Samstag, 23. September 2017

Selbstgemachtes Pita Brot [Zum Füllen oder zum so wegknabbern...]

Oh man! Wie lange fristet dieses Pita Brot schon in meiner Warteschleife sein Dasein? Völlig zu Unrecht, natürlich! Wir backen es schon seit Jahren immer nach diesem Rezept hier und wurden noch nie enttäuscht. Höchste Zeit es also hier zu verewigen, damit ihr auch etwas davon habt :)

Ursprünglich hatten wir dazu Weizenmehl Typ 550 verwendet, aber mittlerweile backen wir nur noch mit Dinkelmehl und nehmen hierfür Typ 630. Klappt auch!

Wir füllen das Pita Brot klassisch mit (selbstgemachtem) Krautsalat, Tomaten, Gurken, Geschnetzeltes, welches wir mit Gyrosgewürz verfeinern und Tzaziki.

Verzeiht mir übrigens diese unstimmigen Bilder..aber was will man machen, wenn mal und zu die Sonne scheint? ;)
Zutaten für zwei große Fladen, ausreichend für vier Personen
Für den Teig:
350 g Instantmehl (griffigeres Mehl)
150 g Dinkelmehl Type 1050
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Zucker
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
350 ml Wasser

Zum Bestreichen:
1 Ei
1 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Kümmel, Sesam und Leinsamen

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 30-45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche nochmal durchkneten und in 2 gleichgroße Portionen teilen. Aus diesen Teigstücken jeweils etwas längliche Fladen formen. Dafür den Teig mit den Händen in der Luft auseinander ziehen (ähnlich wie ein Pizza-Teig). Die Fladen auf ein Backblech setzen und mit einem Messer rautenförmig einritzen. 

15 Minuten gehen lassen. Anschließend das Ei mit dem Olivenöl und dem Zucker verquirlen und die Fladen damit einpinseln. Nach Wunsch mit Leinsamen, Kreuzkümmel oder Sesam bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Das Pita Brot etwas auskühlen lassen, halbieren und die Hälften so aufschneiden, dass eine Menge hineinpasst, in die Teigtaschen ;)
 
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Samstag, 16. September 2017

Dinkel-Kakao-Cookies mit Füllung

Hände hoch, wer mag diese kakaohaltigen Kekse mit Cremefüllung nicht, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt?
*alle Hände bleiben unten*
Wusste ich's doch!
Aber weil ich die Zutatenliste von den dunklen Kekse mit der veganen Cremefüllung nicht so cool finde, habe ich mich einen Selbstversuch gewagt. Ganz vegan sind meine nicht geworden, was daran liegt, dass ich keinen Pflanzendrink verwendet habe. Die find ich nämlich nicht ganz so lecker bzw. mag ich frische Milch einfach lieber und die habe ich auch fast immer im Kühschrank :) Und statt Weizenmehl wie im Original habe ich wie immer in meinen Rezepten Dinkelmehl verwendet. 

Die Kekse halten sich wegen der Füllung nicht übertrieben lange, ich schlage vor, ihr verzehrt sie spätestens nach 3-4 Tagen ;) 

Zutaten für ca. 15 hausgemachte Kakao-Cookies
Cookieteig:
80 g Margarine
50 g Zucker
etwas Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
125 g Dinkelmehl Typ 630
10 g Speisestärke
1 Msp Backpulver
25 g Kakao
2 EL Milch
 
Cremefüllung:

30 g  Margarine 
60 g Puderzucker
etwas Vanille-Extrakt

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten (außer den Zucker) ein einer Schüssel vermischen. Margarine und Zucker hellcremig aufschlagen. Die trockenen Zutaten nach und nach mit der Milch hinzufügen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen (ca. 3 mm dick) und Kreise ausstechen. Falls Ihr gerade keinen runden Keksausstecher zur Hand habt, tut es auch ein Glas. Die Kreise auf ein Backblech setzen und bei 175° Ober-/Unterhitze für 8-10 Minuten backen. Kekse abkühlen lassen. Währenddessen die Füllung zubereiten. Dafür die Margarine kurz mit dem Rührgerät aufschlagen und dann löffelweise den Puderzucker bis die Konsistenz gut ist. Die Creme auf einen Keks streichen (entweder mit einem Teelöffel oder mit einer Spritztülle) und mit einem weiteren Keks belegen und leicht andrücken.

