Mittwoch, 3. Februar 2016

Dinkel-Haferbrötchen {Zum Sonntagsfrühstück oder als Burger deluxe!}

Seit diesem schnellen Haferkleie-Brot (da ohne Gehzeit) bin ich ja ein großer Kleie-Fan! Und nachdem ich umgeswitcht bin auf Haferkleie, gebe ich davon auch immer etwas mit zu meinem allmorgendlichen Haferflocken-Gedöns (oder um es auf neudeutsch zu sagen: Breakfast Bowl :P). 
Weizen-oder Dinkelkleie mag ich im Müsli nicht sooo gern, aber Hafer schmeckt prima, find' ich!

Als ich dann vor einiger Zeit im Brotbackbuch meiner Mutter diese Haferbrötchen gesehen habe, musste ich die unbedingt ausprobieren! Ich hatte sie mittags gebacken und wollte sie eigentlich für die kommenden Tage einfrieren, damit man sie sich nach Bedarf rausholen und auftauen kann. Aber dann hatten wir mittags Hirsebratlinge und Rohkost und dann haben wir uns kurzerhand einfach Veggie-Burger mit diesen Brötchen gebastelt!
Hundertmal besser als diese pappigen Brötchen, die man sonst von Burgern kennt.
(Vom Burger an sich hab ich keine Bilder gemacht, weil ich keine Lust habe, Fotos zu machen, wenn meine Familie am Essen ist. Stört irgendwie nur, finde ich. Und außerdem muss ja nicht alles fotografisch festhalten, was man isst oder? :P)

Also: Wenn Ihr mal wieder Lust auf eine neue Brötchensorte zum Sonntagsfrühstück habt oder auf selbstgebastelte Burger: Here comes the recipe! 
Zutaten für 6 Dinkel-Haferbrötchen:
100 g Dinkelmehl Type 630
100 g Mehl Type 1050 (Dinkel oder Weizen)
75 g Haferkleie (alternativ: Dinkel-oder Weizenkleie)
25 g Haferflocken
½ TL Salz
3 EL Öl (z.B. Rapsöl)
ca. 175-200 ml Wasser
1 Päckchen Trockenhefe

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten mischen. Öl und Wasser hinzufügen und alles solange mit einander verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen. Erneut durchkneten und in 6 Portionen teilen. Darauf jeweils ein Brötchen formen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. Mit einem Messer einritzen und evtl. mit Wasser und Haferflocken besprenkeln.
Im vorgeheizten Ofen bei 220°C ca. 20 Minuten backen.
noch im ungebackenen Zustand
Oat Rolls
Ingredients:
100 g light spelt flour
100 g wheatflour (or spelt flour) Typ 1050
1 packet of dry yeast
75 g oat bran
25 g whole grain oat flakes
½ tbsp salt
3 tbsp vegetable oil
ca. 175-200 ml water

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Backt Ihr auch manchmal Eure Brötchen selbst? Wenn ja: Was ist Euer Lieblingsrezept?

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Samstag, 30. Januar 2016

Faschingstaugliche Schwarz-Weiß Amerikaner

Heute habe ich für Euch wieder ein Basic-Rezept, nämlich Amerikaner!
Ich kann mir gar nicht mehr sooo genau daran erinnern (ähm...okay, ich kann! :D), aber Amerikaner, Schokobrötchen und Schokobananen waren so die Highlights meiner kulinarisch-süßen Kindheit :D
Ach ja und Rosinenschnecken! (Rezept folgt bald ; )

Nichtsdestotrotz passen die Amerikaner ja auch perfekt zur 5. Jahreszeit (von der ich mich tunlichst fernhalte...Ihr wisst schon: Nordlicht und so :D)




Na jaaa...bei Amerikanern muss man ja schon ein bisschen auf der Hut sein, denn: Sie können ganz schnell trocken werden.

Eine Minute zu lang im Ofen - zack! Zu trocken. Oder man hat beim Teig zusammenrühren schon einen recht zähen Teig. Dann sollte man lieber nochmal ein Schluck Milch dazugeben. Aber im Endeffekt sind Amerikaner wirklich einfach herzustellen! : )


Zutaten (für 8 Amerikaner)
125 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Margarine
40 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
1 EL Vanillepuddingpulver (oder etwas mehr)*
4 EL Milch

Schoko-Glasur:
ca. 50 g Zartbitterkuvertüre, im Wasserbad geschmolzen

Zitronenglasur:
Puderzucker
Zitronensaft
wer mag: viele viele bunte Smarties

Zubereitung:

Zuerst die Margarine mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren. Das Ei untermixen und die Milch. Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver mischen und kurz unterrühren. Den zähflüssigen Teig nun mithilfe eines Esslöffels häufchenweise auf ein Backblech setzen (wenn man auch gleichmäßig-runde Haufen hinbekommt, sehen die Amerikaner nach dem Backen auch gleichmäßig aus). Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen. Die Amerikaner sollten noch schön hell sein, dann sind sie innendrin auch noch fluffig. Wenn sie schon gebräunt sind, kann es sein, dass sie innen schon relativ trocken sind.

