Mittwoch, 18. Oktober 2017

Die neuen Pralinés von Reber Fascination [Werbung]

Wenn ich den Namen Reber Spezialitäten aus Bad Reichenthal höre, fallen mir sofort die Mozartkugeln ein. Wie sieht es bei Euch aus?
 Da Mozartkugeln jedoch Marzipan enthalten, Marzipan aus Mandeln besteht und ich Mandeln nicht so gut vertrage, dachte ich bei der Kooperationsanfrage von Reber gleich, dass das wohl nicht wird mit uns. Aber zufälligerweise haben sich mich gefragt, ob ich deren neuen Sorten aus der Reihe Reber Fascination probieren möchte, die alle ohne Marzipan auskommen!Und nicht nur das: Die fein gefüllten Pralinen enthalten auch kein Palmöl und andere Fremdfette. Das hindert mich nämlich immer daran, Pralinen zu kaufen, denn viele enthalten nun mal Palmöl. Und nicht nur das es sehr unvorteilhaft von der Fettsäureverteilung ist, es ist oft nicht nachhaltig im Anbau und mal ehrlich: Was hat Palmöl in hochwertiger Schokolade verloren? Reber Spezialitäten hat das zum Glück erkannt und deren Chocolatiers haben vier Pralinenfüllungen ohne Palmöl kreiirt. Zudem verzichtet das Unternehmen auf künstliche Aromen, Farb-und Konservierungsstoffe sowie Geschmacksverstärker. Der Einsatz gentechnisch veränderter Rohstoffe ist ebenfalls tabu.

Neben den Sorten Mousse au Chocolat, Tiramisu sind auch die Sorten Zabaione und Creme Brulée vertreten. Mein spontaner Favorit war sofort die Sorte Mousse au Chocolat. Ich liebe nämlich Schokolade, die gefüllt ist mit noch mehr Schokolade ;) #littlechocoholic
Beim Geschmackstest hat diese dann auch gesiegt. Dich gefolgt von Creme Brulée.
Ümhüllt sind die Füllungen übrigens mit Vollmilchschokolade mit mind. 35 % Kakao-Anteil (Zabaione, Tiramisu und Creme Brulée) bzw. Zartbitterschokolade mit mind. 60 % Kakao-Anteil (Mousse au chocolat). Es ist kein Marzipan enthalten, aber Alkohol, sodass dass das hier definitiv eine "Erwachsenen-Süßigkeit" ist. Tiramisu enthält zum Beispiel Amaretto, Zabaione Marsala und in Creme Brulée ist Eierlikör enthalten.

*Als kleiner Allergiker-Hinweis: Tiramisu enthält Mandeln und Haselnüsse.

Auch wenn ich hier betont habe, dass kein Palmöl in diesen Schokoladen-Pralinés im Spiel ist, handelt es sich hierbei nicht um eine gesunde Süßigkeit. Ich bevorzuge eigentlich frische, selbstgemachte Produkte mit möglichst wenigen und natürlichen Zutaten, aber dennoch esse ich auch gerne mal eine richtige "Süßigkeiten" und es ist auch zeitlich nicht immer möglich alles selbst zu machen. Ein ausgewogenes Verhältnis ist ein gutes Verhältnis finde ich. Wieso ich mich zur Kooperation mit Reber Spezialitäten entschlossen habe, ist das es sich hierbei um ein Traditionsunternehmen handelt und ich sowas sehr gut finde. Und natürlich weil ich gerne neue Produkte ausprobiere, besonders wenn sie mit Schokolade zu tun haben ;)

Wenn ihr nun Lust auf diese Pralinen bekommen habt: In zwei Monaten ist Weihnachten - also schenkt sie eurem Partner oder jemanden der in eurem Haushalt lebt und ihr könnt im besten Falle mitprobieren ;D Oder ihr gönnt sie euch einfach selbst! 
DIe Pralinen erhaltet ihr bereits im Handel, ich habe sie vorhin bereits im Supermarkt meines Vertrauens gesichtet ;)
*Die Produke wurden mir von Reber Spezialitäten kostenlos zugeschickt, damit ich sie sie verköstigen und auf meinem Blog darüber berichten kann. Meine Meinung, die ich hier darlege, ist aber meine eigene.