Samstag, 9. September 2017

Gesunde Cookie Dough Pralinen

Cookie Dough! Hände hoch, wer es auch so liebt!
Sei es zwischen in Schokolade getunkten Salzbrezeln, auf einer dicken Schicht Brownieteig im Käsekuchen oder im Eis.
Leider wurde roher Keksteig bisher noch nicht zum Superfood auserkoren worden, also genießen wir ihn nur in Maßen ;)
Genau wie diese gesunden Cookie Dough Pralinen, welche ich bei Hanna Frey vom Projekt Gesund leben gefunden habe. Hier besteht der Keksteig aus Cashewnüssen, Hafer, ganz wenig Süße in Form von Sirup und Kakao Nibs. Durch die Nüsse haben die Energy Balls einiges an Energie, man sollte also auch nicht zu viel davon essen. 
Natürlich kann man dieses Rezept auch nicht mit herkömmlichen Cookie Dough vergleichen, aber als gesunde Alternative finde ich die Idee echt gut!
Zutaten für 10 Cookie Dough Balls:
100 g Cashewnüsse
50 g kernige Haferflocken
2 EL Ahornsirup
2 EL Wasser
1 Prise Zimt oder etwas Vanillemark
3 TL Kakao Nibs

Zubereitung:
Die Cashewkerne mit den Haferflocken in einem Mixer geben und auf hoher Stufe zu Mehl verarbeiten. Anschließend Vanille oder Zimt und den Ahornsirup zufügen sowie das Wasser. Erneut kurz durchmixen, bis eine leicht-klebrige Masse entstanden ist. Zuletzt die Kakao Nibs unterkneten.
Aus dem Teig nun 10 Portionen abstechen und diesen jeweils zwischen den Händen zu Kugeln formen.
Entweder sofort vernaschen oder in einem luftdichtem Gefäß kühl lagern.
Die Pralinen halten sich so einige Tage lang.
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Samstag, 2. September 2017

Zucchini-Himbeer-Brownies mit Vollkornmehl

Zucchini-Brownies! Seit einigen Jahren begegnen mir Zucchini-Kuchen im World Wide Web, Print-Zeitschriften oder in den sozialen Netzwerken und noch nie bin ich dazu gekommen, sie auszuprobieren! Aber dieses Jahr - endlich!
Hui, ganz spontan habe ich mich dazu entschlossen. Es war Samstag, ein paar Tage vor Abgabe der Bacheloarbeit und ich hatte einen riesigen Schoko-Jieper, der sich nicht mal mit einem Riegel hochprozentiger Zartbitterschokolade stillen ließ. Also mussten Brownies her. Und weil ich mir richtig die Kante geben wollte, durfte sich auch eine Kugel Vanilleeis darauf niederlassen. Dafür bin ich nochmal eine Straße weitergeflitzt und habe mir beim Eis-Dealer meines Vertrauens eine Kugel Eis geholt.
Soooooulfood - das habe ich gebraucht. Danach ging es natürlich wieder an die Bacheloarbeit...bei herrlichstem Sommerwetter draußen, versteht sich.
Aber mit einem warmen Brownie mit leicht flüssigen Kern und Vanilleeis im Bauch, hat das irgendwie geklappt ;)
Hier nun das Rezept: Ich habe es mit Vollkornmehl gebacken und Rohrzucker, aber wenn ihr beides nicht da habt, nehmt einfach helles Mehl und normalen Haushaltszucker. Zusätzlich zu der Zucchini haben sich noch ein paar healthy Himbeeren gesellt - ausgewogene Ernährung? Kann ich ;D Neben Zarbitterschokolade kommt auch noch etwas Kakao rein. Und ein glückliches Ei (frisch vom Wochenmarkt geholt am Morgen zuvor! :)
Zutaten für eine kleine Auflaufform; ergibt vier Stück Brownies:
1 Ei
50 g Rohrzucker
50 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
100 g Zucchini, roh und geraspelt
35 g Dinkelvollkornmehl
1 Msp Backpulver
20 g Kakao
1 Prise Salz
75 g Himbeeren (frisch oder TK)
50 g Chocolate Chips

