Mittwoch, 4. März 2015

Die beiden Hefeteig-Schafe Emma & Pauli auf dem Weg zum Osterbrunch

Naaa...habt Ihr schon auf den Kalender geschaut? Dann ist Euch sicherlich aufgefallen, dass schon in einem Monat Ostern ist! Jippeh! Ostern ist mir ja jahreszeitlich gesehen, um Längen lieber als Weihnachten. Ich meine, wenn Ostern vor der Türe steht, kann der Sommer ja nicht mehr weit sein! : )
Und wenn man gaaaanz viel Glück hat, dann ist das Wetter zu Ostern schon richtig schön! So schön, dass beim Aufwachen, die Sonne schon durch das Fenster blinzelt und man die Ostereier im Garten suchen kann.
Ich hoffe, Ihr seid deshalb schon auf der Suche nach Oster-Inspirationen und fühlt Euch durch diesen Post nicht etwas überrumpelt ;-)
Aber diese beiden Schäfchen konnte ich auch wirklich nicht länger an mir halten. Die wollten raus! Raus in die weite Welt. Besser gesagt: ins world wide web ;-)
Backt Ihr auch zu Ostern das obligatorische Lamm aus der Backform? Ich glaube, dass ist bei vielen Familien so Tradition, aber vielleicht habt Ihr ja Lust auf was Neues? Wie wäre es dieses Jahr mit einem Osterschaf mit seinem Lamm aus Hefeteig?
 Ich habe ein solches Kunstwerk neulich  per Zufall gefunden und war sofort entzückt! Hefeteig ist sowieso mein Freund und da ich im Moment noch überrascht bin, wie gut die Nutellablume geworden ist (übrigens ist diese sehr gut zum Osterbrunch geeignet!) bin, kam es sofort auf meine Oster-Backliste :-) 
Und es ist gar nicht so schwer. Wie Ihr seht, müsst Ihr nur viele kleine Kugeln formen, 4 Beine, 2 Ohren und ein Kopf! Ursprünglich dachte ich, dass nur ein Schaf herauskommt, aber ich hatte noch so viel Teig über, dass es für ein Osterlamm gereicht hat! :-)
Ihr müsst nur aufpassen, dass Ihr die Beine & Co. nicht schon in der Größe formt, in der Ihr sie später haben wollt, weil der Hefeteig im Ofen noch aufgeht.
Ich habe Euch aber wieder bei den Zubereitungsschritten Fotos bereitsgestellt, da könnt Ihr sehen, wie es bei mir vor und nach dem Backen ausgesehen hat. Ich weiß, die Bilder sind nich schön (dafür selten, hehe), aber sie erfüllen ihren Zweck ;-)
 
Der Hefeteig ist so wie jeder andere auch, falls Ihr ein alt bewährtes Rezept habt auf das Ihr vertraut, könnt Ihr auch das nehmen.

