Donnerstag, 16. Juli 2015

Belgische Waffeln von Piet [Einmal mit Hefe und einmal ohne]

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Premiere! Ich habe zum ersten Mal in meiner kleinen (und nicht feinen) Studentenbude gebacken und fotografiert! Gebacken? Ohne Backofen? Ja, denn zum Glück gibt es ja Waffeleisen! Die passen in jede noch so kleine Studentenwohnung rein. Zur Not auch in den Abstellraum :D

 Das Waffeleisen war ja eine Grundvoraussetzung, dass ich überhaupt ausgezogen bin. Sonst würde ich immer noch zu Haus wohnen ;D
Obwohl ich gar keinen an der Waffel habe  nicht sooo der Waffeltyp bin, wollte ich doch gerne eines in meiner Nähe haben. Falls man doch irgendwann mal einen richtigen Jieper auf was Frischgebackenes bekommt oder plötzlich Besuch vor der Tür steht ;-)
Dementsprechend benutze ich das Waffeleisen auch nicht allzu oft. Aber alle paar Wochen, krame ich das gute Stück dann doch mal hervor und backe mir ein paar Waffeln. Am Wochenende, wenn ich gaaanz viel Zeit habe ;-)
 Dieses Rezept für Belgische Waffeln habe ich schon öfters gebacken und es zählt definitiv zu meinen Lieblingswaffeln. Das Rezept ist sogar von einem richtigen Belgier, also will das schon was heißen oder? ;-)

Und gebacken hat das Piet, mein belgisches Waffeleisen :D

Also, ich hoffe, Ihr habt ein Waffeleisen parat? So ein Waffeleisen ist eine Investition für‘s (Studenten-)Leben und man muss ja zwangsläufig nicht nur süße Waffeln backen, sondern auch mal die pikante Variante versuchen. 

Nachtrag #1: Die Waffeln wurden bereits von einer netten Leserin nachgebacken und mir wurde berichtet, dass diese Waffeln auch in einem "normalen" Waffeleisen für Herzwaffeln super funktionieren! :-)

Nachtra #2 Ich habe das Waffelrezept inzwischen auch schon in der Vollkornvariante (200 g Vollkornmehl und 50 g Dinkelmehl Typ 630) und mit Kokosöl ausprobiert. Schmeckt auch prima! Von dem nativem Kokoksöl bzw. Kokosfett (es ist ja fest) braucht man auch nur die Hälfte der angegeben Menge an Butter. Auch mit Rapsöl klappt es vorzüglich! Es reichen auch 50 g Öl aus.

Nachtrag #3:Inzwischen habe ich die Waffeln auch ohne Hefe gebacken. Stattdessen habe ich Weinsteinbackpulver verwendet. Zudem habe ich statt der Milch Buttermilch genommen. Das macht die Waffeln noch luftiger, auch wenn man die Hälfte des Mehls durch die Vollkornvariante ersetzt.

Zutaten für Belgische Waffeln mit Hefe (für ca. 6 Stück):
250 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630 wie immer)
½ Päckchen Trockenhefe
35 g Zucker
1 Prise Salz
100 g gute Butter (oder 50 g natives Kokosfett)
75 ml Vollmilch (Wasser geht aber auch)
1 Ei
ca. 50-75 g Hagelzucker (Menge nach Belieben. Ich nehme immer 2 Esslöffel)

Zubereitung:
Zuerst das Mehl mit der Trockenhefe und dem Zucker vermischen. Salz hinzufügen sowie (weiche) Butter, das Wasser und das Ei. Den Teig mit den Händen so kneten, dass sich alles miteinander verbunden hat. Anschließend den Hagelzucker unterkneten.
Den Teig nun in der Schüssel ca. 30-60 Minuten gehen lassen (wenn die Sonne scheint, verdoppelt sich das Teig ganz fix).
Das Waffeleisen vorheizen und den Teig in 6 gleichgroße Portionen teilen (geht bei mir immer nach Augenmaß) und abbacken (dauert ca. 2-3 Minuten, die Waffeln sollen goldbraun sein).

Zutaten für Belgische Waffeln ohne Hefe (ca. 6 Stück):
250 g Mehl (bei mir zur Hälfte Dinkel Typ 630 gemischt mit Vollkorndinkelmehl)
1 Pck. Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
30 g Zucker 
Mark einer Vanilleschote
80 ml Buttermilch
75 g Butter (ich habe eine genommen, die auch Rapsöl enthält)
1 Ei   
50 g Hagelzucker

Zubereitung:
Mehl mit Salz und Backpulver mischen. Restliche Zutaten zufügen und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Das Waffeleisen vorheizen und den Teig in 6 gleichgroße Portionen teilen (geht bei mir immer nach Augenmaß) und abbacken (dauert ca. 2-3 Minuten, die Waffeln sollen goldbraun sein).

*Warm schmecken sie am besten, aber sie halten sich auch 2-3 Tage problemlos im Kühlschrank. Wenn Ihr sie kurz auf den Toaster legt, schmecken sie auch fast wie frisch gebacken!

**Theoretisch könnt Ihr dazu Obst, Schlagsahne oder Ahornsirup reichen. Mir schmecken sie ganz schlicht ohne alles am besten. 

***Wer keine Lust hat solange zu warten, kann den Teig auch am Vortag zu bereiten und ihn kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen und über Nacht in den Kühlschrank verfrachten. Am nächsten Morgen muss der Teig nur noch in das Waffeleisen gepackt werden und das Frühstück ist fertig!). 

Belgian Waffles
Ingredients:
 250 g flour
½ packet of dry yeast
35 g sugar
pinch of salt
100 g butter
75 ml water
1 egg
ca. 50-75 sugar crystals

Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in english.

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Kommentare:

  1. JUHU! Belgische Waffeln! Wollt ich schon immer machen! Die sehen so fluffig aus! #kannnichtmehrweiterschreiben #musswaffeleisenkaufen

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    1. Na, dann nicht lange schnacken und sofort losbacken! ;D Ein Waffeleisen für belgische Waffeln gehört in jeden Haushalt! ;)
      Viel Spaß beim Nachbacken!

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  2. So normale Eier Waffeln mag ich auch nicht sooo gerne. Aber ich liebe, liebe Lütticher Waffeln und am liebsten esse ich sie auch pur oder mit etwas Obst!!!
    Deine sehen soooo toll aus, da möchte ich am liebsten in den Bildschirm greifen. Schade, dass das nicht geht...
    Liebste Grüße,
    Kimi

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    1. Vielen Dank, liebe Kimi! : ) Wie gern würde ich Dir jetzt ein paar Waffeln rüberbeamen...aber das geht ja leider genauso wenig ; )
      Lütticher Waffeln sind für mich auch was ganz anderes als die normalen Waffeln (die ich aber auch ab und an mal ganz gerne esse ; )

      Liebe Grüße,
      Patricia

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  3. Da sagst du was: Ich brauche unbedingt mal wieder ein Waffeleisen!! Meins ist irgendwann kaputt gegangen - und seitdem muss ich mich immer irgendwo einladen lassen, um an Waffeln zu kommen. ;))

    Liebe Grüße zu dir,
    Sarah Maria

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    1. Hihi, dass ist natürlich auch eine gute Idee, sich einladen zu lassen :D
      Aber für den Ernstfall schadet ein eigenes Waffeleisen im Haus ja auch nicht ;D
      Besonders wenn man mit seinem Backofen auf Kriegsfuß steht :D

      Liebe Grüße,
      Patricia

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