Zubereitung:
Zuerst das Ei mit dem Zucker cremig aufschlagen.
Schokolade fein hacken und in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen. Die Butter in Flöckchen dazugeben und in der Schokolade schmelzen lassen. Die lauwarme Schoko-Butter unter das Zucker-Ei-Gemisch unterrühren. Die Zucchini waschen und fein raspeln.
Das Mehl mit Kakap, Salz und Backpulver mischen. Zusammen mit der Zucchini unter die restlichen Zutaten ganz kurz (!) unterühren. Den Rest mit dem Teigschaber unterheben. Zuletzt die Himbeeren und die 2/3 Chocolate Chips unterheben. Eine kleine Auflaufform mit Butter fetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheiztem Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 25-30 Minute backen. Nach dem Backen die restlichen Chocolate Chips auf den Brownie geben :)

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Samstag, 26. August 2017

Ofenfrisches Heidebrot

Nach dem Spinat-Brot von neulich geht es heute wieder ein bisschen weniger experimentell zu ;) Es gibt ein Brot mit Roggen- und Dinkelmehl, Buttermilch und einer dezenten Kümmel-Note. Wer Kümmel gar nicht mag, lässt ihn einfach weg.
Das Brot kam bei uns noch warm auf den Tisch und wie das so ist bei ofenfrischen Brot - Man isst ein bisschen zu viel davon ;)

Der Teig ist recht zäh und sollte mit dem Knethaken oder der Küchenmaschine gut (also mindesten fünf Minuten) geknetet werden, bevor er an einem warmen Ort ohne Zugluft gehen kann.
Zutaten für 1 Laib:
400 g Roggenmel Typ 1150
200 g Dinkelmehl Typ 1050
1 Pck. Trockenhefe
1 gestrichener EL Salz
500 ml Buttermilch
1 EL Essig
1 EL Zitronensaft
1/2 TL gemahlener Kümmel

Zubereitung:
Beide Mehlsorten mit der Hefe und dem Salz mischen.
Buttermilch, Essig und Zitronensaft hinzufügen und mit dem Knethaken oder den Händen fünf Minuten zu einem Teig verarbeiten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 10 Minuten gehen lassen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig erneut durchkneten, ein Laib formen, auf ein Backblech setzen und nochmal 20 Minuten gehen lassen.
Währenddessen den Ofen vorheizen. Das Laib in den Ofen schieben und bei 250° C Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen, dann auf 200°C herunterschalten und weitere 50 Minuten backen.
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Sonntag, 20. August 2017

Einfacher Schokoladenkuchen mit Buttermilch & Natron

Schokoladenkuchen sind toll! Sogar im Sommer, wie ich finde ;) 
Da muss er natürlich besonders saftig sein und das geht mit Buttermilch ziemlich gut 😎 Dieser Schokoladenkuchen wird übrigens nicht mit Backpulver gebacken, sondern mit Natron. Natron und Buttermilch reagieren beim Backen miteinander. Ich finde, durch das Natron erhält der Kuchen auch einen anderen Geschmack. Und trotz der "nur" 1,5 EL Kakaopulver ist der Kuchen super-schokoladig!
Falls Ihr eine große Gruppe mit ein bisschen schokoladigem Glück glücklich machen wollt, könnt Ihr das Rezept auch einfach verdoppeln und als Blechkuchen backen. No problemo! 
Ich habe das Küchlein schon zweimal gebacken (einfach zu gut!), einmal mit Kirschen und einmal ohne. Die Kirschen sinken beim Backen natürlich alle auf den Boden, aber was soll's ;) 
Zutaten für eine Springform à 26 cm Durchmesser:
125 g Magarine
180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250 ml Buttermilch
1,5 EL guter Backkakao
1 Prise Salz
250 g Mehl 