Samstag, 14. Oktober 2017

Saftiger Zwetschgen-Streuselkuchen mit Pudding

Luftiger Hefeteig, auf dem sich Vanillepudding bettet, darauf süße Zwetschgen und zum Abschluss wird alles noch mit ganz viel Zimt-Streuseln gekrönt!
Hört sich an wie ein Traum oder?
Dabe lässt sich diese zauberschöne Vorstellung eigentlich ganz einfach in die Realität umsetzen: Einen Hefeteig zubereiten, etwas gehen lassen und währenddessen den Pudding kochen und die Streusel kneten, Zwetschgen entkernen und halbieren und dann alles miteinander sinnesgemäß kombinieren!
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!*
*Ich glaube, dieser Spruch gilt in erster Linie für die Zubereitung eines Kuchens oder was sagt ihr? ;)
Zutaten für eine 26-28cmTarteform (für ein Backblech das Rezept verdoppeln)
Für den Hefeteig:
250 g Mehl
1/2 Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz
35 g Zucker
1 Ei
125 ml Milch
50 g Butter

Puddingfüllung:
250 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 EL Zucker
ca. 300 g Zwetschgen

Für die Streusel:
175 g Mehl
100 g Zucker
1 Msp Salz
1/2 TL Zimt
100 g Butter
2 EL Milch (falls der Teig zu trocken ist)

Nach dem Backen:
Ein paar Tropfen Sahne oder Milch

Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe, Salz und Zucker mischen. Butter erwärmen und mit der Milch verrühren. Beides mit dem Ei zu den restlichen Zutaten geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten eininge Minuten lang. Den Teig in eine Schüssel geben und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Pudding zubereiten. Dafür das Puddingpulver mit Zucker vermischen, mit ein bisschen Milch glattrühren. Die restliche Milch erhitzen und sobal diese hochkocht, das glattgerührte Puddingpulver-Gemisch unterrühren. Den Pudding abkühlen lassen.
Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen.

Für die Streusel alle Zutaten miteinander verkneten (entweder mit den Händen oder dem Knethaken), sodass Kuchenstreusel entstehen, also eine bröselige Masse.
Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und auf einem gefetteten Backblech ausbreiten und etwas plattdrücken. Den Pudding gleichmäßig auf dem Boden verstreichen und nur einen kleinen Rand freilassen. Die Zwetschegn mit der Wölbung nach oben auf den Pudding kreisförmig betten. Zum Schluss die Streusel über den gesamten Kuchen verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 160° Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Ganz zum Schluss ein paar Tropfen Sahne über den Kuchen geben, die zieht ein und macht den Kuchen noch saftiger.

Guten Appetit!
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Samstag, 7. Oktober 2017

Kürbis-Cookies [Schnelles und veganes Knusperglück]

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Holla, die Waldfee! Oder sollte ich eher sagen: Holla, hier ist die Kürbisfee?
In den letzten Tagen hab ich ein Kürbisrezept nach dem anderen gemacht. Ich hatte mir vom Wochenmarkt nämlich ein schickes Exemplar geholt, welches gar nicht so groß war, aber trotzdem gereicht hat, um zwei Kürbis-Flammkuchen, einen Kürbiskuchen, ein Pumpkin Porridge, Kürbis-Gnocchi, Kürbis-Hummus und diese Kürbis-Cookies daraus herzustellen! Sehr empfehlenswert ist der Kürbis-Flammkuchen, der Kürbiskuchen, die Kürbis-Gnocchi und die Cookies mit Kürbispüree 😍😁 Nur das Kürbis Porridge war so lala...
Diese Cookies enthalten kein Ei und somit kann ich ganz reuelos sagen: Der rohe Teig schmeckt mega gut! Sie sind sogar komplett vegan...wenn man rein pflanzliche Margarine nimmt natürlich, nech? (Ich nehme wie immer Butter mit 25 % Rapsöl, also ein Mischstreichfett. Margarine oder vegane Butter mit Palmöl finde ich nämlich doof und reine Butter brauche ich auch nicht unbedingt. Das Mischstreichfett mit Rapsöl verbessert das Fettsäuremuster positiv, was ich ganz gut finde :)
Beim ersten Backen, habe ich Kugeln geformt, weil ich dachte, die Cookies laufen im Ofen noch sehr auseinander und werden flach. Wie die Fotos zeigen: Das tun sie nicht..zumindest wenn der Teig kalt (also kaltes Kürbispüree) ist. Wer also knusprige Cookies will, sollte sie plattdrücken vor dem Backen. Dann würde ich sie erstmal nur 10-12 Minuten backen. Die u.a. Backzeit ist für zu Kugeln geformte Cookies! Beim zweiten Backen habe ich noch warmes Kürbispüree verwendet und dann sind die Cookies schon mehr auseinander gelaufen und knuspriger geworden.