Und ich wette, dass Kinder hier auch gerne mitbacken wollen und ihre Augen genauso strahlen werden, wie meine, wenn das Mutterschaf mit seinem Lamm aus dem Ofen kommt!
(ähm, ich verrate an dieser Stelle jetzt mal nicht mein Alter ; )
Zutaten (für ein großes Schaf und ein kleines Schäfchen)
500 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630)
1 Pck. Trockenhefe
50 g Butter
1 glückliches Ei (von einem noch glücklicherem Huhn ; )
65 g Zucker
ca. 200-250 ml Buttermilch (normale Milch geht aber auch)
1 Prise Salz
Zitronenschale 
Puderzucker zum Bestäuben und ein Konfitüren-Allerlei zum Bestreichen 
Zubereitung für Kinder erklärt:
Es war einmal eine halbe Tüte Dinkelmehl, die wollt was aus sich machen. Ja, die wollte was Neues erleben! Sie fragte die Trockenhefe, ob sie dabei sein will und im nächsten Moment war sie auch schon mittendrin im Mehl. Dazu gesellten sich noch Zucker, Zitronenschale und die Prise Salz (die Prise Salz ist sehr oft bei solchen Kuchengeschichten dabei!). Damit sie während der Fahrt nicht auf dem Trockenen sitzen, baten sie noch die Buttermilch sie zu begleiten. Erfreut sagte diese zu und nahm noch gleich ihre große Schwester die Butter mit. Die wiederrum wollte auch noch ein Ei mitnehmen, dass sorge für eine fluffige Konsistenz, äh… Stimmung? Nun wurde es in ihrem Gefährt merklich enger, und als plötzlich ein Knethaken dazu kam, kamen sich die flüssigen und festen Teilnehmer immer näher vermischten sich und wurden zu einer homogenen Truppe. Nach dieser Tohuwabohu mussten sie sich erstmal 1 Stunde in der Sonne ausruhen. Anscheinend hatten sie wohl zu viel gegessen, denn nach dieser besagten Stunde hat sich ihr Volumen glatt verdoppelt!
Nun wussten sie nicht weiter, doch da blickten sie sich um und sahen eine Schafherde. „So hübsche Tiere! Wenn ich doch auch ein Schaf wäre…“, sagte das Dinkelmehl (vielleicht war es auch die Butter oder das Ei, dass lässt sich ja jetzt nicht mehr so gut ausmachen, wo alle miteinander verknetet sind). „Wie soll denn das gehen?!“, fragte einer (wer ist jetzt wieder schwer zu sagen, aber es war auf alle Fälle nicht der, der das zuvor gesagt hatte, so viel ist sicher). „Ganz einfach: Wir teilen uns auf!“, sagte ein Dritter/eine Dritte (Gleichberechtigung muss sein, so viel Zeit muss sein).
„Einer bildet den Kopf, ein anderer die vier Beine, einer macht zwei Ohren und der Rest teilt sich in ganz viele kleine Kugeln auf und bildet den Rumpf. Gar nicht so schwer!“. Also teilten sie sich auf und formierten sich immer wieder um, bis sie endlich so aussahen wie ein Schaf. Natürlich nicht haargenau, aber schon sehr sehr ähnlich ;-)
Das war so anstrengend, dass sie sich erstmal kurz in der Sonne ausruhen mussten. Und mit einmal kam die Sonne immer näher, ja ich bin mir sicher, es waren mit einmal 180°C. (Temperaturen wie im Backofen. Da muss man sich unbedingt mit Topflappen oder Handschuhen schützen, so viel ist klar. Am besten ruft man da schon mal einen sachkundigen Erwachsenen zur Hilfe). Aber nach 15 Minuten war alles vorbei, es herrschten wieder normale Temperaturen. Die Weggefährten, die nun als Schaf wiedervereint waren, sind angenehm gebräunt. „Aber die Schafe auf der Weide sind weiß!“, sagte jetzt irgendwer.
„Das kriegen wir auch noch hin“ und just in diesem Augenblicke schüttelte Frau Holle mal wieder ihre zerknautschten Kissen aus, setze ein sanfter Schneefall ein und mit einem Male war das Schaf puderzuckerweiß.
„Wow! Jetzt sind wir ein richtiges, weißes Schaf!“, freuten sich alle und marschierten zu den anderen Schafen auf die Weide, die das frischgebackene Puderzucker-Schaf sogleich auf den Namen Emma tauften und mit ihm spielten. Und wenn sie nicht gestorben aufgegessen sind, dann gibt es inzwischen auch schon ein kleines Baby-Schaf mit dem Namen Pauli :-)
Und jetzt für die Erwachsenen:
Mehl mit Trockenhefe mischen. Zucker, Zitronenschale und Salz mit in den Pott geben. Buttermilch, flüssige Butter und ein Ei hinzufügen und alles gut miteinander verkneten.
 An einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das gute Stück verdoppelt hat.
Anschließend auf einer bemehlten Fläche nochmal kurz durchkneten.
Nun 1 Stück (am besten mit der Teigkarte) abschneiden und einen länglichen Kopf formen. Vier kleine Stückchen abschneiden und daraus Beine formen. Darauf aufpassen, dass sie nicht zu lang oder dick werden, der Teig geht im Ofen noch eine gutes Stück auf. Zwei kleine Stückchen zu ebenfalls länglichen Ohren formen und diese an den Kopf legen. (setzt die fertig geformten Hefeteigstückchen am besten gleich auf das mit Backpapier belegte Backblech).
Aus dem restlichen Teig (vorher aber noch eine Ecke für das kleine Schaf abzweigen) viele kleine Kugeln formen 30-40 Stück in etwa (bitte nicht die Hände vor den Kopf schlagen bei der Anzahl, das geht ganz schnell) und daraus den Rumpf formen (wie Ihr seht, habe ich noch drei kleinere Kugeln auf den Kopf gesetzt). Die Beine zuletzt unten dransetzen. Nochmal 10-15 Minuten gehen lassen...
 und dann bei 180°C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen, bis es goldbraun ist. In der Zwischenzeit dasselbe für das kleine Schaf wiederholen, aber natürlich viel kleiner. Das kleine Schaf benötigt auch nur ca. 10-12 Minuten im Ofen.
Zuletzt die gebackenen Schafe mit Puderzucker bestäuben. Schmeckt frisch aus dem Ofen am Besten, vielleicht mit ein bisschen Konfitüre dazu?
Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit bewusstseinsverändernden Substanzen.
Hiermit versichere ich, dass ich bei diesem Beitrag, angefangen bei der Rezeptentwicklung über die Fotosession bis hin zum Verfassen des Textes (insbesondere den für die Zubereitung der Kinder!) keinen Moment lang unter Einwirkung von bewusstseinstrübenden bzw. bewusstseinserweiternden Substanzen stand. Dieser Text wurde bei vollem gesundem und ehrlichem Verstand geschrieben.

