Dienstag, 31. Dezember 2013

Lebkuchen - Tiramisu [Reste vom Feste: Lebkuchen] und vielleicht DAS Silvester-Dessert für 2013?

Los geht's mit meinem "After-Christmas-Special" (oder lieber Last-Christmas-Special? ;-)Wie ich Euch im letzten Post angekündigt habe, möchte ich Euch in nächster Zeit ein paar Rezepte vorstellen mit denen Ihr die letzten Krümel Lebkuchen, Spekulatius und Marzipan verwerten könnt. Resteverwertung sozusagen. Resteverwertung hört sich zwar nicht so schön aber... Resteverwertung kann sooo lecker sein! :-)

Heute zeige ich Euch ein Rezept, bei dem Ihr Eure übriggebliebenen Lebkuchen loswerden könnt. Und zwar in Form eines winterlichen Tiramisu. Dies eignet sich natürlich auch für das heutige Silvester-Dessert, oder was meint Ihr?

In diesem Tiramisu werden die Lebkuchen mit  Rotwein beträufelt und die Creme mit einem Schlückchen Rum verfeinert. Wer Kinder hat, die auch Lebkuchen-Tiramisu essen wollen, der kann stattdessen frisch gepressten Orangensaft nehmen. Schmeckt genauso gut!
Zubereitung:

Zuerst den Rotwein mit der Zimtstange und den Nelken in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Hitze etwas drosseln, sodass der Rotwein nur noch etwas vor sich hinköchelt (die Flüssigkeit sollte sich nach einigen Minuten etwas reduziert haben). Den Sud abkühlen lassen.

Für die Creme die Mascarpone, Quark, Zucker, Milch und Rum verrühren.

Die Lebkuchen (bis auf 4 Stück) zerbröseln. Jeweils ein zerbröselten Lebkuchen in das Glas geben und mit etwas Rotweinsud beträufeln. Darauf 1-2 EL Mascarpone-Creme geben (möglichst so einfüllen, dass die Creme die Hohlräume zwischen den Lebkuchen ausfüllt). Darauf wieder jeweils einen zerbröselten Lebkuchen und den Rotweinsud geben. Die restliche Creme auf die 4 Gläser verteilen und die Oberfläche glattstreichen.
Die übrigen Lebkuchen (im Ganzen) auf die Creme legen und evt. noch mit etwas Kakaopulver bestäuben.

 
 

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Freitag, 27. Dezember 2013

Gewürzkuchen mit Nüssen

Ich hoffe, Ihr habt die Festtage in vollen Zügen genossen und seid noch in weihnachtlich-winterlicher Stimmung.
Ich habe nämlich noch ein Gewürzkuchen in petto, denn ich Euch noch unbedingt zeigen muss! :-)

Ich weiß, der Gewürzkuchen hätte Anfang Dezember besser in den Kram gepasst, aber da ich ihn selbst erst kurz vor Weihnachten ausprobiert habe, gibt es das Rezept jetzt erst. Obwohl ich finde, dass man im Ende Dezember/Januar trotzdem noch solch weihnachtliche Kuchen kredenzen kann. Oder was meint Ihr? :-)

Dieser Kuchen ist eine Art Frühstückskuchen (Kuchen zum Frühstück ist super!). Er schmeckt pur ohne alles oder mit ein bisschen Butter. Oder vielleicht mit Nuss-Nougat-Creme? Ganz wie du magst :-)
Der Kuchen sollte anschließend im Kühlschrank geparkt werden, dann bleibt er länger frisch und die Gewürze verleihen dem Kuchen von Tag zu Tag mehr Geschmack.

Vielleicht fällt Euch auf, dass im Rezept viel trockene Zutaten drin sind (500 g Mehl und 100 g Mandeln). Ich habe zuerst gedacht "Hui, das wird 'ne trockene Angelegenheit!" aber - Gewürzkuchen Pustekuchen - dieser Honigkuchen ist einfach oberlecker geworden! Ich habe ihn schon mal frisch aus dem Ofen einer genauen Qualitätskontrolle unterzogen (hihi) und war ganz zufrieden. Als ich ihn am nächsten Tag noch mal gegessen habe, war ich vollends überzeugt. So überzeugt, dass ich mir noch ein zweites Scheibchen gegönnt habe ;-)
Übrigens: In diesem Kuchen sind keine Eier drin. Deshalb ist dieses Gebäck auch nicht fluffig und super saftig (wie es sonst immer anpreise) sondern ein wenig fester in der Konsistenz.
Wenn Ihr den Teig anrührt, merkt Ihr dass er sehr zäh ist. Lasst Euch davon aber nicht beirren, dass muss so! ;-)
(Wer trotzdem Bedenken hat, dass der Kuchen zu trocken geraten sollte, kann vorab geriebenen Apfel in den Rührteig mischen).

Wer mag kann dem Teig auch noch Trockenfrüchte (ca. 100 g) beimengen.


