Freitag, 1. Januar 2016

Brioche Léopard und ein frohes neues Jahr!

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H a p p y   N e w   Y e a r ! 
Seid Ihr auch alle gut ins neue Jahr gerutscht? ;)
Wenn ja (aber auch wenn nicht ;):
Lasst uns das Jahr mit einem kleinen optischen Knüller beginnen!  
Habt Ihr sowas schon mal gesehen?! 
Wenn nicht...na ja, spätestens jetzt ;) 

Das gute Stück hier habe ich neulich auf einem französischen Webiste gefunden. Puh, zum Glück waren dort auch Step by Step-Fotos dabei. Ich habe zwar 5 Jahre lang in der  Schule Französisch gehabt (und das auch echt gerne!), aber das ist auch schon wieder...ähm, 5 Jahre her :o
Bei solchen Gebäck finde ich diese Schritt-für-Schritt-Fotos immer sehr wichtig. Deshalb habe ich auch mal wieder mein bestes gegeben und welche gemacht, damit Ihr das einfach(er) umsetzen könnt.
Und wisst Ihr was? Letztendlich ist es gar nicht kompliziert! Man teilt seinen Hefeteig einfach in drei Portionen und mischt unter zweien einfach etwas Kakao (bei dem einem Teig etwas mehr, beim anderen etwas weniger), teilt diesen dann nocht mal in mehrere Portiönchen und formt von einer Sorte kleine Röllchen. Die anderen beiden Teige rollt Ihr einfach ein bisschen aus und wickelt diesesn dann um die Röllchen drumherum.
Unten gibt es dazu Bilder, es ist wirklich ganz einfach zu machen! :)
Wenn Ihr mögt, nehmt Ihr auch einfach Euer-Standardrezept für Hefeteig. Ich hab da auch so eins, welches mich bisher nicht im Stich gelassen hat (das von der Nutellablume).
Aber die französischen Seite, von der ich diese tolle Idee habe, hatte einen anderen (Hefe-)Teig, den ich unbedingt mal testen wollte. Er ist ohne Ei und wird wie folgt gemacht:
Hier erwärmt Ihr zuerst die Milch in einem Kochtopf und gebt dann Stärke (die Ihr vorher mit Wasser glattgerührt habt) dazu, kocht es kurz auf, bis es andickt.
Ist schon ein bisschen wie Pudding kochen (nein warte, es ist wie Pudding kochen :D), aber die Masse wird nicht komplett dick wie bei Pudding. Sie lässt sich dann super gut unter das Mehl kneten (ich habe hier auch wieder mit der Hand geknetet).
Hach Leute, probiert es einfach mal aus! Es macht sooo Spaß! :))

Das Brot solltet Ihr allerdings etwas ruhen lassen nach dem Backen. Als ich es frisch aus dem Ofen angeschnitten habe, war es zwar super-soft, aber eben einen Ticken zu weich zum Schneiden. Deshalb ist die dunkle Füllung etwas "verrutscht".
Ich werde das nächste Mal einfach mal meinen Standard-Hefeteig verwenden. Mal sehen ob das dann auch passiert. Nichtsdestotrotz kann ich diesen Teig weiterempfehlen. Von der Verarbeitung und Konsistenz ist er kaum vom "normalen" Hefeteig zu unterscheiden.
Zutaten für eine Leoparden-Brioche
 (für ein Laib á 22 cm)
Hefeteig:
375 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
50 g Butter
1 EL Orangenabrieb (optional)
50 g Zucker
250 ml Milch
25 g Stärke (mit etwas Wasser glattgerührt)

Für den ganz dunklen Teig:
15 g Kakao
1 EL Milch

Für den hellbraunen Teig (also der hellere dunklere ;)
5 g Kakao
1 EL Milch

Zubereitung:
Zuerst die Milch in einem Topf aufkochen. Die mit Wasser glattgerührte Stärke unterrühren kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Abkühlen lassen und hin und wieder mal ein bisschen umrühren.

Währenddessen Mehl mit Salz, Zucker, Orangenabrieb und Trockenhefe vermischen. Butter schmelzen und hinzufügen. Jetzt die Stärkemilch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (der Teig ist wie ein Hefeteig und schmeckt auch schon so sehr gut...ups, vorher weiß ich das ;D)
Jetzt lasst Ihr den Teig ein bisschen ruhen. 30-60 sollten genügen.

Danach knetet Ihr in nochmal ein bisschen durch und teilt ihn in 3 gleichgroße Portionen. Zwei Teige färbt Ihr jetzt mit den o.a. Kakaomengen ein.
Die drei Teigfraktionen teilt Ihr jeweils nochmal in 7 Stücke
So jetzt aufpassen: Aus dem hellbraunen Teig (oookay, Ihr könnt bestimmt auch den ganz dunklen nehmen ;) macht Ihr jetzt kleine Rollen.
 