Freitag, 27. Februar 2015

Blueberry Buttermilk Pie [Bye Bye Miss American Blueberry Pie ♪♫ ]

Ich bin ja schon voll im Frühlingsmodus. Schließlich ist Sonntag ist der 1. März, also der meterologische Frühlingsanfang! Zudem habe ich schon die ein oder andere Osterleckerei für Euch gebacken & geshootet, sodass es bald auch damit losgehen kann! : )
Und während der Zubereitung, Fotografierens und das Schreiben dieses Textes war die Sonne mir auch stets ein fröhlicher Begleiter!
Deshalb hoffe ich inständig, dass uns das sonnige Wetter nun auch erhalten bleibt und der Winter für die nächsten 10 Monate wegbleibt ; )
Aber eins kann ich Euch sagen: Sobald Ihr den ersten Bissen dieses köstlich-fluffigen zitronigen Pies (mit Haferflocken on top) vertilgt, scheint die Sonne in Eurem Herzen! (Oh mein Gott, wie valentinstagmäßig-über-kitschig klang das denn gerade? :D)
Ach ja. Und eigentlich wollte ich Euch diese Kuchenhoheit erst im Sommer präsentieren, wenn auch wieder die Blueberry picking season (ich freu mich schon sooo darauf! Ihr auch?) beginnt und wir uns wieder mit frischen und heimischen Blaubeeren die Bäuche vollschlagen dürfen.
Aber vielleicht habt Ihr noch - so wie ich - ein paar eiserne Reserven eingefroren vom letzten Sommer? Dann ist dies der freundliche Wink mit dem Zaunpfahl, diese nun für diesen Kuchen verwenden zu dürfen.
Außerdem wäre es eine Schande, diesen Kuchen in der Warteschleife einfach hängen zu lassen, nicht wahr? ;-)
Also: Falls Ihr Lust auf Frühling oder sogar schon Sommer habt - backt diesen Pie! : )
Zutaten (Pie-Form à 20 cm):
Für den Rührteig:
115 g Butter
75 g Zucker
2 Eier
2 EL Zitronensaft
1EL Zitronenabrieb
160 g Mehl
1 ½  TL Backpulver
125 ml Buttermilch
1 Prise Salz
2 Hände voll Heidelbeeren (frisch oder TK)
Für das Topping:
1-2 EL zarte Haferflocken
1-2 EL Leinsamen
Zubereitung:
Butter und Zucker aufschlagen, Zitronensaft und deren Abrieb hinzugeben.
Nach und nach die Eier unterschlagen und die Buttermilch.
Die trockenen Zutaten unter Rühren hinzufügen. Den Teig nun in eine gefettete Form gießen und die Blaubeeren obendrauf verteilen. Zuletzt die Haferflocken und die Leinsamen darüberstreuen.
Im Ofen bei  175°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten.
Dank der Buttermilch bleibt der Kuchen sehr lange frisch, ja ich würde sogar sagen,  er wird mit jedem Tag besser!
Blueberry Buttermilk Pie
Ingredients:
115g butter
75 g sugar
2 eggs
2 tbsp fresh lemon juice
1 tbsp lemon zests
160 g flour
1 ½  tsp baking powder
125 ml buttermilk
pinch of salt
2 handfuls of blueberries
For the Topping:
1-2 tbsp oatmeal
1-2 tbsp line seeds
 
If you would like the complete recipe and direction in english please write a comment under this blogpost.
 