Während die Amerikaner abkühlen die Glasur vorbereiten und darauf verteilen.

*alternativ könnt Ihr auch gerne Schokopuddingpulver nehmen, um diesen Gebäckklassiker einen neuen Touch zu geben.

Black and White Cookies

A sponge-cake-like shortbread with chocolate glaze and lemon sugar icing on top!
Ingredients:
125 g flour
1 tsp baking powder
50 g margarine
40 g sugar
15 g vanilla sugar
1 egg
1 tbsp cornstarch with some vanilla extract
4 tbsp milk

Chocolate Glaze:
ca. 50 g semi-sweet chocolate, melted

Lemon Sugar Glaze:
icing sugar
fresh squeezed lemon juice

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 Habt Ihr schon mal Amerikaner selbstgebacken? Und welche Gebäcke erinnern Euch an Eure Kindheit? : )
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Sonntag, 24. Januar 2016

{Völlig von der Rolle:} Tiramisu-Rolle & selbstgemachter Kaffeesirup

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Könnt Ihr Euch noch an die Zitronen-Biskuitrolle mit Lemon Curd vom letzten Jahr erinnern?
Das sollte ja nicht die letzte bzw. einzige Biskuitrolle auf diesem Blog gewesen sein! :) Deshalb habe ich vor einiger Zeit mal die Tiramisu-Variante probiert. Ist mindestens genauso lecker und macht ordentlich was her! :)
 
Die typischen Zutaten, die das Tiramisu auszeichnen, sind hier natürlich Mascarpone, Kaffee & Kakao. Statt Löffelbiskuit gibt es hier ja die gebackene "Biskuitsplatte".
Wer mag, kann noch etwas Amaretto in die Füllung geben. Schmeckt bestimmt auch gut! :) 
Den Kaffeesirup habe ich hierfür selbst gebrannt gemacht, aber es gibt den bestimmt auch schon zu kaufen. Aber puren Kaffee sollte man wohl eher nicht in die Füllung geben, sonst wird sie zu flüssig.
Den Kaffeesirup selbst zu machen, lohnt aber wirklich. Man braucht nur 2 Zutaten und ein paar Minütchen Zeit. Definitiv weniger als man zum nächsten Supermarkt braucht :P

Tiramisu heißt ja übersetzt "zieh mich hoch". Irgendwie logisch, wenn Kaffee drin ist, putscht das ja schon ein bisschen ; )
Mich putscht aber ein gutes Stück Kuchen viel mehr! :D
Zutaten für eine Biskuitrolle
Biskuitteig:
5 Eier
75 g Zucker
50 g Mehl
50 g Stärke
1 Msp. Backpulver

Kaffeesirup:
ca. 120 ml Espresso oder Kaffee
2-3 EL Zucker

Füllung:
250 g Mascarpone
Puderzucker  (Menge nach Gusto)
Kaffeesirup (Menge nach Gusto)
200 g Sahne

Dekoration:
Kakao
Schoko-Mokkabohnen

Zubereitung:
Zuerst den Kaffeesirup herstellen. Dafür den kalten Espresso/Kaffee in einem Kochtopf mit dem Zucker aufkochen lassen. Die Flüssigkeit solang köcheln lassen, bis sie sich deutlich einreduziert hat (dauert ca. 5 Minuten) und eine schon etwas sirupartige Konsistenz hat. Abkühlen lassen.
Für den Biskuit die Eier mit dem Zucker ca. 5-6 Minuten hellcremig aufschlagen. Mehl, Backpulver und Stärke mischen und kurz mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech füllen, gleichmäßig verteilen und darauf achten, dass die Ecken ein bisschen mehr Teig haben (damit sie sich später besser rollen lassen und im Ofen nicht zu schnell trocken werden).
Im Ofen bei 200°C ca. 10-12 Minuten backen. Sofort auf ein mit Zucker bestreutes Küchenhandtuch stürzen und aufrollen (sh. Fotos).
In der Stellung kurze Zeit abkühlen lassen. Währenddessen stellt Ihr die Füllung her. Dafür die Sahne steifschlagen. In einer anderen Schüssel Mascarpone, Puderzucker und Kaffeesirup verrühren. Sahne unterheben und abschmecken, ggf. mehr Kaffeesirup oder mehr Puderzucker hinzufügen.
Die Creme auf den noch warmen Biskuit streichen (denn man vorher logischweise wieder abrollt ;)  
Einen kleinen Teil der Creme übriglassen für die Dekoration. Die Rolle dann wieder aufrollen und mit der „Naht“ nach unten auf einen längliche Tortenplatte setzen.

