Samstag, 30. April 2016

Double Chocolate Cheesecake Muffins!

Es gibt ja Menschen die finden Muffins langweilig. Und so schnöde Muffins, die nicht richtig im Ofen aufgegangen sind (oder zu lange im Ofen waren ->Todsünde ;) finde ich persönlich auch nicht so pralle. Meist schmecken Muffins auch nur am Backtag so richtig gut, am nächsten Tag haben sie dann einen Teil ihres Zaubers verloren :(

Aber! Habt Ihr schon mal diesen tollen Double Chocolate Cheesecake Muffins gesehen?! Ich finde meine Bilder stellen diese Kuchen-Hoheit gar nicht richtig dar. Schaut Euch aber bei meinen Bloggerkollegen mal die Bilder an. Wow, als ich die gesehen habe…ich stand wirklich keine zwei Tage später in der Küche und habe sie nachgebacken!

Saftiger Schokoladenteig mit Schokostückchen und obendrauf Käsekuchencreme! Yum!

Es versteht sich von allein, dass diese Muffins saftig sind, gut aussehen und keinesfalls langweilig sind oder ?! :)

Zutaten für 12 Stück
Für den Schokoladenteig:
100 g Zartbitterschokolade
30 g Butter
2 Eier
100 g Zucker
½ TL Vanilleextrakt
200 ml Milch
200 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
2 EL Kakao
50 g Chocolate Chips oder Chunks (gehackte Schokolade geht natürlich auch)

Cheesecake-Füllung:
250 g Frischkäse
1 Ei
30 g Speisestärke
20 g Vanillezucker

Zubereitung:
Zuerst für den Rührteig die Schokolade schmelzen und die Butter darin auflösen. Währenddessen die Eier mit dem Zucker aufschlagen. Schokoladenbutter unterrühren.
Mehl mit Backpulver, Kakao und Salz mischen und im Wechsel mit der Milch unterrühren. Zuletzt die Chocolate Chips unterheben.
Den Teig in Muffin-Förmchen füllen.
Nun die Käsekuchenfüllung zubereiten. Dafür einfach alle Zutaten miteinander verquirlen und die entstandene (recht flüssige) Masse über den Schokoladenteig geben, sodass der dunkle Teig gut verdeckt ist.
Die Muffins für 18-20 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze backen.
Double Chocolate Cheesecake Muffins
 Ingredients:
Chocolate Dough:
100 g semi-sweet chocolate
30 g butter
2 eggs
100 g sugar
½ tsp vanilla extract
200 ml milk
200 g spelt flour
1 tsp baking powder
2 tbsp cacao
50 g chocolate Chips

Cheesecake Filling:
250 g cream cheese
1 egg
30 g cornstarch
20 g vanilla sugar

Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in English.

  Habt Ihr ein Lieblingsrezept für Muffins? Wenn ja, verratet es mir doch in den Kommentaren! :)

Dienstag, 26. April 2016

Rosinen-Quarkschnecken [Von Schnecken, die doch ganz lecker schmecken. Trotz Rosinen!]