In der Pie-Form habe ich übrigens auch schon mal diesen schmackofatzen Kirsch-Vanille-Semolina-Pie gebacken und den Cranberry Crumble Pear Pie. Wäre das nicht auch was Feines?

...und passend zur aktuellen Ich backs mir - Runde!

 


Montag, 23. Februar 2015

Frischkäsebrot mit Kräutern

Weiter geht's mit einem neuen Brotrezept! Ich hoffe, Ihr seid noch auch neue Brotideen erpicht? Wie steht Ihr zu selbst gebackenem Brot? Dass noch warmes Brot aus dem eigenen Ofen um einiges besser schmeckt, als das 08/15-Brot vom Brotbackshop, welches nur aus Fertigmischungen besteht, ist ja bekannt. Aber nehmt Ihr Euch häufig die Zeit, Brot selbst zu backen? Oder geschieht das nur alle hundert Jubeljahre mal?

Es heißt ja, Brot backen wäre so schwierig und zeitintensiv, aber - Pustebrot Pustekuchen!
Teig kneten geht schnell, dem Brot beim Gehen zu sehen ist auch nicht nötig und: Die Zutaten für ein einfaches Brot hat man immer im Haus: Mehl, Hefe, Salz und Wasser.

Aber da man bekanntlich eine abwechslungsreiche (Brot-)Ernährung favorisiert, stelle ich Euch ja schon seit einiger Zeit immer mal wieder ein paar Brote vor, die man vielleicht noch nicht so kennt, aber unbedingt kennen sollte!
Dieses Brot enthält zum Beispiel Frischkäse und sorgt dafür, dass das Brot super-soft ist! Vielleicht ein bisschen so wie Toastbrot, aber dass gute Stück hier punktet mit einem Anteil an Roggenmehl und hochwertigem Weizenmehl (noch kein Vollkornmehl, aber es enthält trotzdem einen Großteil der wertvollen Randschichten, die Type 405 oder 550 nicht erhält).
Ob Ihr Kräuterfrischkäse verwendet oder natur, bleibt ganz Euch überlassen.
(Ich frage mich allerdings gerade, ob ich die Kräuter vergessen habe, weil ich gar keine sehe ;D)
 
Zutaten:
100 g Roggenmehl Type 1150
375 g Weizenmehl Type 1050
75 g Sauerteig
1 TL Salz
1 Pck. Trockenhefe
50 g Frischkäse, natur (oder Kräuterfrischkäse)
1 EL Kräuter (frisch oder TK)
ca. 250 ml Wasser
1 TL Brotgewürz, optional (besteht aus Anis, Fenchel und Kümmel)
 
Zubereitung:
Beide Mehltypen mit der Hefe vermischen. Salz hinzufügen sowie den Sauerteig. Anschließend den Frischkäse, die Kräuter, Wasser und das Brotgewürz hinzugeben und alles gut miteinander verkneten.
An einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Erneut durchkneten auf einer bemehlten Arbeitsfläche und zu einem länglichen Laib formen. In eine geölte Kastenform setzen und nochmal gehen lassen während man den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizt. Das Brot 10 Minuten bei dieser Temperatur backen, danach weitere 35 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze fertigbacken.
Herb Bread with Cream Cheese
Ingredients (serves: 1 loaf)
100 g rye flour 
375 g whole wheat flour
75 g leaven
1 tsp salt
1 package dry yeast
50 g cream cheese
1 tbsp herbs (fresh or frozen)
ca. 250 ml water
1 TL bread spice, if desired (aniseed, fennel and caraway)