Zutaten (für eine große Kastenform à 1,5 l Inhalt):

500 g Mehl
150 g Mandeln, gemahlen
200 g Zucker
2 Pck. Backpulver
2 EL Kakaopulver
1 EL Lebkuchengewürz
100 g Mandeln, gehackt
375 ml Milch
125 g Honig
150 ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

Zubereitung:

Zuerst das Mehl mit den gemahlenen Mandeln, Backpulver, Kakao, Zucker, Lebkuchengewürz und den gehackten Mandeln vermischen.

Anschließend die Milch erwärmen und den Honig darin auflösen. Diese Honigmilch sowie das Öl nach und nach zu den trocken miteinander vermischten Zutaten geben und durchrühren (der Teig ist sehr zäh, falls das Handrührgerät hier versagt, nehmt einfach einen Holzlöffel)

Den Teig nun in die gefettete Kastenform geben und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze den Kuchen ca. 1 Stunde backen.

Wer mag, kann den Gewürzkuchen noch mit Schokolade überziehen.
Ich hoffe, Ihr habt außerdem noch ein paar Lebkuchen, Spekulatius und Marzipan(brote) von den Weihnachtstagen übrig. In der nächsten Zeit möchte ich Euch nämlich ein paar Rezepte vorstellen, mit denen Ihr die übrigebliebenen Leckereien loswerden könnt, auf eine leckere Art & Weise ;-)
Rechts in meiner Sidebar (unter dem Punkt "Demnächst in Patce's Patisserie" könnt Ihr ja bereits luschern, was hier in nächster Zeit auf den Tisch kommt)
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Sonntag, 22. Dezember 2013

Blitz Spekulatius [minimaler Aufwand, maximaler Genuss!]

Wir nähern uns in großen Schritten Weihnachten und wahrscheinlich habt Ihr Eure Weihnachtsbäckerei schon längst (ab)geschlossen. Aber vielleicht habt Ihr ja noch Lust/Zeit/Appetit auf schnelle, selbstgemachte und knusprige Spekulatius?
Seid Ihr überhaupt Spekulatius-Fans? Nein? Nun ja, ich eigentlich auch nicht. Aber als ich das Rezept neulich gesehen habe und habe ich sofort Lust gehabt, diese Kekse nachzubacken.
Wie Ihr vielleicht schon seht, sind dies hier nicht die klassischen Spekulatius. Aber trotzdem total lecker! :-)
Und wenn Ihr das Lebkuchengewürz einfach weglasst, kann man sie das ganze Jahr über essen! :-D
Hier entfällt außerdem das (für manchen von uns vielleicht) lästige Plätzchen ausstechen (obwohl das doch zur Weihnachtsbäckrei dazugehört, nicht wahr?).



Zutaten:
125 g Butter, weich
125 g Zucker
1 Ei
100 g Mandeln, gemahlen
180 g Mehl
3 TL Spekulatiusgewürz*

3 EL Milch
100 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Zuerst das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und den Spekulatiusgewürz vermischen.
Anschließend den Zucker untermischen. Butter  und das Ei hinzufügen und alles kurz zu einem glatten Teig verkneten.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig zu einem ca. 40x30 cm großen Rechteck ausrollen (das Blech sollte beinahe vollständig ausgefüllt sein).
Das Blech mit dem Teig nun für ca. 1 Stunden kaltstellen.

Anschließend den Teig mit der Milch bestreichen, mit den Mandelblättchen bestreuen und aus dem Rechteck viele kleine Quadrate oder Rechtecke schneiden.
Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 15-18 Minuten backen.

Das Originalrezept (von Tim Mälzer) beinhaltet zusätzlich noch 3 Tropfen Bittermandelaroma. Wer mag, kann dies also noch hinzufügen. Die Spekulatius schmecken allerdings auch ohne ;-)

* Falls Ihr kein Spekulatiusgewürz finden solltet, kann man sich das auch selbst zusammen mischen. Für das Gewürz braucht man Zimt, Anis, Kardamon, Nelken, Muskat und ein wenig Zitronenschale. Das genaue Mischungsverhältnis kenne ich allerdings nicht. Aber mit Gewürzen sollte man sowieso nach seinem eigenen Geschmack gehen ;-)

Ich wünsche Euch noch einen schönen 4. Advent : )
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Dienstag, 17. Dezember 2013

Double Chocolate Chip [Makronen] Cookies

Für alle Cookieholics und Makronen-Liebhaber: Zwei Klassiker vereint in einem Gebäck, ist das nicht herrlich?
Damit bin ich heute am Start bei Viera's Kitchen Adventskalender. Nichtsdestotrotz stelle ich Euch das Rezept natürlich auch auf meinem Blog vor.