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Falls Ihr das Roggenrosinenbrot  von neulich nachgebacken und nun noch Rosinen übrighabt: Ich hätte da mal ein Rezept vorbereit ;)
Die Schnecken waren früher bei vielen unserer Sonntagsausflüge dabei, damals hat sie meine Mutter immer gebacken. Damit kann man kleine quengelnde Kinder schnell beruhigen und ein „Wann fahren wir endlich wieder nach Hause?“ bleibt dann wenigstens solange aus, bis zwei oder drei von diesen kleinen Schnecken in unseren Bäuchen verschlungen waren. Meine Mutter meinte aber auch, dass wir damit immer weitergelockt wurden (Wer kennt den berühmten Satz „Mama, ich kann nicht mehr laufen…“ denn nicht? :D)
(Erinnert mich auch ein wenig an unseren Hund. In dem muss man auch immer ein paar Leckerlies einwerfen, damit er weiterläuft. Na ja, lieber ein paar Leckerlies als jedes Mal einen Euro ;)
Na ja, es gibt sogar fotografisches Beweismaterial, wie ich als 5-Jährige in König der Löwen-Shirt, Gummistiefeln und Rosinenschnecke in der Hand vor einem Dinosaurier stand (Es handelt sich hier nicht um eine Fotomontage aus einem Jurassic-Parc-Film. Ausflugsziel war hier lediglich der Dinopark ;)
Aber genug abgedriftet, widmen wir uns lieber dem wichtigen Dingen im Leben: Kuchen! :D
Ich hatte Euch ja schon vorletzten Sommer (Kinders, was die Zeit vergeht! :D) die Cranberry-Orangen-Schnecken mit Erdbeerguss vorgestellt. Das hier ist also nur die abgewandelte Version. Ich habe aber dieses Mal 100 g Margarine durch 100 g Quark ersetzt, was super geklappt und dem Geschmack keinerlei Abbruch getan hat :)
Euch steht übrigens frei (wie in jedem Rezept von mir) ob Ihr Butter oder Margarine nehmt. Ich nehme meist tatsächlich Margarine zum Backen (gerade bei Rührteigen) oder auch mal Rapsöl. Butter nehme ich eigentlich eher selten (eher in der Weihnachtsbäckerei)
(Hoffentlich gibt es hier nicht gleich einen Shitstorm, weil ich nicht mit guter Butter backe…oft lese ich nämlich, es wäre voll abnormal mit Margarine zu backen. Wieso eigentlich?! Es gibt Schlimmeres: Lebensmittelfarbe, Kokosfett und so 'n Kram :P
Und  ernährungsphysiologisch haben beide Streichfette ihre Vor-und Nachteile :P
 Ich persönlich finde aber, dass sich Margarine in Teigen (auch in Hefeteigen!) besser verbindet.
Nichtsdestotrotz ist es vielleicht geschmacklich besser, die Rosinenschnecken mit Butter zu bestreichen…aber das müsst Ihr wissen. Ich mag beides :D
Die Haselnüsse in der Füllung sind optional. Wenn Ihr die vertragt, würde ich sie aber unbedingt nutzen, damit schmecken die Schnecken noch einen Tucken besser ;)

Und jetzt: Let the recipe go on! Und die Bilderflut…so sorry ;P

Zutaten
Für den Quark-Öl-Teig:
250 g Dinkelmehl Typ 630
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker
350 g Quark (bei mir Magerstufe)
150 g Margarine oder Butter

Füllung:
50 g Butter, geschmolzen
ca. 3 EL Zimtzucker
125 g Rosinen (vorher gut abspülen)*
50 g gemahlene Haselnüsse (optional, wer keine verträgt, einfach weglassen)

Puderzuckerguss:
Puderzucker
Zitronensaft oder Wasser
wer mag: Vanilleextrakt oder Zimt zur Verfeinerung

Zubereitung:
Quark, Margarine, Zucker verrühren. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und eine Stunde kaltstellen. Anschließend auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck 60x40 cm ausrollen. Butter (Margarine geht natürlich auch) schmelzen und das Rechteck damit einstreichen.
Mit Zimtzucker (Menge eher nach Belieben) und Rosinen (daran denken, sie vorher gut abzuspülen!) bestreuen. Das Rechteck von der Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 20 Stücke schneiden. Die entstandenen Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und bei 200° C Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen. Die Schnecken sollten nur eine goldene Farbe erhalten, keinesfalls zu braun werden, da sie schnell trocken werden. Die noch warmen Schnecken mit dem Puderzuckerguss besprenkeln und am besten frisch aus dem Ofen probieren, da sie dann am besten schmecken. Luftdicht verpackt halten sie sich aber auch ein paar Tage im Kühschrank  :)

*Falls Ihr partout keine Rosinen mögt, dann probiert das Ganze doch mal mit Cranberries oder getrockneten Aprikosenstücken!
Raisin Buns
Ingredients: 
250 g flour
1 tbp baking powder
pinch of salt
1 tbsp vanilla sugar
350 g quark/curd
150 g margarine

Filling:
50 g butter, melted
ca. 3 tbsp cinnamon sugar
125 g rasins
50 g grounded hazelnuts (optional)

Sugar Glaze:
icing sugar
lemon juice (or water)
if desired: cinnamon or vanilla extract

Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in english.