Das sind die Step by Step Bilder meiner Zitronenrolle - Vom Prinzip ist das also gleich.
Mit Kakao bestäuben und mit der restlichen Kaffee-Creme Tuffs auf die Rolle setzen. In die Tuffs je eine Schoko-Mokkabohne reinsetzen.
Tiramisu Roll Cake
Ingredients:
 5 eggs
75 g sugar
50 g flour
50 g cornstarch
1 knife point of baking poweder

Coffee syrup
ca. 120 ml cold strong coffee
2-3 tbsp sugar

 Filling:
250 g mascarpone (italian quark)
powderes sugar (amount of taste)
coffee syrup (amount of taste)
200 g whipped cream

Decoration:
cacao poweder
Chocolate Mocca Beans
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Montag, 18. Januar 2016

Winterlicher Orangen-Marmorkuchen mit einer ordentlichen Prise Zimt! {Kuchen im Glas}

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Jetzt hat uns aber der Winter voll erwischt, was? Ich dachte, ich guck' nicht richtig, als ich am Wochenende aus dem Fenster geschaut habe und alles (dezent, aber immerhin) weiß war :o
Brrr... zum Glück ist das dann tagsüber etwas geschmolzen. Aber am nächsten Tag war der Schnee doch glatt wieder da! :P

Da passen also irgendwie noch keine frühlingshaften Rezepte, also habe ich hier nochmal einen Klassiker im winterlichen Gewand für Euch:
Marmorkuchen, der mit zwei winterlichen Geschmäckern verfeinert wurde:
Der helle Teig schmeckt nach Orange und der dunkle Teig nach Zimt.
Und das alles to go im Glas.
Ich habe hierfür die vegane Version meines Marmorkuchens gewählt und statt Zitronensaft einfach Orangensaft genommen. Hier habe ich aber bereits eine „normale“ Variantemit Eiern und Milch gepostet ; )
Ach ja und der Clou: Das eingebackene Stückchen Schokolade in der Mitte. Klar, ein flüssiger Kern ist das nicht, aber das sollte es ja auch gar nicht sein. Sonst würde sich der Kuchen ja gar nicht so lange halten ; )
Zutaten (für 8 Gläser à 290 ml Inhalt):
400 g Mehl (bei mir halb 1050 und halb 630er)
1 Pck. Backpulver
60 g Speisestärke
1 Prise Salz
140 g Zucker
ein paar Dreher aus der Vanillemühle
80 ml Öl (Raps-oder Sonnenblumenöl)
120 ml Orangensaft
1 - 2 EL Orangenabrieb
280 ml Mineralwasser

Für den dunklen Teig:
3 EL Kakao
½ TL Zimt
5 EL Orangensaft

8 kleine Stückchen Schokolade (falls es "rein" vegan werden soll, dann natürlich vegane Schoki verwenden. Hochwertige Zartbitterschokolade sollte eigentlich immer vegan sein. So etwas wie Buttereinfett, welches man manchmal auf der Verpackung sieht, braucht es gar nicht...)

Zubereitung:
Die Weckgläser inkl. Deckel und Gummiringe in heißem Wasser „einweichen“.
Alle trockenen Zutaten (Mehl, Stärke, Salz, Backpulver, Zucker und Vanille) in einer Schüssel vermischen.
Das Öl, den Orangensaft und das Sprudelwasser dazugeben und nur ganz kurz mit dem Rührgerät unterrühren (der Teig ist etwas klebrig-schlonzig, aber das muss so!).
Die Weckgläser aus dem heißen Wasser nehmen, abtrocknen und gut fetten.
Den Teig zu ca. 1/3 in die Gläser füllen. Den restlichen Teig mit Kakao, Zimt und Orangensaft verrühren und auf den hellen Teig geben.
Mit einer Gabel (oder einem Zahnstocher, das ist für kleiner Gläser besser) das typische Marmormuster einziehen. Pro Glas ein Stückchen Schokolade mittig in den Teig stecken.
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.
Die Gläser aus dem Ofen holen und sofort (!) verschließen (falls Ihr sie erst später essen oder verschenken wollt).

*ich habe den Kuchen 35 Minuten gebacken und fand das etwas zu lang, deshalb habe ich hier 30 Minuten angegeben.

Falls Euch der Kuchen auch mal zu trocken sein sollte: Kippt einfach ein bisschen Milch drüber, dann geht's wieder oder krönt es mit einem Sahnehäubchen ;-) 
 

Orange and Cinnamon Flavoured Vegan Marbled Cake In A Jar 
Ingredients (serves: 8 jars)
400 g flour
 15 g baking powder
60 g cornstarch
pinch of salt
140 g sugar
some vanilla extract
80 ml raps seed oil
120 ml orange juice
1-2 tbsp orange zests
280 ml mineral water

For the chocolate dough:
3 tbsp cocoa
½tsp cinnamon, grounded
5 tbsp orange juice

8 little pieces of chocolate (or chocolate chips)

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