Ich habe dieses Rezept schon im Sommer gefunden und sehnsüchtig darauf gewartet, es in der Herbst/Vorweihnachtszeit ausprobieren zu können. Zwischenzeitlich ist es mir dann abhanden gekommen, aber als ich neulich meine Zimtschnecken gebacken und zwei Eiweiße übrig behalten habe, ist mir dieses Rezept glücklicherweise wieder in die Hände gefallen :-)

Zutaten:

100g Zartbitterschokolade
50 g Butter
2 Eiweiß
50 g Zucker
50 g Rohrzucker*
200 g Kokos (oder 100g Kokosraspel + 100 g gemahlene Mandeln)**
30 g Kakaopulver
1/2 TL Vanilleextrakt (Pulver)
100 g Chocolate chips

Zubereitung:

Zuerst die Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Währenddessen die Eiweiße steifschlagen. Sobald der Eischnee fest ist, den Zucker einrieseln lassen und kurz weiterschlagen.
Anschließend die geschmolzene Schokolade, die Kokosraspel (oder evt. auch die Mandeln), Kakaopulver und Vanilleextrakt vorsichtig unterrühren.
Zuletzt die Schokoladentröpfchen (chocolate chips) mit einem Teigschaber unterheben.

Den Teig mithilfe von zwei Teelöffeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Pro Makronen-Cookie reicht ein gehäufter TL Teig. Zwischen den einzelnen Teigportionen etwas Platz lassen.
Sobald das Blech voll ist, im Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 14 Minuten backen, bis sie sich problemlos vom Blech lösen.

Frisch aus dem Ofen schmecken sie meiner Meinung nach am Besten. Wenn man sie einige Tage in der Keksdose aufbewahrt wird die Konsistenz weicher.

* Wer keinen Rohrzucker im Hause hat, kann natürlich auch normalen Haushaltszucker verwenden.
**Wer mag, kann die Kokosraspel und/oder die Mandeln vorher in der Pfanne ohne Fett anrösten. Dadurch werden sie noch aromatischer.
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Freitag, 13. Dezember 2013

Quark-Stollenkonfekt [mit Pistazien, Cranberries und einem Hauch Orange]

Jeder kennt Stollen, aber kennt Ihr auch Stollenkonfekt? Nein? Na, dann nichts wie ran an den Ofen :-)

Das Praktische an diesen kleinen Sternchen ist, dass sie problemlos einige Tage vorher vorbereitet werden können, da sie nach einigen Tagen im Kühlschrank an Geschmack gewinnen. Damit entfällt das lästige Noch-einen-Tag-vor-dem-Adventskaffee-aufwendiges-Kleingebäck-herstellen-Prozedere.

Ein klein wenig erinnern mich diese Teile an meine Orangen-Cranberry-Schnecken aus dem Sommer, bloß das hier noch Pistazien und Gewürze drin sind ;-)


Zutaten (für ca. 40 Stück):

150 g getrocknete Cranberries
Saft einer Orange (ca. 100-150 ml)

150 g Quark
100 g Butter, weich
75 g Rohrzucker
1-2 TL Orangenabrieb
1/2 TL Vanilleextrakt
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Msp. Kardamon
1 Msp. gemahlenen Ingwer
1 Prise Zimt

75 g gehackte Pistazienkerne (oder gehobelte Mandeln)

Butter zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die getrockneten Cranberries in eine Schüssel geben und den (frisch) gespressten Orangensaft darübergießen. Mit einer Klarsichtfolie abdecken und mehrere Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen zum Durchziehen.

Am nächsten Tag den Quark mit der weichen Butter, dem Orangenabrieb, Zucker und Vanilleextrakt verrühren.
Anschließend das Mehl mit dem Backpulver, Kardamon, Zimt und Ingwer mischen und kurz unter die Quarkmasse verrühren.
Zuletzt die Pistazienkerne/Mandeln und die eingeweichten Cranberries hinzufügen (falls der Teig zu fest/trocken sein sollte, gebt noch etwas von dem Orangen-Cranberry-Saft hinzu).
Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwas mehr als 1 cm dick ausrollen und mit Ausstechern Figuren ausstechen (nehmt keine "komplizierten" Formen mit vielen Ecken und Kanten; hier eignen sich Kreise, Herzen oder Sterne besser).
Die ausgestochenen Figuren nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 15 Minuten backen.
Nach dem Backen sofort mit flüssiger Butter bestreichen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Das Stollenkonfekt schmeckt am Besten, wenn es mehrere Tage durchzieht. Ich weiß, man kann doch nicht tagelang auf Gebäck warten, aber in diesem Fall lohnt es sich ;-)
(Ich gebe allerdings zu, dass ich auch jeden Tag einen probiert habe um herauszufinden, wann das Konfekt am besten schmeckt :-)

Claudia von Kulinarikus hat das Stollenkonfekt auch ausprobiert und auf ihrem Blog vorgestellt :-)

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Dienstag, 10. Dezember 2013

Lebkuchen mit Schoki-Glasur und Mandeln [Weihnachten pur]

Was wäre ein Foodblog in der (Vor-)Weihnachtszeit ohne Lebkuchen? Richtig. Ein Foodblog ohne Lebkuchen.
Allerdings lieber ein Foodblog ohne Lebkuchen, als ein Foodblog mit einem nicht vollständig und mehrmals erprobten Lebkuchen-Rezept, welches alle Testesser nicht mindestens zu 101 % überzeugt hat.
Deshalb gibt es erst in diesem Jahr mein ultimatives Lebkuchenrezept für Euch. Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert, aber dieses war das Erste, was mir wirklich gut gefallen hat.
Diese Sorte schmeckt auch wirklich lecker lebkuchenmäßig, die Konsistenz ist allerdings etwas härter als die ich sonst kenne (ich kenne sie nur ganz weich).
Deshalb ist dieses Lebkuchen perfekt für den (Lebkuchen-)Häuslebau geeignet.