Die dunklen Teigportionen rollt Ihr jetzt auf die Länge der Rollen aus, sodass eine Fläche entsteht, in der man die Rollen einrollen kann (jetztz sieht das Ganze schon aus wie Würstchen im Schlafrock :D)
Das macht Ihr mit dem hellen Teig auch. 
Schon habt Ihr 8 Würstch...Rollen, die Ihr ein eine gefettete Kastenform á 22 cm stapelt, am besten versetzt. Ich würde empfehlen, dass Ihr die Rollen noch mit etwas verquirltem Ei oder (Kondens-)Milch einstreicht, damit sie besser zusammenhalten.
Jetzt noch 30 Minuten gehen lassen und dann bei 175°C Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen. Ggf. mit Alufolie abdecken, damit es nicht zu braun wird.
Um zu überprüfen, ob es gar ist, klopft Ihr am besten auf die Unterseite und die Ränder. Es sollte nicht so hohl klingen wie bei Brot, aber schon fest sein ;)

Oh Mann, mit dieser Beschreibung werde ich wahrlich keinen Preis gewinnen, aber die Bilder sprechen ja hoffentlich für sich :D 
Leopard Milk Bread
Ingredients:
Yeast Dough:
375 g flour
1 package dry yeast
dash of salt
50 g butter
1 tbsp orange zests
50 g sugar
250 ml milk
25 g cornstarch (mix with a little water to a smooth paste)

In additional to the darkest dough:
15 g cocoa
1 tbsp milk

In additional to the light brown dough.
5 g cocoa
1 tbsp milk
Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in English. 
Habt Ihr eigentlich ein paar Anregungen oder Wünsche für meinem Blog? Wollt Ihr bestimmte Rezepte sehen? :)
 
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Kommentare:

  1. Was für eine Idee, ganz, ganz toll! Prost Neujahr :-)

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  2. Oh das Brot sieht so toll aus und habe ich schon bei dir auf Instagram bewundert. Habe mich schon gefragt wie du das gemacht hast, eigentlich wirklich ganz einfach! Eine lustige Idee und wirklich ein Hingucker. Schmeckt sicher genauso gut=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    Antworten
    1. Ja, schmecken tut es auch mindestens so gut wie es aussieht! ;) Das Orangenaroma im Teig passt perfekt zur Schokolade :)

      Da bin ich erleichtert, dass es gar nicht so schwer aussieht. Ist es ja auch nicht :)

      LG Patricia

      Löschen
  3. Kleiner optischer Knüller? Du machst Witze, das ist echt ganz großes Kino! Es sieht superklasse aus - und danke für die Bilder und deine tolle Erklärung. Respekt für dieses Kunstwerk! Da hätte ich gern von gekostet.
    Und ach ja... Frohes Neues! :-)
    Liebe Grüße, Ju

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    1. Wow, vielen Dank, Ju! :) Freut mich, wenn es dich so vom Hocker haut! Mit der Schokolade wäre das ja auch voll dein Geschmack ;) Würde Dir gern ein Stück zuschicken, aber sowas geht ja leider (noch) nicht :P

      LG Patricia

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  4. Das macht echt richtig was her! :)
    Wäre im Leben nicht drauf gekommen, dass man die Elemente jedes für sich verpackt.....

    Mit lieben Grüßen und ein wunderschönes neues Jahr!
    Sarah

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    Antworten
    1. Hallo Sarah! :)
      ich wäre ohne Pinterest auch nie darauf aufmerksam geworden, dieses Brioche ist wohl noch ein Rarität auf Foodblogs ;)

      Liebe Grüße und Dir auch noch ein frohes, neues Jahr!
      Patricia

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  5. Danke für das tolle Rezept! Der Teig ist zwar ein wenig trocken gewesen (das nächste mal nehme ich auch meinen Standard-Hefeteig), aber geschmeckt hat das ganze prima! Vor allem, da ich als Schokoholiker das ganze noch in Zartbitterkuvertüre gehüllt habe. ^^ Und am allerbestesten hat es mit Schokoaufstrich und Bananenscheiben drauf geschmeckt. :o) Außerdem waren alle, die das Glück hatten kosten zu dürfen, schwer beeindruckt von der genialen Optik. Mir wurde schon der Auftrag auf baldige Wiederholung erteilt. Also danke nochmals und weiterhin viel Spaß beim Bloggen (was ich natürlich auch aus Eigennutz wünsche, hihi).

    LG, Sven

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    Antworten
    1. Hallo Sven! Vielen Dank für deine Rückmeldung, freut mich, dass du es so schnell ausprobiert hast :)
      Ich hatte das Brot auch mit Schokoaufstrich gegessen, aber das nächste Mal toppe ich das auch mal mit Bananen. Schmeckt bestimmt noch besser ;D

      Ja, ich glaube mit diesem Brot kann man jeden beeindrucken ;)

      Viel Spaß weiterhin beim Backen und keine Sorge, so schnell werde ich die Lust am Bloggen nicht verlieren. Dafür backe, fotgrafiere und schreibe ich einfach vieeel zu gerne :D

      Liebe Grüße zurück,
      Patricia

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