Please write a comment if you would like the complete recipe and direction in english.
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Donnerstag, 19. Februar 2015

Vegane Schoko-Muffins [mit nur wenigen & einfachen Zutaten, die man immer im Haus hat]

Eins vorab:
Dieser Blog wird in der nächsten Zeit nicht zum Blog mit veganen Kuchenglück mutieren, hierbei handelt es sich einfach nur um ein geglücktes Küchenexperiement,was ich hier mit Euch teilen möchte : )
Mir war nämlich wieder nach etwas Neuem zumute.
 Etwas gänzlich neues in diesem Fall: Veganes Backen für Anfänger!
(Obwohl ich in erster Linie mal wieder eine Rutsche Rumkugeln fabrizieren wollte (und man dafür ja Schokokuchen benötigt) und es sich da ja geradezu anbietet, mal ein neues Schokokuchenrezept auszuprobieren. Falls es nicht geklappt hätte, hätte man es so optimal verwerten können ; )
 Ich habe mir in letzter Zeit einige vegane Rezepte angeschaut und mich immer ein wenig geärgert, dass Sojaprodukte enthalten sind. Erstens vertrage ich kein Soja zweitens mag ich diese Hülsenfrucht auch nicht (Gentechnik, you know?).
Auch bei Mandelmilch, Erdnüssen & Co. muss ich passen. Vertrage ich auch nicht.
Dann bin ich auf ein Rezepte gestoßen, was frei von diesen ganzen Lebensmitteln ist, die man sich erstmal umständlich übers Internet oder imBioladen/Reformhaus besorgen muss. Ich mag ja Rezepte, wo man die Zutaten immer zu Hause parat hat. Und das Rezept hier ist eins davon! : )
Statt Butter kommt Öl rein, statt Milch Wasser und statt Eier einfach etwas mehr Backpulver. Das Ergebnis: Extra schokoladige Muffins (ein bisschen wie Brownies) und sehr fluffig!
Sogar meiner Familie hat es geschmeckt und die sind da sonst gerne mal etwas kritisch ; )
 Ich habe es allerdings auch erst nach dem Verzehr gesagt, sicher ist sicher ;D 
Zutaten (für 12 Muffins)
275 g Dinkelmehl Type 630 (normales Weizenmehl würde aber auch gehen)
175 g Rohrohrzucker
1 Pck. Backpulver
50 g Kakao
350 ml Wasser
7 EL neutrals Öl (ich habe Rapsöl verwendet, Sonnenblumenöl wäre auch eine Option)
1 Prise Salz
1 Prise Zimt (optional)
1 Prise Vanille (optional)
 
Zubereitung:
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Wasser und Öl hinzufügen und kurz (!) auf höchster Stufe unterrühren. Den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 170°C Ober-/Unterhitze 25 Minuten backen.
 
Kleiner Tipp:
Wer gerne vegane Cupcakes daraus zaubern möchte, empfehle ich diese nussige Schoko-Creme von Kulinarikus. Sie besteht aus  Avocado, Banane, Haselnüssen und Kakao.Und damit bist du ganz fix im 7ten veganem Schoko-Cupcake-Himmel! : )

Vegan Chocolate Muffins
Ingredients:
275 g light spelt flour
175 g raw cane sugar
1 package baking powder
50 g cocoa
350 ml water
7 EL vegetable oil
pinch of salt
pinch of cinnamon
pinch of vanilla

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Und jetzt noch ein Tipp bzw. eine Empfehlung:
Wer Lust auf weitere vegane Rezepte hat, der kann sich das Kochbuch Einfach mal vegan kochen von den Jungs von wir essen gesund anschauen.
Das Buch ist in mehrere Kategorien unterteilt und zwar Suppen, mediterane, deutsche und asiatische Küche sowie Snacks, Salate & Co.
Neben Rezepten sind auch interessante Informationen zu Gemüsesorten & Co. vertreten und Tipps.
Der Schwerpunkt liegt hier auf Kochrezepte, dennoch ist in dem Buch auch ein tolles Rezept für veganen Apfelstrudel, der sich genauso einfach herstellen lässt wie diese Schoko-Muffins. Also keine schwer aufzutreibenden Zutaten enthält und auch Soja spielt da keine große Rolle ; ) 
 