Wer mag, kann in den Teig noch etwas Orangeat oder Citronat oder auch noch Mandelstifte zugeben.
Zutaten (für ca. 30 Stück):
150 g Honig
50 g brauner Zucker
50 g Butter
1 Eigelb
1 TL Kakaopulver
1 TL Zitronenabrieb
2 TL Lebkuchengewürz
230g Mehl
3 TL Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse

100 g Schokolade (Vollmilch oder Zartbitter)
30 ganze Mandeln

Zubereitung:
Zuerst den Honig mit dem Zucker und der Butter in einem Topf schmelzen, dabei gelegentlich umrühren. Diese Masse anschließend in eine Rührschüssel geben wieder herunterkühlen lassen.
Danach das Eigelb, Kakao, Zitronenabrieb und das Lebkuchengewürz unter die erkaltete Masse kneten.
Das Mehl mit dem Backpulver und den gemahlenen Haselnüssen mischen und unter die Ei-Honig-Masse kneten.
Falls der Teig zu bröselig sein sollte, ein paar EL Milch hinzufügen, sodass ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen (ca. 0,5 cm dick) und Kreise oder Herzen ausstechen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze die Lebkuchen ca. 12-15 Minuten backen.
Während sie auskühlen, die Schokolade schmelzen.
Die abgekühlten Lebkuchen nun mit der Oberseite in die Schokolade tunken und mit jeweils einer Mandel spicken.

Alternativ könnt Ihr statt der Schokoladen-Glasur auch eine Eiweiß-Glasur machen. Dafür nehmt Ihr das übriggeblieben Eiweiß und verquirlt es mit 200 g Puderzucker und einigen Tropen Rum. Dann entsteht eine dickflüssige Masse, mit der die Lebkuchen überzogen werden können.
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Freitag, 6. Dezember 2013

Schokoladen - Ganache - Trüffel [Die schnellsten und einfachsten Trüffel überhaupt]

Heute möchte ich Euch super schnelles und unkompliziertes Trüffel-Rezept vorstellen, was Ihr auch prima als kleines Geschenk für die kommenden Festtage vorbereiten könnt. Ist doch mal was anderes, als immer nur diese langweiligen 08/15 Pralinen, nicht wahr?


Es werden nur 2 (ja, nur Z-W-E-I) Zutaten benötigt und sie sind  genauso schnell fabriziert wie die Rumkugeln oder das Eiskonfekt.
Ein wirkliches Blitzrezept mit minimalen Aufwand, aber maximalem Genuss!
Vor allem deshalb, weil diese Trüffel auf der Zunge zergehen! ;-)
 Wem pure Schokolade zu langweilig sein sollte, kann sie mit anderen Geschmäckern, wie z.B. mit Zimt verfeinern.
Ich schwöre allerdings auf die Variante ohne alles. Nur mit Schokolade! :-)
Ach ja und nicht zu vergessen mit "locker-leichter" Crème double, hihi.


Zutaten (für 22 Stück):

100 g Zartbitterschokolade
100 g Crème double

Zubereitung:

Schokolade im Wasserbad schmelzen und aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird. Die Crème double unterrühren und solange rühren, bis sie sich mit der Schokolade verbunden hat.
Alles in eine kleine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät ca. 5 -10 Minuten aufschlagen, bis sich die Masse hell und luftig ist.
Falls sie noch zu flüssig sein sollte, ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, dann wird sie fest.
Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und Rosetten auf Papiermanschetten setzen. Zum Festwerden wieder in den Kühlschrank stellen.

Und wer jetzt Angst hat, dass diese Trüffel echte Kalorienbomben sind, kann ich beruhigen. Diese kleinen Dinger haben ca. 42 Kalorien pro Stück und das ist schon fast Diät-Niveau bei Pralinen und Trüffeln ;-)

Habt noch einen schönen Nikolaustag! : )
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Montag, 2. Dezember 2013

Beschwipste Schoko-Zimt-Törtchen [oder auch der schiefe Turm von Pisa in süß] zum 1. Bloggeburtstag : )

Ich hoffe, Ihr habt den 1. Advent gestern in vollen Zügen genossen und seid nun bereit. Wofür? Na,
für meinen 1. Bloggeburtstag! :-)
Passenderweise gibt's es deshalb was Besonders schönes für's Auge (und natürlich für den Gaumen), nämlich
Schoko-Zimt-Törtchen mit Kirschen!
Auf dem Bild sind frische Kirschen zu sehen, aber hierfür kann auch man prima Glaskirschen nehmen oder vielleicht habt Ihr ja beizeiten selbst geerntete Kirschen eingekocht, um sie auch im Herbst/Winter genießen zu können? Wenn ja, habt Ihr nun die ultimative Gelegenheit, ein Glas mit Euren Kirschen für diese Nascherei zu opfern. Glaubt mir, es lohnt sich! :-)

Die Kombi aus Schokolade, Zimt und Amarena-Kirschen ist einfach klasse! Ich habe Euch ja bereits hier ein Rezept für Amarena-Kirschen gezeigt (was auch sehr gut war), aber da ich gerne Neues ausprobiere, habe ich dieses Mal die Kirschen samt Flüssigkeit einfach aufgekocht und etwas Amaretto hinzugefügt. Ich persönlich mag nur eine leichte Amaretto-Note, daher sollten alle die gerne etwas mehr Alkohol schmecken, mehr nehmen. 