Aber genug geschnack, auf zum Rezept - Mir nach, ich folge euch!
Zutaten für ca. 18 Cookies:
100 g rein pflanzliche Margarine (wer es nicht vegan braucht, nimmt einfach die gute Butter)
100 g Rohrzucker
1 TL Vanilleextrakt
85 g Kürbispüree
190 g Dinkelmehl Typ 630
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
100 g vegane Schokotropfen

Zubereitung:
Margarine, Rohrzucker, Vanille und Kürbispüree verrühren. Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt mischen und kurz unter die feuchten Zutaten mixen. Zuletzt die Schokotropfen unterheben mit dem Teigschaber oder den Händen. Den Teig probieren (ist ja ohne Ei, also ohne schlechtes Gewissen möglich ;) und zwischen den Händen zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und im Ofen bei 180° ca. 15-20 Minuten backen (je nachdem wie knusprig man sie möchte).
Anschließend etwas auskühlen lassen, probieren und falls es Reste geben sollte, in Blechdosen lagern ;)

Healthier Pumpkin Cookies
Ingredients (serves 18 Cookies):
100 g butter
100 g raw cane sugar
1 tsp vanilla extract
85 g pumpkin puree
190 g light spelt flour
1 tsp baking powder
pinch of salt
1 tsp grounded ceylon cinnamon
100 g chocolate chips

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Samstag, 30. September 2017

Dänische Schokoladenbrötchen [Chokoladebollar]

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Vor noch gar nicht allzu langer Zeit gab es hier bereits Schokobrötchen. Die kamen ganz ohne Hefe aus und waren somit im Nu zubereitet und gebacken. EIgentlich hätte ich mich ja mit diesem gelungenen Schokobrötchen-Rezept zufrieden geben können und es für den Rest meines Lebens backen können - immer dann wenn mich der Schokoladenbrötchen-Jieper gepackt hätte.
Aber das Leben ist noch sooo lang und meine Neugier auf neue Rezepte sooo groß!
Deshalb musste ich dieses Rezept für dänische Schokobrötchen (Chokoladeboller) auch ausprobieren! Die Chokoladeboller sind wiederrum mit Hefe und benötigen daher etwas Zeit zum Gehen. Die Zeit gewähre ich dem luftigen und buttrig schmeckendem Gebäck jedoch gerne. Der Clou im Gegensatz zu normalen Hefeteig-Brötchen sind u.a. die Gewürze Zimt und Kardamom sowie die Zugabe von saurer Sahne. Der Teig wird dadurch beim Kneten schon super geschmeidig! 😍
Und um das ganze noch zu toppen, gehen wir shoppen in L.A. geben wir noch etwas Schokolade hinzu. Sonst wären es ja keine Schokobrötchen 😇
Zutaten für 8 Stück:
350 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Msp Kardamom
1 Msp Zimt
1 1/2 EL Zucker
200 g saure Sahne (Creme Fraiche funktioniert bestimmt auch, ist nur deutlich gehaltvoller)
50 g Butter
100 ml Wasser
75 g gehackte Zartbitterschokolade