Bei Claretti von tastesheriff lautet das Motto zur monatlichen Ich backs mir - Runde dieses Mal "unterwegs" und da musste ich sofort an die Rosinenschnecken denken :)

Dienstag, 19. April 2016

Polenta-Brot {Brot backen ohne Hefe & Wartezeiten!}

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Heute habe ich mal wieder ein Brotrezept ohne Hefe für Euch. Also für die ganz Schnellen unter uns ; )
Denn statt Hefe kommt einfach Backpulver rein und der Brotteig wird dann sofort in den Ofen geschoben.
Das Rezept hier hab ich schon öfters gemacht und es ist eine herrliche Abwechslung zu den herkömmlichen Broten, da hier Maisgrieß eingearbeitet wird. Das gibt dem Brot eine leuchtend gelbe Farbe und macht gleich doppelt so gute Laune!

Durch den Grieß ist es natürlich nicht locker-fluffig wie andere Brote, sondern eher fest. Ich finde es schmeckt frisch aus dem Ofen am besten, aber 1-2 Tage hält es sich schon. Länger aber eher nicht. Aber das sollte kein Problem sein. Entweder Eure Mitmenschen vernichten das Brot binnen Sekunden oder friert einfach die Hälfte ein und holt es bei Bedarf raus :)
Zutaten (für eine kleine Kastenform)
200 g  Dinkelmehl Type 630
1 TL Backpulver
175 g Maisgrieß (Polenta)
1 TL Salz
250 ml Milch
1 Ei
4 EL Öl (bei mir Raps) 1 TL Rohrzucker

Zubereitung:
Mehl mit Maisgrieß, Zucker, Salz und Backpulver mischen. Milch, Ei und Öl hinzufügen und alles miteinander verrühren. Der Teig ist für ein Brot recht flüssig, aber das ist okay! Den Teig in eine gut gefettete und mit Mehl bestäubte Kastenform setzen und bei 200°C ca. 35-40 Minuten backen.
 Polenta Bread
Ingredients: 
200 g spelt flour
1 tsp baking powder
175 g polenta (italian corn semolina)
1 tsp salt
250 ml milk
1 egg
4 tbsp oil
1 tsp raw cane sugar
 
Please write a comment if you would like the complete recipe and direction in English.
Habt Ihr schon mal mit Polenta gebacken?

Falls Ihr Interesse habt, habe ich hier eine kleine Auswahl an Gebäcken mit Grieß. Für das jeweilige Rezept einfach auf das Bild klicken.

Ich habe hier bereits mal ein Polentakuchen mit Mandeln und Beeren gebacken, der super fluffig ist!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2014/09/polenta-cake-mit-kirschen.html

Hier ist ein Ricotta-Kuchen, der mit Dinkelgrieß gebacken ist sowie Zwetschen oder alternativ Pfirsichen:

http://patces-patisserie.blogspot.com/2014/09/polenta-cake-mit-kirschen.html
 Und hier ist eine herrliche Kirsch-Vanille-Tarte, ebenfalls mit Grieß gebacken!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2013/08/vanille-kirsch-pie-cherry-cherry.html
Und wie wäre es mal mit Grießschmarrn?
http://patces-patisserie.blogspot.com/2015/06/grieschmarrn-mit-erdbeerendenn.html
Oder falls Ihr noch Lageräpfel habt, die dringend weg müssen: Apfel-Grieß-Kuchen. Soooo saftig! :)
http://patces-patisserie.blogspot.com/2013/11/apfel-grie-kuchen-bake-it-taste-it-love.html
Auch einen italienischen Dessertklassiker könnt Ihr mit Grieß zaubern: Fiorella!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2013/01/fiorella-ein-italienischer-klassiker.html
Falls Euch das Brot zu trocken sein sollte: Macht daraus diesen Ofenschlupfer! Soulfood par excellance!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2015/01/warmer-ofenschlupfer-kaum-aus-dem-ofen.html

Ihr seht: Mit Grieß kann man viel machen! :)

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