Und vielleicht (ach was, bestimmt!) bekommt Ihr die Törtchen noch besser hin als ich. Meine sind nämlich ein bisschen schief geworden. Meine süße Interpretation des schiefen Turms von Pisa, sozusagen ;-)
Ich habe den Schokoladenteig übrigens in meine neuen Dessertring-Förmchen gebacken (der Teig ist nämlich eher zähflüssig, sodass nichts ausgelaufen ist. Falls Ihr keine solchen Formen habt, könnt Ihr auch einfach ein Muffinblech nehmen oder Ihr backt eine große Torte. Diese Torte könnt ihr dann zwei oder dreimal aufschneiden und füllen. Wenn Ihr aber partout diese kleinen Törtchen haben wollt, stecht einfach aus der "großen" Springform mehrere kleine Kreise aus und schneidet diese anschließend waagerecht durch.
Zutaten (für 5-6 Törtchen oder eine Torte à 18cm):

Schokoladenteig:
90 g Mehl
50 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
75 g Butter
150 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt (Pulver)
2 Eier
100 g Sauerrahm (Schmand)

Amarena-Kirschen:
1 Glas Kirschen
50 ml Amaretto

Füllung:
175 g Puderzucker
225 g Sauerrahm (Schmand)
2 Pck. Sahnesteif
200 g Sahne
1 Prise Zimt

Deko:
6 Kirschen mit Sti(e)l
Schokolade, gehackt (oder Schokoladenstreusel)



Zubereitung:

Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zimt  und Salz miteinander vermischen.
In einer separaten Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt cremig aufschlagen. Anschließend die Eier unterrühren.
Danach die Mehlmischung und den Sauerrahm hinzufügen und alles kurz miteinander verquirlen.
Den Teig in sechs gefettete und mehlierte Dessertringe füllen und im Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen.
Nach dem Backen die Böden erstmal einige Zeit auskühlen lassen, erst dann aus den Ringen lösen.

Für die Amarenakirschen die Kirschen mit der Flüssigkeit und dem Amaretto in einem Topf etwas einkochen lassen. Abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Schokoböden in jeweils 3-4 Schichten schneiden (je nachdem, wie dick Ihr die Schichten haben möchtet).
Für die Füllung nun den Schmand mit dem Zucker und Zimt verrühren und das Sahnesteif einrieseln lassen. Anschließend die Sahne steifschlagen und unter den Schmand heben. Zum Einfärben der Creme noch etwas (nicht zu viel, sonst wird's zu flüssig!)  Kirsch-Amaretto-Flüssigkeit vorsichtig unterrühren. Alles in eine Spritztülle mit großen, runden Aufsatz füllen.
(Zuerst ist die Schmand-Puderzucker-Masse sehr flüssig, aber nach 5 Minuten im Kühlschrank ist sie wieder cremig!).

Als Nächstes auf die Schokoböden etwas von der Kirsch-Amaretto-Flüssigkeit träufeln, dann einige Kirschen mittig darauf platzieren (am Besten einen kleinen Rand lassen, damit die Kirschen beim nicht ausquillen)
Mit der Spritztülle die Schmandcreme kreisförmig auf die Kirschen spritzen (oder mit einem Löffel daraufstreichen).
Als Nächstes wieder einen Schokoboden draufsetzen, mit Kirschsaft tränken und mit Kirschen belegen, dann wieder mit der Creme abdecken. Den Abschluss bildet die Creme, auf der Ihr nun noch die gehackte Schokolade und eine Kirsche draufsetzen könnt.

Und nun nochmal ein großes Dankeschön für all die lieben Kommentare und das Feedback, welches ich für diesen Blog und den daraus resultierenden Rezepten im vergangenen Jahr von Euch erhalten habe! :-)
Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass es Menschen gibt, die meinen Blog und meine Rezepte toll finden (ich meine: Das Internet ist soooooo riesig und voll mit qualitativ hochwertigen und profesionellen Foodblogs. Und das man auf meinen Foodblog aufmerksam wird (und sogar hängenbleibt) ist ein riesiges Kompliment!)

