
180 g Vanillekipferl
50 g Butter, geschmolzen

Käsekuchenmasse:
400 g Schmand
200 g Sahne, steif geschlagen
2 Eier
1 Pck. Vanillepuddingpulver
80 g Zucker 
1 TL Vanilleextrakt

Birnen-Apfelkompott:
2 Birnen
2 Äpfel
1/2 Pck. Vanillepuddingpulver (+ etwas Wasser)
1 EL Rohrzucker

Zubereitung
Für die Kipferl:
Zuerst Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Das Mark der Vanilleschoten auskratzen und mit den gemahlenen Erdmandeln und dem Puderzucker dazugeben und mischen. Zuletzt die Butter zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Aus dem Teig Kipferl formen. Dafür kleine Portionen vom Teig abnehmen und zwischen den Händen zu dünnen Rollen rollen. Diese anschließend biegen, sodass ein Hörnchen entsteht. Die fertig geformten Kipferl bei 160° C Ober-/Unterhitze für 12-15 Minuten. Einen großen Teller mit etwas Puderzucker/Vanillezucker bestäuben und die Kipferl vorsichtig vom Blech lösen und in den Zucker setzen. Mit weiteren Zucker bestreuen.

Für den Kipferl-Kuchen:
Die Kipferl mit einem Nudelholz kurz und klein schlagen. Mit einem Esslöffel die flüssige Butter unter die Brösel  mengen. Springform mit Backpapier auslegen, fetten und den Teig in die Form pressen, sodass ein fester Boden ensteht. Bis zur weiteren Verwendung kaltstellen.

Für den Käsekuchen:
Sahne steifschlagen. In einer anderen Schüssel Schmand, Eier, Puddingpulver, Zucker und Vanilleextrakt verrühren. Die Sahne unterheben.
Diese Masse auf den Keksboden gießen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für 35 Minuten backen. Im ausgeschalteten Ofen bei halboffener Tür herunterkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank weiter herunterkühlen.
Währendessen das Kompott zubereiten. Äpfel und Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und alles in feine würfel schneiden.
Das Obst in einen kleinen Kochtopf geben, etwas Zitronensaft und Zucker zufügen und einige Minuten andünsten. Puddingpulver mit etwas Wasser glattühren und einrühren. Alles kurz hochkochen lassen, damit die Stärke andickt. Das Kompott abkühlen lassen und auf den Käsekuchen geben und glattstreichen.
Wer mag kann die Oberfläche des Kuchens noch mit ein paar Kipferl-Brösel bestreuen.
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Mittwoch, 6. Dezember 2017

Kein Weihnachten ohne...Schwarz-Weiß Gebäck!

Happy Nikolaus! Zeit für ein leckeres Plätzchenrezept, finde ich!

Da ist dieser Blog schon fünf Jahre alt und der Keks-Klassiker schlechthin in unserer Familie ist hier noch gar nicht drauf! Es gibt in unserer Familie übrigens nicht nur einen Keks-Klassiker, eher drei: Spritzgebäck, Heidesand und das Schwarz-Weiß-Gebäck! Ach ja, und Vanillekipferl natürlich! Und Lebkuchen! Hmmm jaaa, also ein paar mehr schon ;)

Das Schwarz-Weiß-Gebäck ist die Lieblingskekssorte meiner Mutter. Wenn ich die Weihnachtsbäckerei-Saison einläute und eine kurze Umfrage in meiner Familie starte, kommt wie aus der Pistole gestoßen: Schwarz-Weiß-Kekse!
Bei uns in der Familie sind da alle verrückt nach :)

Sie sind auch so wandelbar, was die Optik angeht. Ich habe euch unten mal ein paar Bilder aus den Vorjahren beigefügt, da habe ich sie meistens eingerollt. Dieses Jahr habe ich die beiden Teige miteinander verflochten. Schmeckt nochmal doppelt so gut! ;)
Na ja, ich will heute mal nicht so lang schnacken, habt ja schon lange genug aufs Rezepte gewartet! Es gibt eigentlich auch nicht viel zu den Keksen zu sagen, außer: Super Lecker! :))
Zutaten für 2 Bleche Schwarz-Weiß-Gebäck
Für den hellen Teig:
250 g Dinkelmehl
 TL Backpulver
1 Prise Salz
140 g Zucker
1 Ei
Mark einer Vanilleschote
1-2 TL Rum
125 g Butter

Für den dunklen Teig:
20 g Kakao
15 g Zucker
1 EL Milch

Zubereitung:
Alle Zutaten für den hellen Teig miteinander vermischen. Zuletzt das Ei und die Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen oder dem Knethaken verarbeiten. Etwa die Hälfte des Teiges abnehmen und Kakao, Zucker und Milch unterkneten. Beide Teige in Folie eingewickelt im Kühlschrank für knapp 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend immer wieder kleine Teigportionen abnehmen, sie zu sehr langen und dünnen Strängen formen und miteinander verdrehen. Den dabei entstandenen Strang nun zu einer Schnecke aufrollen oder als Stange aufs Blech setzen. Bei 175° Ober-/Unterhitze für 10-15 Minuten backen.
 




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