1 EL Natron (15g, am besten abwiegen!)
Wer mag: 1 Glas Kirschen (abgetropft)

Zum Verzieren:
75 g Zartbitter-Kuvertüre
Streusel

Zubereitung:
Zuerst die Margarine mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren.
Mehl mit Natron, Salz und Kakao mischen und zusammen mit der Buttermilch zu dem Eier-Zucker-Gemisch geben. Mit dem Handrührgerät kurz (!) auf hoher Stufe unterrühren, sodass es eingermaßen vermengt ist miteinander. Den Rest mit dem Teigschaber unterheben.
Die Springform mit Backpapier auskleiden und gut einfetten. Den Schokoladenteig hineingießen. Alles glattstreichen und bei 175° Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen.

Nach dem Backen auskühlen lassen. Kuvertüre hacken und im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen lassen. Den Kuchen damit überziehen und mit Streuseln bestreuen.
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Sonntag, 13. August 2017

Vollkorn-Rosinen-Brötchen mit Haferflocken

Dieses Rezept habe ich mal wieder von Sigrid vom Blog Madam Rote Rübe. Als ich das Rezept gesehen habe, wusste ich: Die werden sofort ausprobiert!
Bis dato hatte ich hin und wieder Brötchen gebacken, die nur mit Vollkornmehl auskommen. Das Ergebnis war okay, aber nicht so, dass ich es unbedingt wieder machen müsste.
Aber das Rezept hier...das habe ich bereits ein zweites Mal gebacken!
Ich bin kein passsionierter Brot- und Brötchenbäcker (obwohl ich es doch ganz gern tue), aber ich glaube, das Geheimnis liegt hier am Ei und der Sahne, die in den Hefeteig hineinkommen. Beide Zutaten machen in Backrezepten den Teig locker und genau das sind diese Brötchen (im Gegensatz zu den bisherigen Rezepten, die immer sehr schwer daher kamen was die Konsistenz anging).
Wer keine Rosinen mag, lässt sie einfach weg. Cranberries können eine gute Rosinen-Alternative sein. Stattdessen (oder auch zusätzlich ;) kann man gehacke Walnüsse unter den Teig kneten, dass schmeckt auch sehr gut. 
Zutaten für ca. 15 Stück:
550 g Dinkelvollkornmehl
1 Pck. Trockenhefe  
1 EL Honig (bei mir Rapshonig)
1 TL Salz  
300 ml lauwarmes Wasser  
100 ml Sahne
60 g Butter
1 Ei  
50 g Rosinen
 80 g Haferflocken
25 g Walnüsse (optional)

Zubereitung:
Das Vollkonrmehl mit der Hefe und dem Salz vermischen. Butter erwärmen und zusammen mit der Sahne, Honig und dem Ei zu dem Mehl geben. Zuletzt das Wasser, die Rosinen (vorher abspülen!) und die Haferflocken zufügen und alles mit dem Knethaken fünf Minuten verkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen. Anschließend aus dem Teig gleichgroße Portionen abnehmen und diese zu Kugeln formen. Die Teiglinge auf ein Backblech setzen, mit etwas Wasser befeuchten und ein paar Haferflocken toppen.
Im vorgeheiztem Ofen bei 200° C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen.
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Dienstag, 8. August 2017

Fruchtige Johannisbeer-Streusel-Cookies für den Sommer

Zeit für ein paar sommerliche Cookies! Diese Johannisbeer-Cookies mit Schokolade habe ich neulich wieder bei Tina vom Blog Küchenmomente gesehen und musste sie direkt nachbacken. Also habe ich beim nächsten Marktbesuch eine Schale roter Johannisbeeren mitgenommen und mich sofort in die Küche gestellt und losgebacken :)
Statt gehackter Schokolade habe ich allerdings schwarz-weiße Chocoladevlokken benutzt, die ich von einem holländischen Stand auf dem Wochenmarkt geholt habe :)
Aber nehmt einfach das was ihr lieber mögt, Schokoraspel, Schokostreusel, gehackte Schokolade, Schokotröpfchen...die Auswahl ist groooß!