Schon bevor ich mit diesem Blog angefangen habe, habe ich gerne gebacken und fotografiert. Aber durch diesen Blog habe ich  noch mehr Interesse an diesen beiden Dingen entwickelt und mittlerweile juckt es mich schon in den Fingern, wenn ich mal ein, zwei Wochen nichts gebacken habe :-D

Ich hoffe Ihr bleibt mir weiterhin treu und im Gegenzug verspreche ich Euch natürlich viele weitere tolle Rezepte! :-)
(Und wer weiß, vielleicht verirren sich ja noch ein paar weitere Menschen auf diesen Blog und lernen ihn kennen und lieben ; )

Let's celebrate the day!
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Donnerstag, 28. November 2013

Marmor - Cookies mit Chocolate Chunks [It's Cookie time again!]

Dieses Rezept habe ich neulich beim Durchblättern eines Backbuchs gesehen und ist natürlich sofort auf meine To-Bake-Liste gewandert (komischerweise macht das Abarbeiten einer To-Bake-Liste mehr Spaß als das einer normalen To-Do-Liste auf der Dinge stehen wie "Schreibtisch/Schubladen aufräumen", "Zahnarzttermin!" und "BWL lernen" ("BWL lernen" leider mit 3 dicken, fetten Ausrufezeichen).
Und dann - mitten beim BWL lernen bzw. so tun als ob - bekomme ich einen plötzlichen Anfall. Einen akuten Anfall nach Schoko-Keksen. Ein Blick in die Schränke verrät mir: Nichts, außer ein paar langweiligen Butterkeksen (gekauft).
Ich schaue auf die Uhr: 14.50 Uhr, fast Kaffeezeit. Für mich ohne Kaffee und an diesem Nachmittag anscheinend auch ohne Kekse/Kuchen.
Ich wühle in meinem Kopf nach irgendeinen Ratz-Fatz-Rezept für leckere Schokoladenkekse. Nachdem ich alle unnötigen Gedanken (ich sage nur BWL) beiseite geschoben habe, fällt mir siedenheiß dieses Rezept ein. Ich wühle also nochmal - dieses Mal in meinem Bücherregal- nach einem kleinen Zettel, auf dem ich das Rezept notiert hatte.
Nachdem ich noch ein paar Zutaten abgeändert habe, haben die Rührer auch schon laut aufgeheult und der Ofen hat sich erstmal warm gemacht.


Zutaten (für 2 Bleche à 40 Stück):
100 g Zartbitterschokolade
125 g Butter
230 g Zucker
1 Ei
2 EL Milch
1/2 TL Vanilleextrakt
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver

100 g Schokoladen Chunks

Zubereitung:

Zuerst die Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Anschließend die restlichen Zutaten (bis auf die Chocolate Chunks) in eine Schüssel geben und miteinander verkneten.
DIe flüssige Schokolade nun auf den Cookie-Teig gießen und leicht in den Teig einrühren, bis er marmoriert ist. Zum Schluss die Chocolate Chunks hinzufügen und nochmal ganz kurz und ganz vorsichtig unter den Teig heben.

Mit einem Esslöffel Teigportionen (etwa walnussgroß) abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Ein Blech jeweils bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 15-17 Minuten backen
(bei Umluft dauert es länger und die Kekse werden nicht ganz so knusprig).

Dazu ein Glas Milch und BWL der Tag ist dein Freund! :-)
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Sonntag, 24. November 2013

Baumkuchen [in mehreren Schichten zum Glück]

Ich lieeeeebe Baumkuchen. Wie sieht's bei Euch aus?
Früher habe ich immer den Gekauften gegessen, selbermachen ist mir damals noch gar nicht in den Sinn gekommen. Aber seit zwei, drei Jahren mach' ich im Herbst/Winter gerne mal Baumkuchen. Schmeckt einfach um Längen besser als der Gekaufte :-)