Wie steht Ihr eigentlich zur veganen Küche? Seit Ihr ihr gegenüber aufgeschlossen oder eher nicht?
Habt Ihr schon ein paar vegane Back-oder Kochrezepte ausprobiert?
Also wenn ich in Bücherläden bin, steuer' ich immer automatisch die Kochbuchecke an und da man seit einiger Zeit ja von veganen Kochbüchern förmlich erschlagen wird, stöbere ich auch gerne darin herum und lasse mich inspieren. Trotzdem bin ich meilenweit davon entfernt, mich vegan zu ernähren bzw. zu leben.
Also: Ich bin gespannt auf Eure Antworten und Erfahrungen! : )

Sonntag, 15. Februar 2015

Ricciarelli alla mandorla - Einfach zum Anbeißen diese kleinen Italiener!

...und genau mein Ding trotz Eiweißgebäck-Phobie ;-)




Neulich hatte ich mal wieder das dringende Bedürfnis Kekse zu backen. Na ja, eigentlich hatte ich zwei Eiweiße übrig und war  auf der Suche nach Eiweißverwertungsrezepten.
Das war schon ein bisschen schwierig, da ich kein großer Freund von Eiweißgebäcken wie Makronen, Macarons etc. bin, aber die Eiweiße gerne verwerten möchte.
Irgendwann bin ich aber auch ein Rezept für Ricciarelli gestoßen und war sehr gespannt auf dieses Gebäck.
Liegt vielleicht daran, dass italienische Backwaren irgendwie einen besonderen Reiz auf mich ausüben. Ich sage da nur: Cantuccini, fruchtige Ricotta Crostata, Fiorella, Pardulas und und und...
Das Originalrezept (von der Glücksbäckerei) habe ich übrigens mal wieder dezent abgewandelt. Ich habe den Grundteig nämlich mit Mandellikör statt Bittermandelaroma verfeinert und diesen dann geteilt. Die eine Hälfte habe ich so gelassen und die andere Hälfte mit Orangenabrieb statt Zitrone gepimpt und mit Kakao.
Und als diese köstlich-mürben Kekschen aus dem Ofen (und auf direktem Wege in meinem Mund) spazierten, habe ich sie zu meinen neuen Lieblingskeksen auserkoren. Außen ganz leicht knusprig und innen ein weicher, samtiger Kern. Und ein wahnsinnig tolles Aroma!
Bitte unbedingt ausprobieren, falls Ihr das nächste Mal 2 Eiweiße übrig habt. Und wenn Ihr nur eins übrig habt, das Rezept einfach halbieren. Aber ausprobieren ist schon Pflicht! ;-)
 Zutaten (für ca. 40 Stück):
300 g gemahlene und geschälte Mandeln
1 EL Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Mandellikör
2 Eiweiß
1 Prise Salz
200 g Puderzucker
1 EL Kakao
1 EL Orangenabrieb
Zubereitung:
Zuerst das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Die Hälfte des Puderzuckers (100g) einrieseln lassen.
In einer separaten Schüssel Mandeln, Mehl, Backpulver und Mandellikör vermengen und unter den Eischnee kneten.
Die Masse in zwei Teile aufteilen und unter einem Teil den Kakao und den Orangenabrieb unterkneten. Beide Teile jeweils in Frischhaltefolie einwickeln und 15 Minuten kaltstellen.
Anschließend den Ofen auf 120°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Von den Massen jeweils jeweils kleine Portionen abstechen (sodass am Ende 20 helle und 20 dunkle Kekse herauskommen) und zu Kugeln formen. Auf ein Backblech setzen und 20 Minuten backen.
Sie sind fertig, wenn sie außen leicht knusprig sind und innen noch einen weichen Kern besitzen. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben und unbedingt warm probieren. Sie halten sich aber problemlos mehrere Tage in einer Blechdose, bei guter Selbstdisziplin.
Ricciarelli alla mandorla
(Almond Meringue Biscuits)
Ingredients (for about 40 biscuits):
 300 g ground and peeled almonds
1 tbsp flour
1 tsp baking powder
1 tbsp almond liquer
2 egg white
pinch of salt
200 g icing sugar
1 tbsp cocoa
1 tbsp orange zests

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