Ich habe ein paar Cookies auch ohne Johannisbeeren gemacht und von meinen Testessern gehört, dass sie wie Cookies von Subway schmecken. Dies kann ich leider nicht bestätigen, da ich deren Cookies noch keiner Geschmacksprobe unterzogen habe ;)
Zutaten für ca. 30 Stück (zwei Bleche):
130 g Dinkelmehl Typ 630
85 g Haferflocken (bei mir die kernigen)
½ TL Salz
½ TL Backpulver
¼ TL Natron
115 g weiche Butter
130 g Zucker
etwas Vanilleextrakt
1 Ei
100 g Schokoraspel (bei mir die schwarz-weißen aus den Niederlanden :)
100 g rote Johannisbeeren 
Zubereitung:
Zuerst die Butter mit dem Zucker aufschlagen. Ei und Vanilleextrakt unterrühren. In einer kleinen Schüssel Mehl, Haferflocken, Schokoraspel Salz, Backpulver und Natron mischen. Die trockenen Zutaten kurz unter die Butter-Zucker-Eier-Masse rühren. Aus dem Teig nun kleine Portionen abstechen (entweder mit einem Teelöffel oder den Händen) und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. In jeden Cookie ein par Johannisbeeren hineindrücken (alternativ können die Johannisbeeren auch zum Schluss vorsichtig mit dem Teigschaber unter den Teig gehoben werden, dann sind sie gleichmäßig verteilt, aber der Cookie wird dadurch schnell klitschig und nicht knusprig nach dem Backen).
Im vorgeheiztem Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 13-15 Minuten backen.
Auf einen Abkühlgitter auskühlen lassen oder direkt schnabulieren. Reste in Blechdosen aufbewahren! :)

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Samstag, 5. August 2017

Haferflockenkuchen mit Zitrone & Blaubeeren [Zu Gast bei Tinas Küchenmomente]

Ein süß-säuerlicher Zitronenkuchen oder ein mit Blaubeeren gespickter Rührkuchen...wer die Wahl hat, hat die Qual. Es sei denn, man macht beides in einem Kuchen. So wie dieses Prachtkerlchen, dass sich sowohl mit Zitronen als auch mit Blaubeeren schmücken kann.
Das schmeckt nach Sommer oder? 🌞🌊🍉
Obendrein steckt noch eine gute Portion Haferflocken drin!
Einen Haferflockenkuchen habe ich ja bereits hier gebacken. Die Zubereitung unterscheidet sich aber. Beim ersten Kuchen kam Porridge in den Teig, hier die puren Haferflocken. Auch von den verwendeten Obstsorten sind die beiden Kuchen unterschiedlich. Im ersten kam rein, was gerade Saison hatte, also Beerenobst. Und Schokolade!
Hier sind nur Blaubeeren und Zitrone mit von der Partie. Aber was heißt hier nur? Weniger muss ja nicht immer schlechter sein...

Auch habe ich dieses Mal kein Rapsöl verwendet, sondern eine Butter mit 25 % Rapsöl. Beim Backen nehme ich oft Magarine, aber so ganz zufrieden bin ich damit nicht, weil Margarine schon ein sehr stark verarbeitetes Produkt ist. Butter ist da schon viel natürlicher, enthält aber viele gesättigte Fettsäuren. Das Streichfett mit Butter und Rapsöl (es enthält zum Glück keine weiteren Zusätze) ist da schon ein guter Kompromiss, weil Rapsöl viel ungesättigte Fettsäuren enthält und so die Balance etwas wahrt.

Das Rezept findet ihr aber nicht bei mir heute, sondern erstmal nur bei Tina von ihren Blog Küchenmomente. Der wird nämlich ein Jahr alt und das muss ja gebührend gefeiert werden, finder ihr nicht? Happy Birthday Küchenmomente!
Hier geht's zu Tinas Blog und dem Rezept!
 