Jeder weiß/sagt/denkt, dass Baumkuchen backen sooo aufwendig und schwierig ist. Da kann ich nur sagen: Ja, es ist wirklich aufwendig. Aufwendiger als Cookies, Muffins und so mancherlei Torte. Aber der Geschmack zahlt sich aus.
Das Baumkuchenbacken an sich, macht mir nichts aus. Ein-oder zweimal im Jahr stelle ich mich in die Küche und streiche eine Stunde lang eine Schicht nach der anderen auf. Da eine Schicht nur knapp 1 Minute backt, kann man ja direkt am Ofen stehen bleiben. Und eine Stunde Zeit kann man sich ja zur "besinnlichen Adventszeit" abzwacken und die Familie mit selbstgemachten Baumkuchen verwöhnen, nicht wahr?
Das Nervige an der Baumkuchenherstellung ist für mich jedoch, das lästige Baumkuchen-in-die-Schokolade-tunken. Das dauert ewig. Ich weiß nicht, wie es Eucht geht, aber ich möchte keine Schokolade verschwenden und wenn ich die Stücke in die Schokolade getaucht habe, streiche ich überflüssige Schokolade immer mit dem Messer ab, damit nur eine hauchdünne, knackige Schicht entsteht. Und das dauert...
Außerdem kommt es darauf an, wie groß die Stücke sind. Dieses Mal habe ich kleine Stücke gebraucht (beim Schneiden habe ich gar nicht daran gedacht, dass ich diese Menge auch tunken muss) und somit auch lange gebraucht zum Schokolieren (etwa eine Stunde!).
Habt Ihr vielleicht andere Techniken für das Schokolieren von kleinen Küchlein & Co., damit es schneller geht, die Oberfläche aber trotzdem glatt ist?
Und hier noch ein paar kleine Tipps zur Baumkuchenherstellung:
  • Da Baumkuchen mithilfe der Grillfunktion gebacken wird (Temperatur > 200°C) würde ich auf Backpapier verzichten. Backpapier ist meist nur bis 200°C hitzebeständig und könnte somit Feuer fangen (kenne ich aus eigener Erfahrung). Stattdessen die Springform gut einfetten und etwas Mehl mit bestäuben.
  • Um den Baumkuchen noch etwas "saftiger" zu haben, zwischendurch mal eine Schicht Konfitüre auf den gebackenen Teig streichen und dann eine weitere Schicht Teig auftragen, erst dann weiterbacken
  • Der Baumkuchen hält sich schokoliert ca. 1 Woche lang im Kühlschrank
  • Den Baumkuchen noch am Backtag mit Schokolade überziehen (ansonsten werden die Schnittstellen trocken)
  • Beim Auftragen der einzelnen Schichten den Teig am Besten mit einem Esslöffel verstreichen (1-2 EL pro Schicht) und aufpassen, dass man nicht an die Form kommt, die ist brandheiß
  • Nach dem Schokolieren die Baumkuchenstücke auf Papier setzen oder Manschetten, nicht auf (Porzellan-)Teller (er lässt sich sonst nicht lösen und die untere Schokoschicht klebt am Teller fest)
Zutaten (für eine 26 cm Sprinform aus der sich ca. 40-50 Stück schneiden lassen):

250 g weiche Butter
175 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Rum
1 Prise Salz
7 Eier, getrennt (5 reichen aus, dafür zwei Schuss Sprudelwasser)
150 g Mehl
100 g Speisestärke
1 EL Kakaopulver

Ein paar Esslöffel Konfitüre zum Bestreichen

250 g Zartbitterkuvertüre
Zubereitung:

Zuerst die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen und beiseitestellen. Als Nächstes die Butter mit dem Zucker cremigschlagen. Die Eigelbe nach und nach unterrühren, den Rum ebenso.
Anschließend das Mehl und die Speisestärke vermischen und  über die Butter-Ei-Masse sieben. Kurz unterrühren.
Nun den Eischnee unter die Masse heben.
Den Teig nun in zwei gleichgroße Teile aufteilen und unter eine Hälfte das Kakaopulver unterheben.

Eine Springform fetten (wie o.g.:auf keinen Fall Backpapier nehmen, das könnte bei der Grill-Funktion abfackeln!) und mehlieren.
Nun beginnt das Backen. Dafür 2 EL Teig (mit welchem Teig Ihr anfangt ist egal) auf den Boden der Springform geben und glattstreichen (es soll wirklich nur eine dünne Schicht sein!) und für 1-2 Minuten im oberen Drittel des Backofen bei eingeschalteter Grillfunktion (ca. 220-250°C) backen. Die Schicht muss nur durch sein, auf keinen Fall zu braun (sonst wird der Baumkuchen trocken).
Dann eine weitere Schicht des nächsten Teiges auftragen und abbacken. So verfahren bis der Teig aufgebraucht ist.
Zwischendurch (ca. alle 5-6 Schichten) Konfitüre dünn auftragen auf eine bereits fertiggebackene Schicht, dann eine weitere Schicht Teig aufstreichen und erst dann wieder abbacken.
Sobald der Teig aufgebraucht und der Baumkuchen fertig gebacken ist, den Kuchen einige Zeit in der Form auskühlen lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen. Mit einem Messer wird der Kuchen in schmale (ca. 2 cm breite) Streifen geschnitten. Diese Streifen in Quadrate schneiden.
Zuletzte die Kuvertüre im Wasserbad erwärmen und die Baumkuchenstücke eintunken, überflüssige Schokolade abstreifen und zum Trocknen auf ein Brotpapier setzen oder in Papier-Manschetten.
Mögliche Dekorationen:
  • Mandeln
  • Walnüsse
  • Schoko-Mokkabohnen
  • Streusel
  • Perlen oder Smarties
...oder einfach weiße Schokolade schmelzen und über die Baumkuchenecken

Wie sieht's bei Euch aus? Habt Ihr schon mal Baumkuchen selbstgemacht?

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Mittwoch, 20. November 2013

Florentiner Spitzen [auf Schoko-Streusel Cookie Dough]

Falls Ihr die Mandelhörnchen, die ich euch neulich vorgestellt habe, nachbacken wollt und keine Ahnung habt, was Ihr mit dem Eigelb machen sollt - hier ist die perfekte Lösung dafür:
Florentiner Spitzen auf Mürbeteig, der mit Schoko-Streuseln verfeinert ist!
Also...vielleicht habt Ihr ja auch Lust das Rezept nachzubacken. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Diejenigen die in den Genuss von diesen Florentinern gekommen sind (und das waren einige), haben noch tagelang davon geschwärmt und sofort und unverzüglich nach dem Rezept verlangt. Und ich habe sie ebenfalls auf meine "Nie-wieder-ohne-diese-Kekse"-Liste gesetzt, wo wirklich nur meine absoluten Favoriten raufkommen.

