Samstag, 21. Mai 2016

Zitronen-Buttermilch-Tarte [Jeden Tag eine gute Tarte!]

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Jeden Tag eine gute Tarte, äh Tat?
Mit diesem Rezept kein Problem!
Diese Tarte schmeckt dank Buttermilch & Zitrone herrlich frisch und ist somit das perfekte Küchlein für einen Sommernachtstraum Sommernachmittagstraum.
  Als Farbkontrast habe ich einen Kakao-Mürbeteig gewählt, der nicht nur optisch sondern auch geschmacklich prima zur Füllung passt!
Läuft würde ich sagen ;) 
(#zwarrückwärtsundbergab #aberläuft :D)
 Von der Konsistenz her ist es mit einem cremigen Cheesecake zu vergleichen.Und Cheesecakes & Käsekuchen sind immer Sommer ja auch immer gern gesehene Gäste auf der Kuchentafel oder?
Zutaten (für eine Pie-Form á 24 cm; bei mir hat die Füllung noch für zwei kleine Förmchen gereicht)
Für den Mürbeteig:
150 g Mehl
1 EL Kakao
1 Prise Salz
90 g Butter
2-3 EL kaltes Wasser
45 g Zucker

Für die Füllung:
4 Eier
140 g Zucker
100 gute Butter
Saft einer (kleinen) Zitrone
Abrieb einer Zitrone
500 g Buttermilch
4 gehäufte EL Speisestärke

Wer mag, kann noch ein paar frische oder gefrorene Himbeeren in die Füllung geben, für den ultimativen Sommer-Frische-Kick!

Zubereitung:
Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten und die Tarte-oder Pieform damit auslegen. Einen Rand formen. Den Tarteboden mit einem Backpapier belegen, trockene Hülsenfrüchte obendrauf geben und bei 180°C Ober-/Unterhitze 10 Minuten blindbacken. Danach die Hülsenfrüchte inkl. Backpapier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

Währenddessen für die Füllung Eier mit dem Zucker cremig schlagen. Die Butter schmelzen und 2 EL der Eiermasse in die Butter einrühren. Diese Butter-Emulsion nun zurück zu den Eier-Zucker-Masse einrühren (so stellt man auch einen Wiener Biskuit (Biskuit mit Butter) her: Wenn man die Butter in eins einfach in zu der Eier-Zuckermasse geben würde, würde die vorher luftige Eier-Zuckermasse in sich zusammenfallen. Dadurch das man die Butter vorab mit etwas Eier-Zuckermasse verrührt, wird dieser Effekt vermindert).
Den Zitronensaft, den Abrieb und die Buttermilch ebenfalls unterrühren.
Zuletzt die Speisestärke untermixen.
Diese Masse auf den vorgebackenen Mürbeteigboden gießen, sodass sie bis zum Rand gefüllt ist. Da bei mir nicht alles reingepasst habe, habe ich den Rest auf zwei Förmchen verteilt (ohne Boden, ich brauchte nämlich eine glutenfreie Variante) und einfach mitgebacken.
Die Tarte in den Ofen schieben und für 15 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze backen. Nach diesen 15 Minuten die Hitze auf 150°C herunterschalten und weitere 35 Minuten backen. Ich habe bereits 30 Minuten vor Ende der Backzeit die Tarte mit Alufolie abgedeckt, damit sie nicht zur sehr bräunt. Hier zählt vornehme Blässe ;)
Wenn die Backzeit um ist, Ofen ausschalten und im geöffneten Ofen noch 10 Minuten herunterkühlen lassen, dann aus dem Ofen holen.
Lemon Buttermilk Tart with Chocolate Shortcrust
Shortcrust:
150 g flour
1 tbsp cocoa
pinch of salt
90 g butter
2-3 tbsp ice water
45 g sugar

Filling:
4 eggs
140 g sugar
100 butter
juice from one lemon
zests from one lemon
500 g buttermilk
4 heaped tbsp cornstarch

Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in English. 
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Falls Ihr noch weitere Rezepte mit Buttermilch braucht - hier habe ich ein paar für Euch zusammengestellt:

Montag, 16. Mai 2016

Ei, ei, ei, was sehe ich da? - Eine Erdbeer-Eierschecke, ist doch klar! ;)

