Samstag, 3. Dezember 2016

Schnelles Früchtebrot ohne Haushaltszucker & Butter

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Dieses Früchtebrot ist ein Traum! 
Ich hab es schon zwei Mal gebacken (das erste Mal bereits im September)
Es ist ein Mix aus kernigen Getreide & Kernen (hier Roggen, Dinkel, Hafer, Leinsamen und Sonnenblumenkernen),  bunten Trockenfrüchten (Rosinen, Cranberries, Aprikosen) und herrlichen anderen geschmacksgebenden Zutaten wie Zimt, Piment und ...ähm ja, Rum ;D

Das Rezept habe ich von Engelchens Probierstübchen, wo ich schon mehrere gute Rezepte herhabe. Schaut unbedingt mal bei Lena vorbei!
Wie es in meiner Natur liegt, habe ich es hier und da ein bisschen angepasst ;) 
  Dieses Früchtebrot kommt ganz ohne Butter & Co. aus, stattdessen kommt hier Buttermilch hinein, wie schon in meinem Buttermilchkuchen ohne Fett. Das spart böse Fette und lässt mehr Platz für gute Fette, wie sie in Leinsamen, Sonnenblumenkernen und Walnüssen stecken ;)
Statt Haushaltszucker habe ich Rübensirup verwendet, dadurch bekommt der Früchteküchen einen dunkleren Teint.
Das Trockenobst könnt Ihr nach Belieben abändern, wer keine Rosinen mag, mag vielleicht  Cranberries? Auch fein gehackte Datteln kann ich mir gut vorstellen in diesem Früchtebrot-Traumkuchen.
Durch das Roggenmehl schmeckt das Früchtebrot natürlich eine Ecke deftiger, aber in diesem Rezept und in Kombi mit den anderen Zutaten passt es ganz gut! Falls Ihr dennoch kritische Testesser haben solltet, nehmt einfach Dinkel-oder Weizenmehl Typ 1050 :)
Wer keinen Rum mag oder wenn Kinder mitessen: Einfach mit Apfelsaft ersetzen!
Für eine Kastenform (30 cm Länge)
500 g Buttermilch
125 g dunkler Zuckerrübensirup
50 g Rosinen
50 g getrocknete Aprikosen, grob gehackt
50 g Walnüsse, grob gehackt (andere Nusssorten gehen auch!)
60 g Weizenschrot
60 g Roggenschrot (oder mehr Weizenschrot)
30 g Haferflocken
125 g Roggenmehl Typ 1150
175 g Dinkelmehl Typ 630
70 g geschrotete Leinsamen
70 g Sonnenblumenkerne
1 TL Salz
1,5 TL Backpulver
1,5  TL Natron
1 TL Zimt
1 Msp Piment
1 Msp Kardamom
2 EL Rum (optional)

Weitere Haferflocken zum Bestreuen

Zubereitung:
Zuerst die Buttermilch mit dem Rübensirup verrühren. In einer großen Schüssel alle restlichen, trockenen Zutaten vermischen. Die flüssigen Zutaten nun unterrühren.
Die Kastenform gut ausfetten, den Teig hineinfüllen und mit einer Handvoll Haferflocken bestreuen.
Das Früchtebrot im vorgeheizten Ofen bei 200°C für ca. 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen in den Laib hineinpiksen: Wenn das Stäbchen sauber wieder herauskommt, ist es gar.
Das Brot schmeckt mit jedem Tag besser und hält sich kühl gelagert eine Woche.

 Fruit Cake (no butter, no sugar)
Ingredients (serves: 1 loaf):
500 g buttermilk
125 g sugar beet molasses
50 g dried rasins
50 g dried apricots
50 g chopped walnuts
60 g wheat meal
60 g rye meal
30 g oats
125 g rye flour
175 g light spelt flour
70 g kibbled lineseeds
70 g sunflower seeds
1 tsp salt
1,5 tsp bakind powder
1,5  tsp baking soda
1 tsp cinnamon
 knife point pimento
 knife point cardamom
2 tbsp rum (optional)

Please write a comment if you would like the complete recipe and direction in English.
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Kommentare:

  1. Liebe Patricia,
    das nenne ich: Früchtebrotverliebt. Dein Früchtebrot sieht megalecker aus und wird gleich mal notiert.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Liebe Sigrid,
      dass freut mich sehr! Viel Spaß beim Nachbacken wünsche ich Dir :-)

      Liebe Grüße,
      Patricia

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  2. Mhh das Brot sieht wirklich sehr gut aus, richtig schön saftig! Ich sollte mir allgemein keine Foodblogs anschauen, wenn ich hungrig bin;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Nein, hungrig Foodblogs lesen ist wirklich keine gute Idee. Eine gute Idee wäre es dagegen, dieses Früchtebrot direkt nachzubacken ;-)

      Liebe Grüße,
      Patricia

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  3. ahhhh, Früchtebrot ! Ich liebe solches Brot, das randvoll mit guten Zutaten ist UND dazu noch schmeckt - sieht sehr köstlich aus und wird gemerkt !

    hab ein wunderschönes WE !
    love
    sophia

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  4. Früchtebrot will ich auch seit langem backen. Dieses Jahr geht es sich leider nicht mehr aus. Deines sieht super lecker aus.
    LG, Diana

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