Nachtrag:
 
Zutaten für eine normalgroße Kastenform: 
150 g Margarine oder Butter (Mischstreichfett aus Butter und Rapsöl bei mir)
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Saft und Schale von 2 Bio-Zitronen 
3 Eier 
200 g Dinkelmehl Typ 630 
150 g Haferflocken
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100-150 g Heidelbeeren (frisch oder TK)

Puderzucker-Glasur: 

65 g Puderzucker 
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Zuerst die Margarine mit den beiden Zuckersorten aufschlagen und nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Salz, Backpulver und Haferflocken mischen und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Abrieb kurz unterrühren.

Zuletzt die Blaubeeren unterheben und den Teig in eine gefettete Kastenform geben und glattsreichen. Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Backen eine Glasur aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft anrühren und über den Kuchen sprenkeln.

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Dienstag, 1. August 2017

Kirsch-Buttermilch-Torte ohne Backen

Bei den sommerlichen Temperaturen kommt bei uns gerne ein Kuchen auf den Tisch, der nicht gebacken werden muss und herrlich erfrischend schmeckt. Das klingt schon eher nach Torte, dabei erinnert mich diese Tarte eher an einen Cheesecake. Statt Quark oder Frischkäse kommen aber Buttermilch und Sahne hinein. Abgeschmeckt wird mit Zitrone. Für den weiteren fruchtigen Touch dürfen es gerne noch Kirschen sein. Das alles versammelt sich auf einem knusprigen Boden aus Butterkeksen.
Und wie das typisch für meinen Blog ist: Die Rezepte mit den unschönsten Fotos sind die leckersten :D So wie dieser Mandel-Schichtkuchen mit Baiser auch...Aber es kommt mir nun mal auf das Rezept an und das ist super! Haben meine Testesser auch alle behauptet, weshalb dieses Törtchen schon zweimal bei uns auf den Tisch kam :)
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Boden:
175 g Vollkorn-Butterkekse
125 g flüssige Butter

Für die Creme:
500 ml Buttermilch
2 TL Zitronenabrieb (ggf. etwas mehr)
2 EL Zitronensaft (ggf. etwas mehr)
60 g Zucker
2 EL Vanillezucker
7 Blatt Gelatine
300 g Sahne, steif geschlagen 
1 Glas Kirschen

Für den Guss:
Saft von den Kirschen
1 Pck. Tortengus
40 g Zucker

Zubereitung:
Für den Boden die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Nudelholz malträtieren, sodass Brösel entstehen. Die Brösel mit der Butter vermengen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen (alternativ einen Tortenring auf eine Tortenplatte stellen) und die Bröselmasse in die Form geben und fest an den Boden drücken.
Bis auf weiteres in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme die Kirschen abtropfen lassen im Sieb, den Saft dabei auffangen. Dieser wird zum Schluss für den Guss gebraucht. Die Gelatine einweichen in kaltem Wasser. Buttermilch mit Zitronenschale, Zucker, Vanillezucker verrühren. Die 2 EL Zitronensaft im Wasserbad erwärmen und die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine darin - unter Rühren - auflösen. Nach und nach drei Esslöffel von der Zitronen-Buttermilch zufügen und immer weiterrühren. Nach diesem Temperaturausgleich die Gelatinemasse in die Zitronen-Buttermilch-Masse einrühren. Die Masse kaltstellen. Sobald sie anfängt zu gelieren (dauert ca. 10-15 Minuten), die Sahne unterheben. Nun die Masse abschmecken mit etwas mehr Zitronensaft bzw. Abrieb. Anschließend die abgetropften Kirschen untermengen.
Die Creme nun auf den Keksboden gießen und drei Stunden kaltstellen. Danach den Guss  nach Packungsanleitung zubereiten und über die Torte gießen. Da der Guss noch sehr heiß ist, reißt die Creme etwas auf und es entsteht dieses marmorierte Muster, Ihr seht - das ist gewollt ;)
Nochmal 20 Minuten warten, dann sollte die Torte schnittfest sein.
Fröhliches Kühlschrank-Backen Euch!

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