Man kann sie frisch aus dem Ofen schnabulieren, sie schmecken aber auch nach ein, zwei Tagen im Kühlschrank einfach toll! :-)

Anstatt der Mandeln und Kürbiskerne könnt Ihr auch alle anderen erdenklichen Kerne und Nüsse nehmen. Wie wär's zum Beispiel mit Pistazien, Pekannüssen oder Walnüssen? Sonnenblumenkerne, Pinienkerne?
Kippt einfach rein, was der Vorratsschrank hergibt! :-)

Zutaten:
Für den Mürbeteig:

200 g Mehl
100 g Rohrzucker
1 Eigelb
125 g Butter
1 Prise Salz
50 g Schokoladen Streusel
50g Mandeln, gehackt

Für den Florentinerbelag:

125 g Honig
50 g Butter
3 EL Milch
100 g Mandeblättchen
50 g Kürbiskerne
75 g ganze Mandeln, grob gehackt (oder Ihr nehmt die fein gehackten, dass ist egal)
Zubereitung:

Zuerst das Mehl mit dem Rohrzucker, Butter, Eigelb und Salz kurz verkneten. Anschließend die gehackten Mandeln und die Schokoladenstreusel unterkneten.
Den Mürbeteig nun auf ein Backblech setzen, ausrollen (das komplette Blech muss nicht ausgefüllt sein, aber so ca. 3/4 des Bleches sollte schon bedeckt sein) und anschließend kaltstellen.

Für den Florentinerbelag nun den Honig mit der Butter und der Milch aufkochen lassen und 2-3 Minuten vor sich hin köcheln lassen.
Dann die Mandeln und die Kürbiskerne hinzufügen und gut durchrühren.
Diese Masse nun auf den ausgerollten Mürbeteig geben und gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen, bis die Masse braun ist.

Leicht abkühlen lassen und anschließend in Spitzen/Rauten schneiden, indem Ihr mit dem Messer erst diagonal in eine Richtung Streifen schneidet und dann in die entgegensetzte Richtung.


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Dienstag, 12. November 2013

Italienischer Kastenkuchen mit Espresso & Amaretto

Lang ist's her, dass ich Euch ein italienisch angehauchtes Rezept vorgstellt habe, nicht wahr?
Und weil es draußen schon ganz schön trübe und kalt ist, gehört auch eine kleine Dröhnung Schokolade in diesen äußerst delikaten Kastenkuchen..
Die Schokolade kommt hier in Form von Schokoladen-Mokka-Bohnen. Kennt Ihr die? Die gibt es in jeden gut sortierten Supermarkt und geben das gewisse Etwas in Kuchen, als Tortendeko oder on top auf einer leckeren Cremespeise.
Der Kuchen ist recht saftig dank Espresso und Amaretto.
Außerdem ist er noch mit Kuvertüre überzogen, dadurch bleibt er sowieso noch mal ein wenig länger frisch.
 
Zutaten:

Für den Rührteig:
250 g Mehl
80 g Speisestärke
2 TL Backpulver
50 g Schoko-Mokkabohnen
250 g Margarine
180 g Zucker
1 Prise Salz
5 Eier
1 TL Vanilleextrakt
60 ml Amaretto
100 ml Espresso
1 EL Kakaopulver
 
Für die Glasur:
150 g Zartbitterkuvertüre
Schoko-Mokkabohnen (zur Verzierung)
 
Zubereitung:
 
Das Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen. Die Mokkabohnen hacken.
Die Margarine mit dem Zucker, Vanilleetrakt und dem Salz solange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Wenn dies der Fall ist, die Eier einzeln unterschlagen.
Nun im Wechsel die Mehlmischung und den Amaretto unterrühen.
 
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und einfetten. Eine Hälfte des Teiges einfüllen. Zum restlichen Teig nun den abgekühlten Espresso, den Kakao und die gehackten Schoko-Mokkabohnen geben und alles kurz miteinander verrühren. Diesen Teig nun ebenfalls in die Kastenform geben und zum Schluss eine Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
 
Bei 180°C Ober-/Unterhitze den Kastenkuchen ca. 55-60 Minuten backen.

Bevor Ihr ihn aus der Form holt, einige Zeit auskühlen lassen. Erst dann auf ein Gitter stürzen und komplett auskühlen lassen.

Sobald er vollständig erkaltet ist, die Kuvertüre schmelzen und über den Kuchen gießen, ggf. mit einem Messer glattstreichen. Zum Schluss mit ganzen Schoko-Mokkabohnen verzieren.
Kleine Anmerkung: Der Espresso-Geschmack ist hier sehr dezent, was ich persönlich nur begrüßen kann, da ich ansonsten überhaupt keinen Kaffee mag. Also keine Sorge, der Kuchen schmeckt bestimmt auch Kaffee-Gegnern ;-)

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