Zum Bestreichen (optional):
1 Eigelb
1 EL Milch

Zubereitung:
Mehl mit Zucker, Salz und Trockenhefe mischen. Kardamom und Zimt zufügen. Butter erwärmen und zusammen mit der sauren Sahne und dem Wasser zu den restlichen Zutaten geben. Alles mit den Händen oder dem Knethaken zu einem homogenen Teig verkneten und diesen an einem warmen Ort ca. 30-60 Minuten gehen lassen.
Danach die grob gehackte Schokolade unter den Teig kneten. Den Hefeteig nun in 8 gleichgroße Portionen aufteilen und jeweils zu Kugeln formen.
Die Kugeln nebeneinander in eine gefettete Auflaufforn setzen und erneut 20 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Wer mag, bestreicht die Brötchen nun mit einem verklepperten Ei mit etwas Milch. Dadurch erhalten die Brötchen einen besonderen Glanz. Die dänischen Schokobrötchen nun ca. 25 Minuten backen.

Die Chokoladeboller dürfen nicht so knusprig wie Bäckerbrötchen sein! Von außen sollten sie goldbraun sein, innendrin aber noch so luftig wie Milchbrötchen oder Brioche.
Die Chokoladeboller schmecken frisch aus dem Ofen natürlich am besten - wie das mit Hefeteig so ist - können aber auch nach dem Abkühlen eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden.

Danish Chocolate Rolls
Ingredients (serves: 8 Rolls)
 350 g light spelt flour
1 packet dry-yeast
pinch of salt
pinch of cardamom
pinch of cinnamon
1 1/2 tbsp sugar
200 g sour cream
50 g butter
100 ml water
75 g chopped semi-sweet chocolate

Glaze before baking:
1 egg yolk
1 tbsp milk

*Bake for 20-25 minutes at 390° F*

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Samstag, 23. September 2017

Selbstgemachtes Pita Brot [Zum Füllen oder zum so wegknabbern...]

Oh man! Wie lange fristet dieses Pita Brot schon in meiner Warteschleife sein Dasein? Völlig zu Unrecht, natürlich! Wir backen es schon seit Jahren immer nach diesem Rezept hier und wurden noch nie enttäuscht. Höchste Zeit es also hier zu verewigen, damit ihr auch etwas davon habt :)

Ursprünglich hatten wir dazu Weizenmehl Typ 550 verwendet, aber mittlerweile backen wir nur noch mit Dinkelmehl und nehmen hierfür Typ 630. Klappt auch!

Wir füllen das Pita Brot klassisch mit (selbstgemachtem) Krautsalat, Tomaten, Gurken, Geschnetzeltes, welches wir mit Gyrosgewürz verfeinern und Tzaziki.

Verzeiht mir übrigens diese unstimmigen Bilder..aber was will man machen, wenn mal und zu die Sonne scheint? ;)
Zutaten für zwei große Fladen, ausreichend für vier Personen
Für den Teig:
350 g Instantmehl (griffigeres Mehl)
150 g Dinkelmehl Type 1050
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Zucker
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
350 ml Wasser

Zum Bestreichen:
1 Ei
1 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Kümmel, Sesam und Leinsamen

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 30-45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche nochmal durchkneten und in 2 gleichgroße Portionen teilen. Aus diesen Teigstücken jeweils etwas längliche Fladen formen. Dafür den Teig mit den Händen in der Luft auseinander ziehen (ähnlich wie ein Pizza-Teig). Die Fladen auf ein Backblech setzen und mit einem Messer rautenförmig einritzen. 

15 Minuten gehen lassen. Anschließend das Ei mit dem Olivenöl und dem Zucker verquirlen und die Fladen damit einpinseln. Nach Wunsch mit Leinsamen, Kreuzkümmel oder Sesam bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Das Pita Brot etwas auskühlen lassen, halbieren und die Hälften so aufschneiden, dass eine Menge hineinpasst, in die Teigtaschen ;)
 
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