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Wisst Ihr wie oft meine Familie Fotos von dieser Eierschecke mir per Whatsapp (ja, ich bin auch schon seit einigen Monaten im 21. Jahrhundert angekommen! ;) in den letzten Wochen geschickt hat, bevor ich endlich in den Genuss einer solchen kam?
Also dreimal war es bestimmt! :o (Textnachrichten noch mehr)
Vorzugsweise erreichten mich die Fotos immer während ich in der Vorlesung saß :o
Na ja, dementsprechend hat meine Mutter dieses Rezept schon mehrmals gebacken, aber halt immer dann,wenn ich mal wieder für ein paar Wochen das (Bundes-)Land verlassen habe und ich mir bgzl. des Backens die Hände gebunden waren (Ihr wisst ja: kein Ofen)
Als meine Eltern vor Kurzem ihren Geburtstag mit der ganzen Sippe nachfeierten stand diese Eierschecke mit auf der Gästeliste, äh To-Bake-Liste natürlich ;)
Und endlich durfte ich sie nicht nur probieren, sondern auch backen! 8-)
Ich kannte vorher ja keine Eierschecke, also erkläre ich mal kurz was das ist:
Die Eierschecke besteht hier (es gibt wohl verschiedene Arten) aus einer normalen Käsekuchenmasse (Quarkbasis), obendrauf kommt dann eine reichhaltige Vanillepuddingmasse. Reichhaltig nenne ich es mal deswegen, weil einige Eier drin sind sowie gute Butter. Ich habe die Masse vorab mal kurz probiert (Qualitätskontrolle, Ihr kennt das ja) und hätte am liebsten den halben Topf leer geleckt (na ja, wieso eigentlich nur den halben? :D). 
Mei, das schmeckte GUT!
Trotzdem muss ich Euch vorwarnen: Die Eierschecke schmeckt echt genial, aber…die Gefahr ist groß, dass sie nicht unbedingt ein optisches Highlight ist ;)
Der Kuchen geht nämlich im Ofen sehr stark auf :)…und fällt aber beim Abkühlen in sich zusammen :(
Ich weiß leider nicht, woran das liegen könnte, aber die Hauptsache ist ja, dass es schmeckt. Ich finde sowieso, dass die unschönsten Kuchen meist am leckersten sind ;)
Aber die Optik ist kein Problem, wofür haben wir schließlich Erdbeeren? Einfach in dünne Scheiben schneiden und auf die Schecke legen und aus dem hässlichen Eierschecken-Entlein wird ein wunderschöner Erdbeer-Schwan! :)
Diese Deko geht auch ruckzuck und macht trotzdem echt was her macht oder? Die Gäste haben zumindestens große Augen gemacht und diese Torte war als erstes weg #stolzwieoskar #oderoscarline
Auch ansonsten ist das gute Stück hier herrlich unkompliziert, wie Ihr der Zubereitung entnehmen könnt. Vorzugsweise (und das kommt einem bei größeren Kaffeetafeln ja sehr entgegen) bereitet Ihr sie bereits am Vortag zu und lasst sie dann über Nacht auskühlen (habe ich auch getan).
Hört sich gut an?
Na, dann ran an die Eierschecke!
(Die manch einer gerne als "Eierschnecke" bezeichnet :D)
Zutaten (für eine 26cm Springform)
Quarkmasse:
750 g Magerquark
2 Eier
160 g Zucker
1 Pck. Puddingpulver Vanille

Eierscheckenmasse:
5 Eier, getrennt
1 Pck. Puddingpulver Vanille
100 g Butter (keine Margarine, das tut dem Geschmack diesmal doch einen Abbruch)
100 Zucker
375 ml Milch

Dekoration:
100 ml Sahne
ca. 300 g Erdbeeren (am besten große Exemplare)

