Samstag, 20. Juli 2013

Kirsch - Giotto - Gugelhupf - Summer Edition

Kaum zu glauben, aber vor ein paar Wochen/Monaten war ich noch ein totaler Gugelhupf-Gegner. Aber mittlerweile bin ich im Google-Fieber Gugelhupf-Fieber und habe so einige Rezepte (okay, ein Rezept) die/das ich noch ausprobieren möchte.

Dieses Rezept ist allerdings wieder einmal spontanen Ursprungs. Ich hatte Kirschen, die frisch verzehrt werden wollten, ein paar Giotto (diese leckeren Haselnuss-Knusperkugeln. Ihr wisst was ich meine?) und einen Vater, der gerne einen Kuchen für "unter der Woche" haben wollte, der sich auch einige Tage hält.
Ich wollte eigentlich unbedingt einen Joghurt-Gugelhupf ausprobieren, aber meine Vater findet Joghurt im Kuchen komisch.
Er wollte einen ganz normalen Gugelhupf, ohne Schnick-Schnack.
Aber wie langweilig ist denn das bitteschön? Nein, bei mir geht das nicht: Ein Gugelhupf ohne alles, also bitte?!
Ich also vorsichtig nachgefragt: "Sollen denn ein paar Kirschen in den Kuchen?"
Und er "Ja, Kirschen sind okay. Die schmecken ganz gut."
Im Hintergrund ertönt es: "Wir haben auch noch Giotto. Wolltest du damit nicht auch mal was Backen?" (Stimmt, da war mal was...)
Ein kurzer Blick zu meinem Vater. Giotto im Gugelhupf sind ihm genehm.
Perfekt! So ist es doch kein schnöder, langweiliger Gugelhupf geworden, sondern ein Sommer-Gugelhupf mit selbstgeernteten Kirschen und Haselnuss-Knusperkugeln.
Und alle sind glücklich und zufrieden. Bis der Gugelhupf verputzt ist ;-)

Zutaten:

250 g Butter oder Margarine
180 g Zucker
4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
180 ml Milch
250 g Mehl
50 g Speisestärke
3 TL Backpulver
200 g Kirschen (entstielt, entsteint und halbiert)
ca. 120 g Giotto (oder Menge nach Belieben)

Zubereitung:

Zuerst die Butter oder Margarine mit dem Zucker verrühren. Die Eier nach und nach untermixen. Dann den Vanillezucker und das Salz hinzufügen.
Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch langsam unterrühren.

Die Giotto-Kugeln vorsichtig mit einem scharfen Messer halbieren und mit den Kirschen unter den Teig heben.

Alles in eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupf-Form geben, glattstreichen und bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Nach 30 Minuten evt. den Gugelhupf mit Alufolie abdecken, damit er nich zu braun wird.
Wenn der Gugelhupf gar ist, aus dem Ofen holen und noch einige Zeit in der Form auskühlen lassen. Erst dann aus der Form lösen.

Und bitte aufpassen, dass Ihr nicht beginnt zu hyperventilieren, denn der Kuchen duftet echt wahnsinnig gut! Obwohl ich dieses Mal statt der Butter Margarine zum Backen genommen habe...
Viel Spaß beim Nachbacken von diesem frisch-fruchtigen Sommer-Gugelhupf (der auch nach drei Tagen noch genauso so saftig ist wie am ersten Tag)!




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Kommentare:

  1. Wenn damit dann allle zufrieden sind..... hihihi :)
    Den Gugel würde ich aber jetzt auch so spontan essen :)
    Alles Liebe, Cathi von Carpe Kitchen!

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    1. Schade, den Gugel haben wir gestern verputzt. Sonst hätt' ich dir was rüber gebeamt ;D

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  2. Das sieht wiedermal fantastisch aus! Und Kirschen mit Giotto klingt auch super. Ich wollte auch "mal was mit Giotto" backen:)

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    1. Man hat ja auch so einiges, womit man "mal was backen" möchte :D

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  3. die Situation kommt mir bekannt vor... ich merk mir das mal fürs nächste Mal :) oder ich mach ihn einfach so... dann muss ich nicht warten, sondern kann ihn gleich verputzen :))

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    1. Hihi, mach' das :D
      Obwohl bei dem Wetter eine Kugel Eis ein wenig passender wäre, muss ich zugeben ;)
      Und ich habe gerade gesehen, dass du endlich Bloglovin' hast! Und gleich hast du einen Follower mehr :)

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  4. huh das sieht ja gut aus. ich hab noch nie diverse "Süßigkeiten" verbacken, bleiben die denn ganz? doch, da hätte ich gerne ein Stück!
    ach darf ich fragen welche Kamera du benutzt? bin schon länger auf der Suche und deine Bilder sind herzallerliebst! kannst es ja auch in die Mail schreiben :)

    Liebe Grüße
    Dani

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    1. Nein, ich habe die Giotto vorher halbiert. Aber ich glaube, es würde auch funktionieren, wenn sie ganz blieben :)
      Liebe Grüße
      Patricia

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  5. Bei der Beschreibung des Dialogs zwischen Dir und deinem Papa musste ich sehr schmunzeln.
    Wie immer ein sehr schönes Rezept mit tollen Bildern.
    Mein Lieblingsbackblog.

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    1. Na ja, der Dialog ist natürlich nicht originalgetreu wiedergegeben worden, aber so ähnlich ist es schon abgelaufen ;)

      Danke, das Kompliment mit dem Lieblingsbackblog geht bei mir runter wie Sahne :D

      LG Patricia

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  6. Wow, die Kombi hab ich noch nie irgendwo gesehen... aber die Vorstellung an sich ist schon lecker!
    Muss ich unbedingt mal testen. :)

    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Hihi, das ist ja auch eine Eigenkreation ;D
      Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen :)
      Liebe Grüße zurück
      Patricia

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  7. Ich würde den gerne machen, aber habe angst, dass die knusprigen Giotto dann im Teig so oll latschig werden. Wie war das bei dir? Knuspern werden sie wohl dann nicht mehr, aber wird da dann so eine störende schlabberschicht draus?

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    1. Nein, nein auf keinen Fall! Wenn ich mich recht erinnere (ist schon 'ne Weile her,dass ich den gebacken habe) waren die Giotto sogar noch ein bisschen knusprig.
      Wenn du aber auf Nummer sicher gehen willst, wirf die Giotto einfach im Ganzen in den Teig rein und hebe sie nur vorsichtig unter. Dann kann auf keinen Fall die Füllung austreten und den Teig irgendwie vermanschen : )


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  8. Ich habe hier ein paar Giottos rumliegen mit abelaufener Haltbarkeit, die müssen verbacken werden. Dabei bin ich auf Dein Rezept gestossen in meiner Backliste :-)
    Wie gross war denn Deine Gugelform? Die Normalgrösse?

    LG Nadja

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    1. Hallo Nadja,
      ja, meine Gugelhupfform ist die Standardgröße. Die Zahl habe ich leider nicht parat.
      Viel Spaß beim Backen!
      Liebe Grüße
      Patricia

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