Zubereitung:
Für die Quarkmasse alle Zutaten miteinander verrühren und in eine Springform geben (vorher mit Backpapier belegen und etwas einfetten).
Für die Eierscheckenmasse die Eier trennen und das Eiweiß steifschlagen. 30 g vom Zucker in den Eischnee rieseln lassen.
In einer weiteren Schüssel die Eigelbe mit dem restlichen Zucker, Puddingpulver und 100 ml Milch verrühren.
Die restliche Milch in einem Kochtopf aufkochen und die Puddingmasse einrühren. Das ganze 1 Minute lang köcheln lassen und währenddessen weiterrühren. Topf vom Herd nehmen und die Butter in Flöckchen zufügen, damit sie schmilzt. Das Ganze etwas herunterkühlen lassen, währenddessen ab und zu mal umrühren.
Zuletzt den Eischnee unterheben mit einem Teigschaber und diese Eierscheckenmasse auf die Quarkmasse füllen, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 70-80 Minuten backen. Nach 30 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken, da sonst zu braun wird.
Im ausgeschalteten Ofen ein paar Minuten herunterkühlen lassen und anschließend einige Stunden in der Form auskühlen lassen.
Vor dem Servieren 100 ml Sahne steifschlagen und die Oberfläche des Kuchen damit einstreichen.
Erdbeeren waschen, das Grünzeug entfernen, in dünne Scheiben schneiden und blütenförmig auf der Eierschecke verteilen.

Cheesecake with Vanilla Pudding Layer & Strawberries
Ingredients (10 inch pan)
Cheesecake Layer:
750 g low fat curd
2 eggs
160 g sugar
38 g cornstarch
pulp of an vanilla pod (or vanilla extract)

Vanilla Pudding Layer:
5 eggs, separated
38 g cornstarch
pulp of an vanilla pod (or vanilla extract)
100 g butter
100 sugar
375 ml milk

Decoration:
100 ml whipping cream
ca. 300 g fresh strawberries

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 Habt Ihr schon mal eine Eierschecke gebacken? 
Welche Varianten kennt Ihr?
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Donnerstag, 12. Mai 2016

Da geht die Sonne auf: Brötchen-Partysonne für's nächste Grillfest!

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Die Grillsaison ist bei vielen von Euch bestimmt schon eröffnet worden (ich meine, spätestens doch an Vatertag oder?), da wird es Zeit, dass ich hier mal mit einem Rezept für eine Partysonne aufschlage. Diese vielen Brötchen, die kreisförmig aneinander gelegt und mit allerei Saaten bestreut werden, kennt Ihr doch alle oder? Früher haben wird die oft gekauft, aber mittlerweile haben wir ein gutes Rezept zum Selbermachen gefunden. Die Mehltypen kann man frei wählen. Ich habe hier einen bunten Mix aus Roggen, Dinkel und Weizen gewählt.

Zutaten (für eine Sonne á 9 Brötchen):
500 g Mehl (ich habe Roggenmehl Type 1150 gemischt mit hellen Weizen-und Dinkelmehl)
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
3 EL Olivenöl
ca. 300 ml Wasser

Mögliche „Toppings“ zum Bestreuen:
Meersalz
gemahlener Mohn
Haferflocken
Sesam
Kürbiskerne
Sonnenblumenkerne

Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe, Salz, Olivenöl und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.
Teig nochmals durchkneten und in ca. 8-9 Portionen (meine Brötchen wogen etwa 90g). Die Teigportionen zu Kugeln formen und in eine gefettete Springform setzen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen.
Währenddessen den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Brötchen mit etwas Olivenöl einpinseln und den Samen & Kernen bestreuen.
Im Ofen 25 Minuten backen.


Party Bread Rolls
Ingredients:

500 g flour of you choice (I used a mix of rye, wheat and spelt)
1 package of dry yeast
1 tsp salt
3 tbsp olive oil
ca. 300 ml water

Toppings:
Sea salt
grounded poppy seed
oats
sesam
pumpkin seeds
sunflower seeds

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 Welche Brotbeilage zum Grillen darf bei Euch nicht fehlen?

Und falls Ihr noch weitere Brotbeilagen sucht:

Das mediterrane Tomatenbrot 
http://patces-patisserie.blogspot.com/2015/07/mediterranes-tomatenbrot-mit-krautern.html
und dieses Roggenbaguette sind bei uns ebenfalls beliebte Brote. 
Nicht nur zum Grillen! ;-)
http://patces-patisserie.blogspot.com/2015/07/rustikales-roggenbaguette.html
 
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